Choreografie eines Elektronenpaars

Revolutionierung der Chemie?
Bewegung beider Elektronen im Heliumatom lässt sich abbilden und steuern

Physiker verfeinern zusehends ihre Kontrolle über die Materie. Ein deutsch-spanisches Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg hat nun erstmals die Bewegung der beiden Elektronen eines Heliumatoms abgebildet und sogar den elektronischen Paartanz  gesteuert. Gelungen ist dies den Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Laserblitzen, die sie zeitlich sehr genau aufeinander abstimmten. weiterlesen…

Hightech-Strategie: Windmühlenflügel der Zukunft

Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“

Eine wichtige Aufgabe der Forschung zu erneuerbaren Energien ist es, Rotorblätter von Windrädern leistungsfähiger zu machen und kostengünstiger zu produzieren. Die Projekte sind Teil der Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“ der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. weiterlesen…

Klimawandel trifft Wälder weltweit

Rückgang nicht ausgeschlossen

Bereits heute verändert der menschliche Einfluss Wälder auf der ganzen Welt. Für die Zukunft kann auch ein Rückgang von Wäldern durch den von Menschen verursachten Klimawandel nicht ausgeschlossen werden – das zeigt eine kommende Woche erscheinende Sonderausgabe des Journals of Ecology, koordiniert von einem Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

Neue Energiemanagement-Software

Fraunhofer-Institute präsentieren Energiemanagement-Software für private, gewerbliche und öffentliche Gebäude

Erneuerbare Energien sowie dezentrale Erzeuger und Verbraucher sind entscheidende Komponenten für die Energieversorgung der Zukunft. Ihre stabile Einbindung erfordert eine intelligente Steuerung. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes OGEMA 2.0 haben Wissenschaftler der drei Fraunhofer Institute IWES, IIS und ISE ein quelloffenes, herstellerübergreifendes und anpassungsfähiges Energiemanagement-Framework entwickelt. weiterlesen…

Platinarmer Nanokatalysator enträtselt

Science: Rätsel des platinarmen Nanokatalysators geklärt

Neuartige Nanopartikel-Katalysatoren könnten die Kosten für Brennstoffzellen dramatisch reduzieren. Ein von Berliner und Jülicher Forschern entwickelter Katalysator kommt mit einem Zehntel der üblichen Platinmenge aus. Doch wie die oktaedrische Form der Partikel und die besondere Verteilung der Elemente zustande kommen, war bisher unklar. Mithilfe ultrahochauflösender Elektronenmikroskopie konnten die Wissenschaftler nun erstmals zeigen, dass das kristalline Wachstum in unterschiedlichen Stufen verläuft. Die Erkenntnisse könnten helfen, die bislang noch kurze Lebensdauer zu verbessern. (Science, DOI: 10.1126/science.1261212) weiterlesen…

Bundesregierung: Kernfusionstestanlage gilt als sicher

Keine Angst vor Wendelstein 7-X – Kritik an den Ausgaben für Fusionsforschung

Die Großforschungsanlage Wendelstein 7-X ist sicher. Der sogenannte Quench, der Verlust der Supraleitung, zerstört weder die Anlage noch gefährde er Menschen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/3509) auf die Kleine Anfrage der Grünen (18/3030), die Sicherheitsbedenken geäußert hatten. weiterlesen…

Desertec/Dii: EE auf dem Vormarsch in MENA

Solarify-Selbst-Gespräch: Dii-Chef Paul van Son erklärt, warum Wüstenstrom-Idee nicht gescheitert ist

Im Gegensatz zu manchem in den Medien vorschnell geläuteten Totenglöcklein ist die Desertec-Vision vom (sauberen) Strom aus den Wüsten der Welt für die Ballungsgebiete keineswegs gescheitert. „Die Dii hat viel erreicht, und sie macht weiter“ – so das Kurzfazit des „fliegenden Wüstenstrom-Holländers“ Paul van Son. Van Son startet nach fünf Jahren durch: aus Dubai – mit drei Gesellschaftern, einer verkleinerten, aber schlagkräftigen Dii GmbH und einem Netzwerk unter dem Titel „Supporters of Desert Energy“. weiterlesen…

Fracking-Gesetzentwurf liegt Ländern und Verbänden vor

Stellungnahmen bis 23.01.2015

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zum umstrittenen Fracking veröffentlicht. Am 19. Dezember 2014 haben Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Bundesumweltministerium (BMUB) gemeinsam die Referentenentwürfe zur Anwendung der Fracking-Technologie und damit im Zusammenhang stehender Tiefbohraktivitäten an die Länder und Verbände versandt. Diese haben bis zum 23. Januar 2015 Zeit, um zu den Entwürfen Stellung zu nehmen. weiterlesen…