Weltmeere: IPCC untertreibt

IPSO und IUCN: Alles viel schlimmer – Ernährungssicherheit bedroht

Ein internationales Gremium von Meeresforschern verlangt dringend sofortiges Eingreifen der Politik, um die fortschreitende Verschlechterung des Zustandes der Weltmeere aufzuhalten. Die Forscher des International Programme on the State of the Ocean (IPSO) und der Weltnaturschutzunion IUCN widersprechen in ihrem jüngsten Bericht über den Zustand der Weltmeere dem Weltklimarat IPCC: Es sei alles weit gravierender, als im Bericht des IPCC dokumentiert. weiterlesen…

Kein direktes Geld aus Berlin für ITER

Bundesrepublik nicht direkt an Finanzierung des Kernfusionsreaktors ITER beteiligt

Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht unmittelbar an der Finanzierung und am Bau des Kernfusionsreaktors ITER beteiligt, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (17/14764) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Partner für die gemeinsame Durchführung des ITER-Projekts seien China, Indien, Japan, Korea, die Russische Föderation, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom). weiterlesen…

Wirklich grüner Sprit

Hamburger Algen-Forschungsprojekt erweitert

Algen schlucken Kohlendioxid und liefern Biokraftstoff – Forschungsbebiet des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg in enger Zusammenarbeit mit der E.ON Hanse AG sowie den Universitäten Hamburg, Erlangen und Busan/Südkorea. Durch die Einwerbung von zwei Millionen Euro wird das seit 2007 laufende Mikroalgenprojekt nun deutlich ausgeweitet. weiterlesen…

Energie aus Holz

Neues Verfahren zur umweltfreundlichen [[H2]]-Produktion

Forscher der TU Wien und Bioenergy 2020+ haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Wasserstoff aus Holz herstellen lässt. Nebenbei entsteht dabei außerdem Strom und Wärme: Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches [[CO2]], Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen lediglich Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen.
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Ausführliche Fassung des IPCC-Berichts – Stimmen

Latif kritisiert Bundesregierung – Levermann präzisiert Meeres-Anstieg

In Stockholm veröffentlichte der Welt-Klimarat der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) am 30.09.2013 die ausführliche Fassung des ersten Teils seines umfassenden Sachstandsberichts. Schon aus der Kurzfassung war hervorgegangen, dass die Meeresspiegel schneller zu steigen drohen als bisher angenommen – allerdings wurden die Zahlen korrigiert – statt 26-82 seien es 50-100 cm, stellte der Klimaforscher Levermann vom PIK-Potsam im Deutschlandfunk klar. Der Kieler Meeres- und Klimaforscher Latif warf der Bundesregierung Blockadepolitik vor. Auf europäischer Ebene habe Deutschland sowohl einen vernünftigen Emissionshandel als auch schärfere Grenzwerte für Auto-Abgase verhindert, sagte Latif im Deutschlandradio Kultur. weiterlesen…

Informationsangebot zum IPCC

Neues Infoportal zum Klimabericht

Am 27.09.2013 wurde der erste Teil des 5. Sachstandsbericht („Fifth Assessment Report“) des IPCC veröffentlicht (Solarify berichtete ausführlich). Bis Ende Oktober 2014 werden die Details in weiteren großen Blöcken veröffentlicht. Dazu hat der Internetdienst klimaretter.info ein neues Online-Infoportal eingerichtet: www.ipcc2014.de. Selbstbeschreibung: „Die Seiten begleiten den Prozess journalistisch, mit Berichten, Analysen, Interviews und Kommentaren.“ weiterlesen…

Grönland-Tiefsee erwärmt sich zehnmal schneller

AWI-Studie: Unterhalb von 2000 m Tiefe schnellere Erwärmung als Weltmeere

Die Tiefen der Grönlandsee erwärmen sich derzeit etwa zehnmal stärker als die Weltmeere im Mittel. Dieses Forschungsergebnis haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht. Sie analysierten für ihre Studie Temperaturmessungen der Jahre 1950 bis 2010 aus den Tiefen der Grönlandsee – einem Meeresgebiet, das unmittelbar südlich des Arktischen Ozeans liegt. weiterlesen…

Klimawandel zu 95 Prozent wahrscheinlich

Mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit nannte der Weltklimarat (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) in seinem am 27.09.2013 in Stockholm präsentierten fünften Sachstandsbericht dafür, dass der Klimawandel seit den 50er Jahren größtenteils von Menschen verursacht worden ist. Die Gewissheit ist damit seit dem letzten Bericht (2007: 90 Prozent) weiter angestiegen. Noch 2001 sprachen die Wissenschaftler von nur 66 Prozent Bestimmtheit. weiterlesen…

Elektronen wie winzige Magneten

Helmholtz richtet Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein

Moderne Kommunikationsgeräte müssen immer größere Datenmengen senden und empfangen. Die mobile Telekommunikation verbraucht deshalb viel Energie und bricht häufig zusammen, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Apparate verwenden. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wollen dieses Problem lösen – indem sie die Magnetisierung nanoskaliger Bauteile mittels Strom manipulieren. Speziell für dieses Projekt richtet die Helmholtz-Gemeinschaft nun die Nachwuchsgruppe „Spintronik“ ein und fördert sie mit jährlich 250.000 Euro über sechs Jahre. weiterlesen…