SOLARIFY

Archiv: Energie


Nobelpreisträger R. Laughlin im Interview mit dem DLR

Im nachhaltigen Energiesystem der Zukunft, das auf erneuerbaren Ressourcen beruht, spielen Speicher eine zentrale Rolle. Bislang fehlen jedoch ortsunabhängige und kostengünstige Lösungen für Speicher im Kraftwerksmaßstab. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart eine Forschungsanlage bauen, um die Technologie für hocheffiziente und kostengünstige Energiespeicher zu erforschen und zu entwickeln. Die Vereinbarung für das NADINE (Nationaler Demonstrator für Isentrope Energiespeicher) genannte Projekt wurde am 08.10.2018 in Stuttgart unterzeichnet. Anlässlich der Unterzeichnung skizzierte der Physik-Nobelpreisträger des Jahres 1998, Buchautor und Professor an der Stanford University Robert B. Laughlin seine Ideen für eine verlässliche und nachhaltige Energiestrategie. Wärmespeicher spielen darin eine zentrale Rolle.


DLR-Querschnittsprojekt GigaStore startet

Wie lassen sich große Energiemengen schnell, preiswert und gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum speichern? In dem Querschnittsprojekt GigaStore arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Weiterentwicklung von Strom- und Wärmespeichern für jeden Einsatzbereich. Zudem werden Methoden für Computersimulationen erarbeitet, mit denen die Wissenschaftler neue Speichertechnologien schneller entwickeln und erproben werden können. Insgesamt forschen elf DLR-Institute übergreifend an dem Projekt, das eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von zirka 13 Millionen Euro hat.


Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin: Alles andere wichtiger

Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte in ihrer diesjährigen Sommerpressekonferenz eigentlich über “konkrete Verbesserungen” sprechen – wie etwa Förderung der Familien, höheres Kindergeld, die Einführung von Brückenteilzeit, Baukindergeld und Kitabetreuung, über Fragen, die Menschen im Alter bewegen, wie die Renten und die “Konzertierte Aktion Pflege” – schließlich das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz; bei letzterer gebe es Nachholbedarf. Doch die Fragesteller wollten mehr über Putin, Trump und Seehofer erfahren. Die Wörter “Energie” oder “Energiewende” kamen dabei überhaupt nicht, das Wort “Klima” nur ein einer einzigen Frage vor. (Kommentar von Berthold Kohler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: “Diese Pressekonferenz war allenfalls ein Feuerwerk der Nüchternheit und des Pragmatismus”.) Das wirft ein Licht auf den Stellenwert dieser wichtigen Themen in der aktuellen Politik. Solarify dokumentiert.


Mehr Wettbewerb bei Förderung erneuerbarer Energien – Umstellung auf Ausschreibungen startet

BMWi logo neuIn einer Medienmitteilung beschreibt das BMWi – nicht ohne Selbstlob für das eigene Wirken – die 2017 eintretenden neuen Regelungen im Energiebereich: “Mit dem EEG 2017 beginnt die nächste Phase der Energiewende. EEG-Novelle 2017Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist erfolgreich – ihr Anteil lag im Jahr 2016 schon bei rund 32 Prozent und soll mit dem EEG 2017 bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35 Prozent steigen…”


WBGU übergab Gutachten zur UN-Konferenz Habitat III

Die größte Migrationsbewegung unserer Zeit ist die vom Land in die Städte mit weltweit mehr als 2 bis 3 Milliarden Menschen innerhalb weniger Jahrzehnte. Diesem Urbanisierungsschub und seinen Folgen für den globalen Wandel imÜbergabe des WBGU-Gutachtens 'Der Umzug der Menschheit - Die transformative Kraft der Städte' an die Bundesregierung - Foto © WBGU 21. Jahrhundert widmet sich das neue Hauptgutachten “Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte” des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), das am 25.04.2016 der Bundesregierung übergeben wurde.


Elektronische Eigenschaften ändern sich schneller als Struktur

Neue Anwendungsmöglichkeiten für Materialien von DVDs: Die Schicht aus aus Germanium, Antimon und Tellur, in dem wiederbeschreibbare CDs, DVDs und Blu-Ray Discs Informationen speichern, könnte sich als extrem schneller Lichtschalter für die optische Kommunikation oder Datenverarbeitung eignen. Das hat ein internationales Team des Berliner Fritz-Haber-Instituts (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft und des Institut de Ciències Fotòniques (ICFO) in Barcelona herausgefunden.

Das Bundesumweltministerium lud 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem Bürgerdialog ihre Meinung zum internationalen Klimaschutz in die Debatte einzuspeisen. Parallel zur deutschen Veranstaltung am 06.06.2015 in Berlin fanden weitere Klimadialoge in allen Teilen der Welt statt.

Kanzlerin: Chancen für Paradigmenwechsel nutzen – Rede beim Rat für Nachhaltige Entwicklung

2015 könnte zum Jahr der Nachhaltigkeit werden. In ihrer Rede im Rahmen der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung hat Bundeskanzlerin Merkel am 02.06.2015 ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die G7 “ihrer besonderen globalen Mitverantwortung Rechnung tragen”. So vermeldet es eine Mitteilung des Bundespresseamtes. Solarify dokumentiert die Rede im Wortlaut.

Wie kann Berlin nachhaltiger und mit weniger Emissionen leben und arbeiten? Welche Maßnahmen braucht es, um Berlin klimaneutral zu gestalten? Diese Fragen standen neben anderen beim ersten Stadtdialog Energie und Klimaschutz im Rahmen der Erarbeitung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) am 26.02.2015 im Fokus. Gleichzeitig gab Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, beim Stadtdialog den Startschuss für den Online-Beteiligungsprozess: Vom 26.02. bis 16.04.2015 sind alle Berliner Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, unter www.klimaneutrales.berlin.de die Maßnahmenvorschläge des BEK zu kommentieren und auch neue Vorschläge einzubringen.

In 20 Jahren 25 Prozent mehr CO2

BP Energy Outlook 2035 – Wachsende Nachfrage nach Erdgas und veränderte Handelsströme – Zu erwartende Entwicklungen in der Energiewirtschaft bis 2035

Trotz der aktuellen, teils drastischen Preisrückgänge an den globalen Energiemärkten wird die Nachfrage nach Energie in den nächsten 20 Jahren weiter ansteigen, der CO2-Ausstoß bis 2035 um 25 Prozent zunehmen – prognostiziert der aktuelle Energie-Outlook 2035 von BP. Treiber dieser Entwicklung bleibt die wirtschaftliche Expansion Asiens, besonders Chinas und Indiens. Der Outlook erwartet einen Gesmtanstieg von 37 oder einen durchschnittlichen von 1,4 Prozent pro Jahr voraus.

nächste Seite »