“Abkehr vom Pariser Übereinkommen findet keine Nachahmer”

USA beim Kampf gegen Meeresmüll dabei

Am 15. und 16. Juni 2019 trafen sich (zum ersten Mal in der Geschichte der G20 im japanischen Karuizawa) die Umwelt- und Energieminister. Ziel der japanischen Präsidentschaft war ein gemeinsames Kommuniqué der G20-Energie- und Umweltminister, das einer Medienmitteilung vom 16.06.2019 zufolge zum Abschluss herausgegeben wurde. Die G20 verständigten sich darin über wichtige Handlungsfelder im Klima-, Meeres- und Ressourcenschutz. Umwelt-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter leitete die deutsche Delegation; ihr Fazit: “Die Abkehr vom Pariser Übereinkommen findet keine Nachahmer”. weiterlesen…

EU-Aus für Ex-und-Hopp-Plastik


EU-Parlament stimmt in Straßburg für Verbot – bis 2021(!)

Das EU-Parlament hat in Straßburg mit 571 zu 53 Stimmen für ein Verbot von Wegwerf-Artikeln aus Kunststoff gestimmt – wie SWR-Korrespondent Stephan Ueberbach vom ARD-Studio Brüssel auf tagesschau.de berichtet. Das Zurückdrängen des Plastikmülls soll die Meere schützen – und die Gesundheit der Menschen. 30 Millionen Tonnen Plastikabfälle landen jedes Jahr im Meer. Auf den Ozeanen treiben 140 Millionen Tonnen, ein ganzer Kontinent aus Müll. weiterlesen…

Neues Übereinkommen über die Verhütung der Meeresverschmutzung


Londoner Protokoll geändert

Das um Regelungen zum marinen Geo-Engineering ergänzte Londoner Protokoll soll ratifiziert werden – sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/4462) vor. Der Entwurf soll gemeinsam mit einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der neuen Vorgaben in deutsches Recht (19/4463) im vereinfachten Verfahren überwiesen werden. weiterlesen…

EU verbietet Einweg-Plastik-Produkte


BUND fordert verbindliche Vorgaben für weniger Meeres-Müll

Die EU-Kommission hat am 28.05.2018 in Brüssel einen neuen Gesetzentwurf für eine schärfere Regulierung von Konsumartikeln aus Plastik vorgelegt. Es gehe dabei in erster Linie um Einwegprodukte, die rund 86 Prozent des Plastikmülls in den Meeren ausmachen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Kommission. Die EU-Kommission hat errechnet, dass 2050 in den Weltmeeren mehr Plastikteile als Fische schwimmen. Denn: “Jede Sekunde landen etwa 700 Kilogramm Plastikmüll in unseren Ozeanen”, warnt EU-Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans. weiterlesen…

Meereskonferenz war Erfolg


Hendricks: “Gute Impulse”

Die erste UN-Konferenz zum Schutz der Meere hat nach Ansicht von Barbara Hendricks trotz des vorherigen Ausstiegs der USA aus COP21 gute Impulse für die weitere internationale Zusammenarbeit geliefert. Den USA, bzw. der Trump-Regierung müsse man deutlich machen, dass man sie bei den anderen Umweltthemen im Boot halten wolle. Hendricks zeigte sich optimistisch, dass das auch gelingen könne. Man dürfe nicht so tun, als würden die Amerikaner jetzt gar keinen Umweltschutz mehr betreiben wollen. weiterlesen…

Einsatz gegen Müll im Meer


Fischer aus Niendorf und Travemünde beteiligen sich an “Fishing for Litter”

Land Schleswig-Holstein sichert Finanzierung des NABU-Projektes für weitere drei Jahrenabu logoNiendorf (Ostsee) – Seit dem 11.08.2016 können Fischer in insgesamt sechs schleswig-holsteinischen Häfen gefischten Meeresmüll kostenlos entsorgen. Mit den Häfen Niendorf und Travemünde stoßen zwei weitere Stationen zum “Fishing for Litter”-Projekt des NABU. Insgesamt sind nun 14 Häfen an der deutschen Nord- und Ostseeküste beteiligt, mit mehr als 150 Fischern.
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