EMIL an BESSY – SISSY und CAT

Neue Forschungsmöglichkeiten an Energiematerialien

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) wird gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ein neues Röntgen-Strahlrohr an die Synchrotronquelle BESSY II („Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung„) anbauen, das zur Analyse von Materialien für die regenerative Energiegewinnung eingesetzt werden soll. Das Großprojekt trägt den Namen EMIL (Energy Materials In-situ Laboratory) und beinhaltet zwei Laborkomplexe mit unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausrichtung: SISSY (Solar Energy Material In-situ Spectroscopy at the Synchrotron) richtet das HZB für photovoltaische Materialforschung ein. Beim Aufbau des CAT-Labors (Catalysis Research for Sustainable Energy Supply) ist das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) federführend. Dort werden Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft (photo-)katalytische Prozesse erforschen. Die Begutachtung von EMIL durch ein externes, vom wissenschaftlichen Beirat eingesetztes Gutachtergremium verlief sehr positiv – die Gutachter haben die Realisierung des EMIL-Projekts „enthusiastisch“ befürwortet. weiterlesen…

Immer den Himmel im Blick

DLR und CIEMAT nehmen meteorologische Station für Solarkraftwerke in Betrieb

Wie viel Sonnenenergie erreicht ein Kraftwerk? Ist die Atmosphäre oft durch Staub oder andere Partikel getrübt? Kraftwerksbetreiber brauchen viele meteorologische Daten, ehe sie sich für einen Kraftwerksstandort entscheiden. Forscher des Instituts für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des spanischen Solarforschungszentrums Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas (CIEMAT) haben auf der Plataforma Solar de Almería in Südspanien eine meteorologische Forschungsstation in Betrieb genommen. Sie testen dabei verschiedene Messmethoden und -geräte. Dabei sind die Anforderungen an die Messgeräte hoch: Sie müssen dem rauen Wüstenklima standhalten und in abgelegenen Regionen mit niedrigem Wartungsaufwand präzise Daten liefern. weiterlesen…

Schlussfolgerungen für Vollendung des Energiebinnenmarktes verabschiedet

EU-Energieminister berieten Energiebinnenmarkt und -forschung

Beim EU-Energieministerrat am 07.06.2013 in Luxemburg standen der Energiebinnenmarkt und die Entwicklung neuer Energietechnologien und -innovationen im Vordergrund. Zum Energiebinnenmarkt verabschiedeten die Energieminister Schlussfolgerungen, die auf Grundlage der Diskussionen beim Europäischen Rat im Mai 2013 entwickelt worden sind. Diese richten sich auf Maßnahmen, welche auf dem Weg zur Vollendung des Energiebinnenmarktes als prioritär eingestuft werden. Das teilt das BMWi in einer Pressemeldung mit. weiterlesen…

Strom sparen in U-Bahnen

Nachhaltiges Energie-Management für U-Bahn-Stationen

U-Bahnen sind Stromfresser. Ein Drittel der Energie wird für den Betrieb von Subsystemen der U-Bahn-Stationen gebraucht, etwa für die Belüftung, den Transport von Passagieren über Rolltreppen oder Aufzüge und die Beleuchtung. Wenn hier der Energieverbrauch nur geringfügig gesenkt werden könnte, wäre die Einsparung  beträchtlich.
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Grundstein für Super-Batterien

2015 nimmt Forschungsproduktionsanlage für Hochleistungs-Akkus Betrieb auf

Nachdem es Wissenschaftlern des Ulmer Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) gelungen ist, Lithium-Ionen-Batterien mit Spitzenwerten zu entwickeln, ist nun die zukünftige Produktion der neuen Super-Akkus beschlossen: 2015 soll eine Forschungsproduktionsanlage anlaufen. Vertreter des Forschungsinstitutes und die führenden deutschen Unternehmen des Industrieverbundes Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (Klib) unterzeichneten dazu im ZSW-Labor für Batterietechnologie „Elab“ in Ulm eine Vereinbarung über fünf Jahre. weiterlesen…

Energiespeicher unterstützen bald Systemsicherheit der Stromversorgung

Elektrolyse vorn

Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) hat das Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) untersucht, welchen Beitrag Energiespeicher mittelfristig zum Erhalt der Systemsicherheit der Stromversorgung leisten können und wie der systemkonforme Einsatz dieser Speicher unterstützt werden kann. weiterlesen…

Großer Handlungsspielraum bei Ausbau der Erneuerbaren Energien

Standortfrage ist zu vernachlässigen

Ob Wind- und Solarstromanlagen eher an den besten Standorten oder in der Nähe der Verbraucher gebaut werden, ist unter Kostengesichtspunkten einerlei. So spiele es kaum eine Rolle, ob Windkraft- und Solaranlagen künftig eher dort errichtet werden, wo die Stromerzeugung besonders günstig ist oder aber dort, wo der Strom verbraucht wird. Das ist das Ergebnis einer Studie renommierter Wissenschaftler im Auftrag von Agora Energiewende, deren Endergebnisse nun vorgestellt wurden. „Unter Kostengesichtspunkten ist die regionale Verteilung der Anlagen beinahe unerheblich. Die  Politik  hat  damit einen  großen  Handlungsspielraum  beim  Ausbau  von  Onshore-Windkraft  und  Photovoltaik“, sagt Rainer Baake, Direktor des von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragenen Denklabors. weiterlesen…

Bundesbericht zur Nachwuchsförderung

Akademische Bildung – Bundesregierung fördert Nachwuchswissenschaftler

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013, der erstmals von einem unabhängigen Konsortium erstellt wurde, bescheinige der Bundesregierung erfolgreiche Nachwuchsförderung. Angesichts der hohen Anzahl befristeter Arbeitsverträge im Nachwuchsbereich wolle der Bund planbare Karrierewege erreichen. Das mailt das Bundespresseamt. In diesem Jahr befasse sich der schwerpunktmäßig mit der Situation junger Wissenschaftler in der Post-doc-Phase (Phase zwischen Promotion und möglicher Professur). Insbesondere die Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation und der Hochschulpakt eröffneten neue Qualifizierungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler. weiterlesen…

Grundlagenforschung zur Wasserspaltung in Magdeburg

Forschergeist in Sachsen-Anhalt: „Hier kann ich etwas gestalten und aufbauen!“

Sachsen-Anhalt ist reich an Forschungs- und Wissenschaftsstandorten, die gute Aussichten für kluge Köpfe bieten. Besonders die Landeshauptstadt Magdeburg zieht mit ihrer Universität, der Hochschule und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen Tausende Studierende an. Gefördert wird dies durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der die Infrastruktur der Hochschulbetriebe wie auch den Ausbau der regionalen Potentiale finanziell unterstützt.
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