Dampferzeugung direkt im Receiverrohr

Effizientere Sonnenkraftwerke: DLR nimmt Testanlage für Direktverdampfung in Betrieb

Auf der Plataforma Solar de Almería in Südspanien haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Testanlage für Sonnenkraftwerke in Betrieb genommen. In der Anlage werde der Dampf für die Stromerzeugung direkt in den Receiverrohren der Parabolrinnen erzeugt. Zwischenschritte über Wärmeträgermedien fielen damit weg, zudem seien höhere Betriebstemperaturen möglich. Durch die neue Technologie könnten Parabolrinnenkraftwerke effizienter und kostengünstiger Strom erzeugen. weiterlesen…

Wasser: Mal Schicht, mal nicht

Kurzschlüsse in Umspannwerken vielleicht vorhersagbar

Flüssigkeitsfilme und -tröpfchen, die eine raue Oberfläche überziehen, sind ein Alltagsphänomen: Allmorgendlich verwandeln etwa Tautropfen Blätter und Gräser in magische Schönheiten, während ein Film aus Regenwasser auf dem Straßenasphalt (spätestens wenn er gefriert) jedem Autofahrer gefährlich werden kann. Doch wie lässt sich verstehen, unter welchen Bedingungen durchgängige Flüssigkeitsschichten oder nur vereinzelte Tropfen entstehen? Bisherige Theorien dazu beschrieben vor allem ideal glatte – und somit unrealistische – Oberflächen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen haben nun erstmals eine allgemeine Theorie entwickelt, die auf die Frage nach Film oder Tröpfchen auch für raue Oberflächen eine Antwort liefert. Diese kommt mit verblüffend einfachen mathematischen Ausdrücken aus – und könnte etwa vorhersagen, wann es in Umspannwerken zu Kurzschlüssen kommt. Eben haben sie ihre Ergebnisse veröffentlicht. weiterlesen…

Energie aus Wasserdampf

Anwendungspotenzial von Robotik bis zu tragbarer Elektronik

Ingenieure am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Polymer-Folie entwickelt, die aus kleinsten Mengen Wasserdampf Energie gewinnt. Denn das Material, das die Forscher in beschreiben, verformt sich zyklisch, wenn es feucht wird und wieder auftrocknet. Diese Bewegung könnte direkt genutzt werden, um beispielsweise Roboterarme zu betreiben. Zudem ist die Entwicklung für Stromgeneratoren geeignet. weiterlesen…

Strom speichern in der Cloud

Industrie und Forschung starten Projekt „green2store“

Cloud-Computing, das Speichern von Daten in der Wolke, ist in der Computerwelt inzwischen üblich. Ein Konsortium aus den Bereichen Energie, IT- und Kommunikationstechnik adaptiert jetzt dieses Prinzip auf die Energiewelt. Mit dem Forschungsprojekt „green2store“ will Konsortialführer EWE gemeinsam mit den Partnern EWE NETZ, Alcatel-Lucent, Süwag Energie, BTC und ABB sowie dem Informatik-Institut OFFIS, dem EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY und dem Institut elenia der TU Braunschweig in den nächsten vier Jahren eine sogenannte Energy Storage Cloud entwickeln und erproben. weiterlesen…

Siemens entwickelt erste elektrische Autofähre

Schiff speziell für Elektroantrieb konstruiert

Siemens hat zusammen mit der norwegischen Werft Fjellstrand die erste elektrisch angetriebene Autofähre der Welt entwickelt. Die 80 Meter lange Fähre fasse 120 Autos und 360 Passagiere, teilt der Konzern mit. Ab Anfang 2015 soll sie zwischen den Orten Lavik und Oppdal über den Sognefjord fahren. Zwischen den Fährfahrten würden die Schiffsbatterien innerhalb von nur zehn Minuten im Hafen wieder aufgeladen. Heute verbrenne ein Fährschiff auf dieser Strecke pro Jahr etwa eine Million Liter Diesel und stoße 2680 Tonnen Kohlen­dioxid und 37 Tonnen Stickoxide aus. Anlass für die Entwicklung der Elektrofähre war ein Wettbewerb, den das norwegische Transportministerium für diese Fährverbindung ausgelobt hatte. Als Preis für eine elektrisch angetriebene Lösung erhalte die Reederei Norled nun die Konzession für den Fährbetrieb bis 2025. weiterlesen…

Fraunhofer: Deutsch-kanadische Kooperation

Zusammenarbeit mit University of British Columbia

Die Fraunhofer-Gesellschaft und die University of British Columbia (UBC) wollen künftig gemeinsam nachhaltige Konzepte für die Energiegewinnung und -versorgung der Zukunft entwickeln. Der Übergang von fossilen Rohstoffen zu nachhaltigen und regenerativen Energiekonzepten sei eine Herausforderung, vor der über kurz oder lang alle Industrienationen stehen werden. weiterlesen…

Navy arbeitet an Rekord-Solarzelle

Effizientes Design soll magische 50-Prozent-Marke knacken

Forscher am U.S. Naval Research Laboratory (NRL) haben in Zusammenarbeit mit dem Imperial College London und MicroLink Devices ein neues Mehrfachsolarzellen-Design entwickelt, das eine Rekordeffizienz ermöglichen soll. Konkret wollen die Navy-Forscher die bislang unerreichte 50-Prozent-Marke knacken, was etwa ein Siebtel mehr wäre als bei aktuellen Rekordzellen. Möglich mache das ein Aufbau mit drei speziell gestalteten Photovoltaik-Schichten. weiterlesen…

Zwei Speicherungsarten für Windstrom

Energiespeicher-Patent: Apple steigt bei Windenergie ein

Der Computerriese Apple hat bei den US-Behörden ein Patent im Bereich Windenergie beantragt. Es geht dabei um die Speicherung von Windenergie mit Hilfe von Flüssigkeiten. Nach den Vorstellungen des Unternehmens sollen die Windkraftanlagen nicht nur Energie erzeugen, der über einen Generator in Ökostrom umgewandelt wird. Denn durch die Reibung des Getriebes entsteht auch Wärme. Und genau diese überschüssige Wärme soll in Apples Windturbine nicht einfach verfliegen, sondern in einem flüssigen Speichermedium gespeichert werden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben werden können. Die in der Flüssigkeit gespeicherte Wärme könnte dann eine andere Flüssigkeit, etwa Wasser, zum Kochen bringen. Der dabei entstehende Dampf soll daraufhin eine Dampfturbine antreiben, die wieder Strom erzeugt. weiterlesen…

Monatliche Hitzerekorde durch Erderwärmung verfünffacht

PIK: Studie in Climatic Change

Monatliche Temperaturextreme sind deutlich häufiger geworden – das zeigen Messungen aus aller Welt. Im Schnitt kommen Rekord-Hitzemonate heute weltweit fünfmal öfter vor, als ohne die globale Erwärmung zu erwarten wäre, das belegt eine neue Studie in Climatic Change. In Teilen Europas, Afrikas und Süd-Asiens hat sich die Zahl der monatlichen Hitzerekorde sogar verzehnfacht. 80 Prozent der beobachteten monatlichen Hitzerekorde wären ohne den Einfluss des Menschen auf das Klima nicht zustande gekommen, erklärt das Autoren-Team aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. weiterlesen…