BSW-Solar begrüßt Förderung von Solarstromspeichern

Geförderte Batteriespeicher entlasten Stromnetze und übernehmen wichtige Aufgaben für Netzmanagement

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) begrüßt in einer Erlärung die Ankündigung der Bundesregierung, die Anschaffung von Solarstromspeichern staatlich zu fördern. Damit setze sie einen Beschluss des Bundestages aus dem letzten Jahr um. „Sinnvoll ist, dass der staatliche Zuschuss an Bedingungen geknüpft ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die geförderten Solarstromspeicher die Stromnetze entlasten und einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten“, erklärte Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. weiterlesen…

Iter-Kontrollzentrum in Betrieb genommen

Gesamtkosten 16 Milliarden

In Südfrankreich ist am 17.01.2013 das mehr als 20.000 Quadratmeter große Kontroll- und Verwaltungszentrum des Fusionsreaktors Iter in Betrieb genommen worden. Ab dem Jahr 2020 soll Iter durch Kernfusion Energie erzeugen und damit das Energieproblem lösen. An der Feier nahmen auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger und die französische Forschungsministerin Geneviève Fioraso teil.  Oettinger sicherte ITER die weitere Finanzbeteiligung Europas zu. Auch in diesen Zeiten der Finanzkrise „ist es wichtig, dass wir an der Finanzierung von Projekten wie ITER festhalten, die langfristig dazu beitragen, die Schadstoffbelastung unserer Energieversorgung zu verringern“, sagte Oettinger am ITER-Standort Cadarache. weiterlesen…

Bundesregierung: Erfolgreicher Feldversuch E-Energy

Intelligente Netze sparen Strom

Der Energieverbrauch privater Haushalte lässt sich mit intelligenten Energiesystemen (Smart Grids) verringern. Intelligente Netze können bei schwächerer Nachfrage bis zu zehn Prozent des Stromverbrauchs verschieben, bei Gewerbebetrieben sogar bis zu 20 Prozent. Das entlastet die Stromnetze spürbar. Dieses sind die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts „E-Energy – Smart Energy made in Germany„, teilen Bundeswirtschafts- und -umweltministerium mit. weiterlesen…

Globaler Atlas für Solar- und Windenergie ist online

Weiterer Ausbau für 2013 und 2014 in Planung

Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat während ihrer Generalversammlung in Abu Dhabi den weltweit ersten globalen Atlas für erneuerbare Ressourcen veröffentlicht. Der Atlas nutzt Datenbanken und Karten und ist im Internet frei zugänglich. weiterlesen…

BMWi und BMBF: Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“

Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ – Energiewende mit innovativen Technologien umsetzen

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie für Bildung und Forschung haben eine gemeinsame Initiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet zukunftsfähiger Stromnetze gestartet. Mit der Initiative sollen laut einer gemeinsamen Pressemitteilung auf diesem für die Umsetzung der Energiewende wichtigen Gebiet die notwendigen technologischen Voraussetzungen und Innovationen für eine langfristig gesicherte, bezahlbare und umweltverträgliche Stromversorgung geschaffen werden. weiterlesen…

Koalition will „Lust auf Technik“ wecken

Mehr Unternehmen an Forschung heranführen und größere Breitenwirkung der Forschung erzielen

In Deutschland soll „Lust auf Technik“ geweckt werden. Der Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Technologie stimmte in seiner Sitzung am Mittwoch einem Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP (17/11859) mit diesem Titel zu. Darin wird das Ziel formuliert, für die Sicherung des deutschen Technologievorsprungs auf den Weltmärkten zu sorgen, indem noch mehr Unternehmen an die Forschung herangeführt werden und eine größere Breitenwirkung der Forschung erzielt wird. Dazu soll es neben der bewährten Projektförderung und der institutionellen Förderung auch eine steuerliche Förderung beziehungsweise einen Forschungsbonus geben. Damit sollen zusätzliche Forschungsimpulse insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen ausgelöst werden. Zudem sollen die Innovations- und Hightech-Strategie der Regierung weiter ausgebaut werden. weiterlesen…

Start von ADELE-ING

Entwicklung eines adiabaten Druckluftspeichers für die Energiewende erreicht nächste Phase

(Gemeinsame Pressemitteilung: RWE Power AG, General Electric, Züblin, TÜV SÜD, DLR, Otto-von-Guericke-Universität, Fraunhofer-Gesellschaft und 50Hertz Transmission)

Wie kann die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarstrom technisch sicher und bezahlbar ausgeglichen werden? Im Projekt ADELE (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) entwickelt RWE Power zusammen mit General Electric (GE), Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technik, mit der Strom sicher, effizient und über mehrere Tage gespeichert werden soll.
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ISE und SCHOTT vereinbaren Transfer von Patentfamilien

Know-how soll in Europa bleiben

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die SCHOTT Solar AG haben sich auf den Transfer von 111 Patentfamilien zur kristallinen Photovoltaik geeinigt. Auf diese Weise wollen die beiden Partner dafür sorgen, dass umfangreiches Know-how der Photovoltaik-Branche in Europa bleibt. »Wir haben damit einen wichtigen Meilenstein für den Erhalt dieser Zukunftstechnologie in Deutschland gesetzt«, so Institutsleiter Prof. Eicke Weber. weiterlesen…

Supraleiter für Windkraftanlagen

Forscher des KIT entwickeln Kühlung für neuartigen Generator

Im Rahmen des EU-Projekts SUPRAPOWER wollen Vertreter aus Industrie und Wissenschaft gemeinsam eine effiziente, robuste und kompakte Windkraftanlage mit supraleitendem Generator von zehn Megawatt Leistung entwickeln. Dabei ermögliche die Supraleitung erhebliche Einsparungen an Energie und Rohstoffen. Forscher am Institut für Technische Physik (ITEP) des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) bauen im Rahmen von SUPRAPOWER einen rotierenden Kryostaten, der die supraleitenden Spulen auf minus 253 Grad Celsius kühlt – eine entscheidende Bedingung für den Stromfluss ohne Widerstand. weiterlesen…

Kälter als null Grad Kelvin

Jenseits des absoluten Nullpunkts – Atome bei negativer Kelvin-Temperatur sind heißeste Systeme der Welt

Was für die meisten Menschen im Winter normal ist, war in der Physik bislang unmöglich: eine negative Temperatur. Auf der Celsius-Skala überraschen Minus-Grade nur im Sommer. Auf der absoluten Temperatur-Skala, die von Physikern verwendet wird und auch Kelvin-Skala heißt, kann der Nullpunkt jedoch nicht unterschritten werden – zumindest nicht in dem Sinne, dass etwas kälter als null Kelvin wird. Der physikalischen Bedeutung der Temperatur zufolge hat ein Gas eine umso niedrigere Temperatur, je langsamer die chaotische Bewegung seiner Teilchen ist. Bei null Kelvin (minus 273 Grad Celsius) kommen die Teilchen zum Stillstand und alle Unordnung verschwindet. Nichts kann also kälter sein als der absolute Nullpunkt der Kelvin-Skala. weiterlesen…