SOLARIFY

Archiv: Forschung


Fehlendes, für globale Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe entscheidendes Glied entdeckt

Forscher der Northwestern University in Evanston, Illinois, und der Wayne State University in Detroit beschreiben in Nature Communications ein lang übersehenes Kupferprotein aus methan- und ammoniakoxidierenden Bakterien. Diese verwenden das kupferabhängige Enzym particulate Methane Monooxygenase (pMMO). Die Ergebnisse identifizieren ein kupferbindendes Protein, das ein fehlendes Glied in der Funktion von Enzymen darstellen kann, die für die globalen Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe entscheidend sind.

10 Jahre acatech


HORIZONTE zu Blockchain präsentiert

Seit zehn Jahren berät acatech als Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Politik und Gesellschaft. Aus diesem Anlass widmeten die acatech-Verantwortlichen die Festveranstaltung zum Jubiläum am 16.10.2018 der Zukunft. Im Berliner Konzerthaus präsentierte die Akademie die erste Ausgabe ihrer neuen Publikationsreihe „acatech HORIZONTE“ über Blockchain. Die acatech-Präsidenten sprachen über Themen wie Künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten von morgen; Stefan Oschmann (Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck) beleuchtete neue Entwicklungen in den Biotechnologien. Quantencomputing und die Auswirkungen von Fluglärm waren Themen der ausgezeichneten PUNKT-Preisträger.wirkungen von Fluglärm waren Themen der ausgezeichneten PUNKT-Preisträger.


Wie stillen wir künftig unseren Energiehunger?

7,6 Milliarden Menschen leben auf der Welt und stündlich werden es tausend mehr. Globalisierung, Digitalisierung und das rasante Wachstum der Weltbevölkerung stellen uns vor ungeahnte Herausforderungen: 2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden – und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen. Unser Hunger nach Energie sprengt alle Grenzen und wird sich voraussichtlich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. 3SAT sendet am Mittwoch, dem 17.10.2018 | Teil 1: 20:15 Uhr und Teil 2: 21:05 Uhr der Dokumentation von Natalie Derbort und Andrea Hauner.

Reparieren oder neu kaufen?


Zahlen und Fakten für langlebige Haushaltsgeräte

Den kaputten Staubsauger reparieren oder einen neuen kaufen? Die Waschmaschine nach zehn Jahren gegen eine effiziente austauschen? Den defekten Kühlschrank auf den Recyclinghof oder zur Reparatur bringen? Das Öko-Institut e.V. Freiburg beantwortet in einer ausführlichen Daten- und Faktensammlung Grundsatzfragen zur Langlebigkeit und Reparatur von elektrischen Haushaltsgeräten.


Zur Not auch “mit ordnungspolitischen Maßnahmen”

Eine Solarpotenzial-Studie der HTW Berlin hat geeignete Photovoltaik-Flächen ermittelt und Schwierigkeiten identifiziert. Der Analyse zufolge wird die Stadt ihre Energie- und Klimaschutzziele nicht einhalten können, wenn die Politik den Photovoltaik- Ausbau nicht stärker lenkt. Solarstrom soll langfristig einen Anteil von 25 Prozent der Berliner Stromversorgung decken. Wissenschaftler der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) zeigen erstmals in einer neuen Solarpotenzialstudie, welche Gebäude sich für Solarenergie-Anlagen eignen und mit welchen Einschränkungen gerechnet werden muss. Ihr Fazit: Der solare Klimaschutz wird nur gelingen, wenn die Politik langfristig auch ordnungspolitische Maßnahmen umsetzt.


TU Wien mit Beitrag zum Klimaschutz

Ein Motor, der zwei verschiedene Treibstoffe gleichzeitig nutzt, wurde von der Technischen Universität Wien konzipiert: Er verwendet sowohl Bio-Ethanol als auch Diesel, der zum Zünden eingesetzt wird. Dafür wurde ein spezielles Dual-Fuel-Brennverfahren entwickelt, das nun erstmals in Dieselmotoren die Verwendung eines großen Bio-Ethanol-Anteils ermöglicht. Messungen zeigen, dass diese neue Technologie die Motoreffizienz steigert – die Gesamt-CO2-Emissionen konnten um bis zu 39 % verringert werden.


Stärkung des Nachhaltigkeitsbeirats

Deutschland ist nach Ansicht einer Internationalen Peer Review Gruppe unter Leitung der ehemaligen Premierministerin von Neuseeland, Helen Clark, für eine ambitionierte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) gut aufgestellt, meldet der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings sei noch viel zu tun, um einen erfolgreichen deutschen Weg hin zu Nachhaltigkeit zu gestalten, heißt es in dem 2018 fertiggestellten Bericht der Gruppe, der die Grundlage eines öffentlichen Fachgespräches des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung am Mittwochabend war, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag.

Methanspaltung wieder aktuell


Erdgas-Nutzung ohne CO2-Emissionen

Mittel- und langfristig werden fossile Brennstoffe, vor allem Erdgas, noch eine große Rolle im Energiemix spielen. Daher braucht es innovative Lösungsansätze zur Minderung der schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Maßnahmen wie CO2-Abscheidung und Speicherung sind unzureichend, da die Untergrundspeicherung von Kohlenstoffdioxid viele technische und sicherheitsrelevante Probleme darstellt. Eine vielversprechende Alternative, die eben wieder in öffentliche Diskussion gelangt ist, ist die das Energiepotenzial von Erdgas ohne CO2-Emissionen nutzbar macht, ist die thermische Spaltung von Methan, auch „Methane Cracking“ (siehe: solarify.eu/methanspaltung-methane-cracking) genannt.

Energieeffiziente Nanoreaktoren


Wissenschaftler erreichen hohe Einsparung in Kombination mit Licht

Forscher des Instituts für Chemie an der Universität von Teheran und der Russischen Universität der Völkerfreundschaft (RUDN) haben eine neue Art von Photokatalysatoren entwickelt – Nanostrukturen aus Titandioxid, mit denen u.a. die Herstellung von Pharmaka, Düngemitteln, Pestiziden Lebensmittelzusätzen und anderen nützlichen Produkten aus organischen Stoffen revolutioniert werden könnten.

Titel-Story für CEC-Forscher


em>Angewandte Chemie bringt Ergebnisse auf Cover

Erneut hat es eine Publikation von CEC-Wissenschaftlern auf die Titelseite eines renommierten Journals geschafft, Angewandte Chemie: Yuxiao Ding (erster Autor) und unxiang Qiao, beide Postdocs in der Abteilung ‘Heterogene Reaktionen‘ von Prof. Schlögl, haben in Zusammenarbeit mit weiteren Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, des Fritz-Haber-Instituts der MPG in Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften neue, wegweisende Erkenntnisse bei der Entwicklung heterogener Katalysatoren ohne Metallzentren publiziert.

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