Heizöl-Ersatz E-Fuels

Alternative Energieträger nicht nur für Motoren

E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe, außerhalb von Expertenkreisen kaum bekannt und in vielen Talkshows systematisch verkannt, könnten als synthetisch hergestellte, flüssige Energieträger im Rahmen der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Bieten sie – neben den Aussichten, als “sauberer” Diesel Verbrennungsmotoren anzutreiben – Perspektiven, das Zuhause mit ebenso sauberem Heizöl warm zu halten? Das Kraftstoffunternehmen Total veröffentlichte auf seiner Webseite einen Überblick (siehe auch solarify.eu/e-fuels-synthetische-kraftstoffe-alternative-treibstoffe-designer-fuels).
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Klimaziele von Paris: Der Faktor Landnutzung

Pläne zur Folgen-Abschwächung von Anfang an unrealistisch

Deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit – auf diesen Wert soll die Erderwärmung laut Pariser Klimaabkommen begrenzt werden. In einer Studie konnte ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Edinburgh zeigen, dass die bisherigen Bemühungen, Treibhausgase durch eine veränderte Landnutzung des Menschen zu reduzieren, unzureichend sind. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Fachzeitschrift Nature Climate Change vor.
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“Geoengineering gefährlicher Irrweg”

“…und sichert vor allem die vorherrschende Rolle fossiler Brennstoffe in der Wirtschaft”

Während die Konzentration an atmosphärischem Kohlendioxid inzwischen den Wert von 400 ppm überschreitet, steigen auch die Kosten der Klimakrise weiter an – im Hinblick auf wirtschaftliche Verluste, ökologische Auswirkungen und Menschenleben. Letzten Oktober warnte der Weltklimarat (IPCC), dass gravierende Folgen für die Menschheit und die Biodiversität zu erwarten sind, wenn der weltweite Temperaturanstieg 1,5 Grad Celsius über vorindustriellem Niveau erreicht. Ein Anstieg über diesen Wert hätte katastrophale Folgen. Eine Analyse von Carroll Muffett, President und CEO des President and CEO of the Center for International Environmental Law (CIEL) in Washington, DC, die von der Böll-Stiftung am 18.02.2019 veröffentlicht wurde.
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Regierung: Fortschritte bei MINT

Kompetenz in Deutschland steigt

Ein Großteil der 2011 in Sachen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gesetzten Ziele sei erreicht worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag über eine Antwort (19/7627) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/7296). Darin verweist die Regierung auf ihren Fortschrittsbericht 2017 zum Fachkräftekonzept. Die MINT-Kompetenz in Deutschland hat sich substanziell entwickelt. Das gelte vor allem für die Fachkräftesicherung bei der Frauenerwerbsquote, die sich im internationalen Vergleich mittlerweile auf einem hohen Niveau bewege. weiterlesen…

Experten plädieren für steuerliche Forschungsförderung

Opposition will Forschung stärken

Die Mehrheit der Sachverständigen trat in einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsfinanzausschusses am 18.02.2019 für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung in Deutschland ein – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. So erklärte die Unternehmensberatung Ernst and Young (E&Y), die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung biete sich als Instrument an, um eine im internationalen Vergleich ersichtliche Lücke in der bisherigen Förderlandschaft zu schließen. Denn gerade dadurch werde das ausdrückliche Ziel der Großen Koalition verfolgt, die Digitalisierung des Mittelstands voranzutreiben. weiterlesen…

PI Berlin: Modulqualität gestiegen

pv magazine: “White-Paper des PI Berlin sagt wenig über Modulqualität in Europa”

“In einer Auswertung (‘White Paper’) kam das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) zu dem Schluss, dass die Qualität der Modulfertigung vor allem in Asien und in großen Produktionen hoch sei. Allerdings beziehen sich nur gut zwei Prozent der auditierten Produktionskapazitäten von 67 Gigawatt auf Modulfertigungen in Europa”, schreibt Sandra Enkhardt in pv magazine. Die Audits seien Grundlage für das White Paper und zwischen 2012 und 2018 hauptsächlich von Solarbuyer durchgeführt worden. weiterlesen…

Mit Eierschalen Energie speichern

Forschungsgruppe nutzt Eierschalen als Elektrode für Energiespeicher

Bioabfall in Form von Hühnereierschalen erweist sich als sehr effektiv für die Energiespeicherung. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team, zu dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) gehören. Das nachhaltige Speichermaterial, das einen kostengünstigen Lithium-Ionen-Kondensator ermöglichen könnte, stellt die Gruppe nun in der Zeitschrift Dalton Transactions der Royal Society of Chemistry vor. weiterlesen…

Kanadas Wälder CO2-Schleudern

Geschönte Klimabilanz

ARD-Kanada-Korrespondent Georg Schwarte kratzt auf tagesschau.de am scheinbar vorbildlichen Klimaschützer-Image Kanadas. Das Land der riesigen Wälder, idyllischen Seen und sauberen Luft schönt nämlich seine Klimabilanz kräftig. Denn das drittgrößte Waldgebiet der Erde ist, anders als bisher angenommen und von der Regierung Trudeau stets stolz verkündet, gar keine CO2-Senke. weiterlesen…

Metallpulver als Speicher

Wasserstoff-Projekt HyCare gestartet

Wasserstoff wird heutzutage meist in Druckgastanks mit sehr großem Volumen als Gas oder bei extrem tiefen Temperaturen als Flüssigkeit gespeichert. Alternativ kann Wasserstoff unter wesentlich günstigeren Bedingungen, etwa bei Raumtemperatur und moderatem Druck, in ein Metallpulver aufgenommen und sehr kompakt als sogenanntes Metallhydrid gespeichert werden. Das ist das Ziel des HyCARE Projekts (Hydrogen CArrier for Renewable Energy Storage): ein Prototyp eines neuartigen, kompakten Metallhydridtanks. Neu ist zum Beispiel, dass für das Wärmemanagement der geplanten Anlage ein Phasenwechsel-Material eingesetzt wird, wodurch die Energieeffizienz des Speicherprozesses deutlich erhöht wird. weiterlesen…

KI-basierte Verfahren für hochautomatisierte und sichere Stromnetze

Automatisierte Anomalie- und Fehlererkennung im Netzbetrieb

Für den komplexen Betrieb der Stromnetze wird immer mehr auf hochauflösende Sensorik und große Datenmengen zurückgegriffen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) könnten diese Daten nicht nur deutlich verkleinert, sondern auch zur automatisierten Anomalie- und Fehlererkennung im Netzbetrieb verwendet werden. Forscher des Fraunhofer IOSB-AST haben dazu passende Verfahren entwickelt. weiterlesen…