Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

“…und nur ein breites politisches und gesellschaftliches Bündnis die Bedrohung noch abwenden”

Deepwater Horizon, das Abschmelzen des Polareis oder Fracking – nur ein paar Beispiele aus jüngster Vergangenheit, die belegen, welchen Raubbau der Mensch an seiner Lebensgrundlage der Erde betreibt. Hinzu kommen jedes Jahr verheerendere Waldbrände, längere Dürreperioden und heftigere Regenfälle, die Häuser, Ernten und den Lebensraum von Menschen und Tieren vernichten. Die bekannte Umweltaktivistin Naomi Klein hat mit Green New Deal ihr bislang wichtigstes Buch geschrieben: Angesichts der unverminderten Zerstörung unserer Umwelt und laxen Gesetzen zeigt sie, warum die Vision einer grüne Zukunft nicht nur nötig, sondern absolut unumgänglich ist. weiterlesen…

Neue Perowskit-Solarzelle – bleifrei

US-Wissenschaftler sehen Durchbruch für Silizium-Konkurrenz

Ein neuartiges Material für Solarzellen der nächsten Generation erübrigt den Einsatz von Blei. Perowskitzellen stehen zwar seit dem ersten Einsatz des Materials 2009 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und sind effizienter als aktuelle Solarmodule. Die erfassen durchschnittlich 15% bis 18% der Sonnenenergie, während Perowskitsolarzellen bereits einen Wirkungsgrad von bis zu 28% erreichen. Aber es gibt große Hindernisse für die kommerzielle Nutzung dieser Materialien: Die Materialien sind nicht stabil und enthalten wasserlösliches Blei – eine Gesundheitsgefährdung. weiterlesen…

In nur 30 Jahren könnte unsere Auslöschung beginnen

Wissenschaftlicher Bericht aus Australien rechnet mit Ende der Menschheit ab 2050 – wenn wir so weitermachen

Eine durchaus ernstzunehmende australische Studie des Breakthrough National Centre for Climate Restoration vom Mai 2019 zeigt, wie weit wir unseren Planeten bis heute schon zerstört haben. Es könnte bedeuten, dass uns noch viel weniger Zeit bleibt, als wir – und vor allem auch die Wissenschaft – glauben. Noch sei die Konsequenz vermeidbar, dass der Klimawandel den Weltuntergang und unser Ende bedeutet. Die Arbeit der australischen Wissenschaftler führt jedoch drastisch vor Augen, dass sich die Situation zunehmend verschärft – nicht linear, sondern exponentiell. Demnach könnte das Aussterben großer Teile der Menschheit sogar schon 2050, also in 30 Jahren, beginnen. Bereits jetzt stelle der Klimawandel eine “existenzielle Bedrohung für die menschlichen Zivilisation” dar, die ab 2050 für Jahrhunderte nicht mehr abwendbar sei. Solarify dokumentiert die Studie. weiterlesen…

Geesthacht und Oldenburg: Zwei neue DLR-Institute

Für Mobilitäts- und Energiewende

Die Bereinigungssitzung des Deutschen Bundestags am 14.11.2019 hat Medienmitteilungen aus dem BMWi und dem DLR vom 15.11.2019 folgend die Grundlage für zwei neue Institute des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) gelegt. Künftig widmen sich zwei neue DLR-Institute innovativen Technologien für die Mobilitäts- und Energiewende. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Mittel für die Gründung bewilligt. Insgesamt stellt das BMWi dafür 17,25 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. weiterlesen…

EIB steigt aus Finanzierung von Kohle, Öl und Gas aus und gründet IKI-Fonds

EU-Bank startet neue Klimastrategie und Energiekreditpolitik

Die EIB wird einer Medienmitteilung vom 14.11.2019 zufolge die Finanzierung von Projekten zur Förderung fossiler Brennstoffe ab Ende 2021 einstellen. Die künftige Finanzierung werde die Innovation im Bereich der sauberen Energien, die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien beschleunigen. Die EIB-Gruppe werde im Jahrzehnt bis 2030 eine Billion Euro für Klimaschutzmaßnahmen und umweltfreundliche, nachhaltige Investitionen bereitstellen und ab Ende 2020 alle Finanzierungen an die Ziele der Pariser Vereinbarung anpassen. weiterlesen…

IEA-WEO mit großen Brüchen im Energiesystem

Internationale Energieagentur stellt World Energy Outlook 2019 vor

“Tiefe Ungleichgewichte prägen die heutige Energiewelt”, so der World Energy Outlook 2019. Das “Flaggschiff” der einst als Antwort auf die Ölkrise 1974 gegründeten Internationalen Energieagentur untersucht diese sich verbreiternden Gräben im Detail. Er erklärt die Auswirkungen der heutigen Entscheidungen auf die Energiesysteme von morgen und beschreibt einen Weg, der es der Welt ermöglicht, Klima-, Energiezugangs- und Luftqualitätsziele zu erreichen und gleichzeitig einen starken Fokus auf die Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit von Energie für eine wachsende Weltbevölkerung zu legen (s.a. Randnotiz re.). weiterlesen…

Startschuss für internationales Stellarator-Projekt

Deutsch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt von Helmholtz-Gemeinschaft gefördert

Ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Untersuchung der Leistungsauskopplung aus einem heißen Stellarator-Plasma haben das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald und die US-amerikanische Universität von Wisconsin-Madison gegründet, sagt eine IPP-Medienmitteilung vom 25.10.2019. Das „Helmholtz International Lab for Optimized Advanced Divertors in Stellarators“ (HILOADS), an dem sich auch das Forschungszentrum Jülich sowie die Auburn-Universität in Alabama beteiligen, wird von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanziell unterstützt. weiterlesen…

BMWi: Grüner Wasserstoff im Praxistest

Projekt “Metha-Cycle” jetzt mit neuem System

Grüner Wasserstoff, Hoffnungsträger der Energiewende, könnte zwar manche Herausforderungen klimaschonender Energiebereitstellung lösen. Doch der Umgang mit ihm ist nicht einfach. Ein Forscherteam des Projekts “Metha-Cycle” hat dafür jetzt ein nach eigenen Angaben “neues” System entwickelt, so eine Medienmitteilung aus dem BMWi: “Strom aus erneuerbaren Energien in Form von grünem Wasserstoff speichern, bis er benötigt wird: das klingt einfach, ist es aber nicht. Denn noch fehlt die Infrastruktur, um den Wasserstoff auch als Flüssigkeit ungefährlich in großem Maßstab über einen langen Zeitraum zu speichern, über weite Strecken zu transportieren und zu verteilen.” weiterlesen…

Wakes machen Offshore-Windturbinen zu schaffen

IWES-Projekt: Wie beeinflussen Windparks den Wind auf See?

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES startete am 01.11.2019 ein neues Forschungsprojekt zur Frage: Wie verändert der Ausbau der Windenergie die Bedingungen in der deutschen Bucht? Offshore-Windparks liefern einen immer größeren Anteil unserer Stromverbrauchs: Fast 17 Milliarden Kilowattstunden waren es in den ersten neun Monaten 2019 – bei einer installierten Leistung von knapp 6,7 GW – berichtet erneuerbareenergien.de. Und es sollen mehr werden. weiterlesen…

Mülheimer MPI verleihen Ernst Haage-Preis 2019

Mülheimer Max-Planck-Institute veranstalten hochkarätig besetztes Symposium und vergeben Wissenschaftspreis an Nachwuchstalente

Am 12.11.2019 zeichneten das MPI für Chemische Energiekonversion und das MPI für Kohlenforschung gemeinsam mit der Ernst Haage-Stiftung im Gedenken an den Mülheimer Unternehmer Nachwuchs-Wissenschaftler mit dem Ernst Haage-Preis für Chemie aus. Mit diesem Wissenschaft-Preis, der mit insgesamt 10.000€ dotiert ist und in drei Kategorien verliehen wird, werden seit 2006 junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Chemie ausgezeichnet und Nachwuchswissenschaftler gefördert. weiterlesen…