Hypos: “Neue Technologien mit Energiesystem verknüpfen”

Deutschland will Leitmarkt für grünen Wasserstoff werden

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie will Deutschland zum weltweiten Leitmarkt für Grünen Wasserstoff werden. Das sagte der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Kaufmann, in seiner Keynote zum Auftakt des 6. HYPOS-Forums (HYPOS = Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany) am 03.11.2020 in Leipzig, wo HYPOS-Mitglieder und Gäste über die nächsten Schritte zur Anwendung und Skalierung von Technologien rund um Grünen Wasserstoff diskutierten. “Wir sehen hier eine einmalige Chance, einen globalen Zukunftsmarkt mitzugestalten”, so Kaufmann, “aber die Konkurrenz etwa in Japan oder China schläft nicht.” Kaufmann betonte, heute komme jeder fünfte Elektrolyseur aus Deutschland ein Marktanteil, den man auch in Zukunft mindestens halten wolle. weiterlesen…

Wasserstoffstrategie findet Zustimmung

Eile tut not

Die im Juni von der Bundesregierung ausgegebene Nationale Wasserstoffstrategie (NWS, siehe solarify.eu/nationale-wasserstoffstrategie-verabschiedet-wasserstoffrat-berufen) hat prinzipiell die Zustimmung von Experten gefunden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings verbanden sie damit am 26.10.2020 bei einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie eine Reihe von Forderungen nach Präzisierungen und Ergänzungen. Auch tue Eile not. weiterlesen…

DWV: BMU verabschiedet sich von Nationaler Wasserstoffstrategie

Kritik am Referentenentwurf zur Umsetzung der EE-Richtlinie: E-Fuels chancenlos

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) kritisiert den BMU-Referentenentwurf zur Umsetzung der EE-Richtlinie vom 22.09.2020. Der aktuelle Entwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote gefährde hunderttausende deutsche Arbeitsplätze, die wirtschaftlichen Chancen einer breiten Markteinführung von Wasserstoff und das Erreichen der Klimaziele im Verkehr – so eine Medienmitteilung vom 02.10.2020.
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Regierung: Grüner Wasserstoff nur mit grünem Strom

Details zur Nationalen Wasserstoffstrategie

Die Wasserstoffproduktion im Inland wird den deutschen Gesamtenergieverbrauch bis 2030 nur geringfügig beeinflussen, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag in einem Bericht über die Antwort der Bundesregierung (19/20916) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/20351). Der Wasserstoffverbrauch werde bis 2030 von derzeit 50 bis 60 auf 90 bis 110 TWh pro Jahr steigen. Neben der Grund- und Petrochemie setze zukünftig auch der Stahl- und Verkehrssektor verstärkt auf grünen Wasserstoff. Der Elektrolyse-Strom müsse dabei nicht zwingend durch Windkraft erzeugt werden, entscheidend sei jedoch, dass es grüner Strom sei weiterlesen…

Wasserstoff zu nachhaltiger Dekarbonisierungsoption machen

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Nachbesserungsbedarf bei der Nationalen Wasserstoffstrategie. Grundsätzlich begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die Nationale Wasserstoffstrategie zwar, drängt aber darauf, dass sie ambitionierter umgesetzt wird. In einer am 19.06.2020 veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Rat laut einer Medienmitteilung vom gleichen Tag, die Kapazität für in Deutschland 2030 produzierten Wasserstoff, als klimafreundlichen Energieträger doppelt so hoch anzusetzen, wie geplant.. weiterlesen…

EU-Wasserstoffstrategie will 140 Milliarden Euro Umsatz

Vorläufige Version durchgesickert

Eine vorläufige Version der lang erwarteten Wasserstoffstrategie der Europäischen Union sei durchgesickert, schreibt . Dem Plan mangle es “nicht an Ehrgeiz, da die EU versucht, durch koordinierte Anstrengungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die technologische Führungsrolle im Bereich des grünen Wasserstoffs zu erobern”. weiterlesen…

Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet – Wasserstoffrat berufen

Kritik aus Wirtschaft und Verbänden

Um – nach eigenen Worten – “die globale Führungsrolle bei Wasserstofftechnologien zu sichern”, hat die Bundesregierung am 10.06.2020 die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) verabschiedet und einen Nationalen Wasserstoffrat berufen. In einer gemeinsamen Medienmitteilung der Bundesregierung heißt es: “Wasserstoff ist entscheidend für die Dekarbonisierung wichtiger deutscher Kernbranchen wie der Stahl- und Chemieindustrie, aber auch des Verkehrssektors. Zugleich können sich Wasserstofftechnologien zu einem zentralen Geschäftsfeld der deutschen Exportwirtschaft entwickeln.” Germanwatch bemängelte, die Strategie orientiere sich nicht an der inzwischen auch von Deutschland unterstützten Verbesserung des EU-Klimaziels für 2030 von minus 40 auf mindestens minus 50 bis 55 Prozent. Die DUH kritisierte, dass “synthetischer Kraftstoff aus Wasserstoff als lebensverlängernde Maßnahme des Verbrennungsmotors” weder nachhaltig noch klimafreundlich sei. weiterlesen…