Neues Mikroskop kann Atom-Abstände sehen

Neues Ionen-Mikroskop verspricht einmalige Tiefen- und Detailschärfe

Das deutschlandweit erste Ionen-Mikroskop einer neuen Geräteklasse nahmt am 11.12.2013 im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) seinen Betrieb auf; weltweit existieren bislang kaum zehn vergleichbare Anlagen. Damit können HZDR-Forscher sowie ihre Kollegen im Nanoanalytik-Zentrum an der TU Dresden ab sofort noch tiefer in bislang unbekannte Nano-Welten vordringen. Die Anlage kombiniert eine extrem hohe Tiefenschärfe mit einer Auflösung bis in den Angström-Bereich, wobei Angström (0,0000000001 Meter) die Größenskala bezeichnet, mit der beispielsweise der Abstand von einzelnen Atomen in einem Festkörper gemessen wird. weiterlesen…

Deutsche Unternehmen mit Rekord-Forschungsausgaben

Neuer Rekord: Drei-Prozent-Ziel erreicht

Mit 53,8 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen 2012 so viel Geld für interne Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben wie nie zuvor. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es in der aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Damit ist das im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, erreicht. Zwei Drittel dieser Summe stammen aus der Wirtschaft, insbesondere der Industrie. weiterlesen…

Forschungspolitik – Fraunhofer empfiehlt

Forschen in Deutschland: Zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik

In einer Pressemitteilung verschickte die Fraunhofer-Gesellschaft am 07.11.2013 Vorschläge für die Forschungspolitik: „Fraunhofer-Experten suchen und finden Lösungen für globale Herausforderungen“, hieß es in der Erklärung, und: „Sie tragen dazu bei, die Zukunft durch Innovationen zu sichern. Um die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung zu verbessern, haben Fraunhofer-Strategen zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik erarbeitet. Sie passen gut zur Meldung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, meint Solarify, daher stehem Sie hier bei derselben. weiterlesen…

CEC: Ernst Haage-Preise verliehen

MPI CEC ehrt wissenschaftlichen Nachwuchs 

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC)  ehrte am 06. 12.2013 drei junge Wissenschaftler im Rahmen eines Festaktes mit den Preisen aus der Ernst-Haage Stiftung. Der Ernst Haage-Preis für herausragende Forschungsleistungen im Bereich der chemischen Energiekonversion ging an Dr. Oana Cojocaru-Mirédin. Sie ist Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und arbeitet dort mit ihrer Gruppe auf dem Gebiet der Entwicklung von Solarzellen. Dabei untersucht sie mit hochspezialisierten Analysemethoden den Einfluss der chemischen Zusammensetzung von Solarzellen und deren Wirkungsgrad. Die gewonnen Erkenntnisse kommen der Solarindustrie zugute, mit der die Forscherin eng zusammenarbeitet. weiterlesen…

16 Millionen vom BMBF für POPUP

Neues KIT-Projekt für Organische Photovoltaik des KIT

Die Solarzelle der Zukunft wird leicht und mechanisch flexibel sein und sich mithilfe von Druckprozessen kostengünstig herstellen lassen. Effizientere Materialien und neue Architekturen für die organische Photovoltaik zu entwickeln, ist das Ziel des BMBF-geförderten neuen Forschungsvorhabens POPUP.  Ein interdisziplinäres Team um Dr. Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut (LTI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeitet für POPUP ein vertieftes Grundverständnis und erforscht neue Architekturen für semi-transparente und lichtundurchlässige Solarzellen und -module. weiterlesen…

GSI-Ringbeschleuniger „SIS“ umgebaut

Jetzt drei Beschleunigungsstrecken

Aufwändige Umbauarbeiten des großen Ringbeschleunigers am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt sind nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Wesentliche Neuerung war der Einbau einer neuen Beschleunigungsstrecke. Der Ringbeschleuniger SIS (Schwerionen-Synchrotron) besteht somit aus drei statt bisher zwei Beschleunigungsstrecken. Die Umbauarbeiten waren notwendig, damit der Ringbeschleuniger SIS die technischen Voraussetzungen erfüllt, um wie vorgesehen in Zukunft als Vorbeschleuniger für die Beschleunigeranlage FAIR eingesetzt zu werden. Auch in den kommenden Jahren werden weitere planmäßige Umbaumaßnahmen stattfinden. Die Beschleunigeranlage FAIR wird gerade in internationaler Zusammenarbeit gebaut und dann an die GSI-Beschleunigeranlagen angeschlossen. weiterlesen…

Geo-Engeneering kann Klimawandel nicht aufhalten

Versuche, die Erde künstlich zu kühlen, würden globalen Wasserhaushalt stark beeinträchtigen

Die Erde künstlich zu kühlen, würde den Klimawandel nicht rückgängig machen. Um den Treibhauseffekt in der Luft einzudämmen, erwägen manche Klimapolitiker, die Erde mit gigantischen Spiegeln im All oder großen Mengen an zusätzlichen Schwebteilchen in der Atmosphäre vom Sonnenlicht abzuschirmen. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena festgestellt haben, ließe sich so zwar bestenfalls die Oberflächentemperatur der Erde senken, gleichzeitig veränderte sich aber der globale Wasserkreislauf. Die Forscher haben berechnet, wie stark der globale Klimawandel den Wasserkreislauf beeinflusst und welche Auswirkungen Maßnahmen des Geo-Engineering auf ihn hätten. Demnach ist es für den Wasserkreislauf von unterschiedlicher Bedeutung, ob die Erderwärmung durch Sonnenlicht oder durch einen verstärkten Treibhauseffekt hervorgerufen wird.
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Xaver und der Klimawandel

Orkantief „Xaver“ -> Stürmische Warnung? -> Folge des Klimawandels?

So fragte die Helmholtz-Gemeinschaft vor Beginn des Sturms. auf ihrer Webseite. Norddeutschland erlebte vom 05. auf den 06.12 2013 einen der heftigsten Orkane seit Jahrzehnten. Da drängte sich die Frage auf: Ist „Xaver“ ein Vorbote des Klimawandels? Helmholtz-Forscher liefern die Hintergründe, Prognosen und Schadensberichte. weiterlesen…

„xGWp“ – Mega-PV-Fabrik geplant

Konkurrenz zu China

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE), das französische Forschungsinstitut INES und das Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) wollen ein Konsortium gründen, das ein Förderkonzept für eine europäische PV-Produktion mit einer Jahreskapazität von mindestens einem Gigawatt erarbeiten soll. Die neue Fabrik unter dem Namen „xGWp“ könnte ungefähr ein Viertel der in Deutschland derzeit installierten Solaranlagen herstellen. weiterlesen…