Energiespeicher unterstützen bald Systemsicherheit der Stromversorgung

Elektrolyse vorn

Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) hat das Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) untersucht, welchen Beitrag Energiespeicher mittelfristig zum Erhalt der Systemsicherheit der Stromversorgung leisten können und wie der systemkonforme Einsatz dieser Speicher unterstützt werden kann. weiterlesen…

Großer Handlungsspielraum bei Ausbau der Erneuerbaren Energien

Standortfrage ist zu vernachlässigen

Ob Wind- und Solarstromanlagen eher an den besten Standorten oder in der Nähe der Verbraucher gebaut werden, ist unter Kostengesichtspunkten einerlei. So spiele es kaum eine Rolle, ob Windkraft- und Solaranlagen künftig eher dort errichtet werden, wo die Stromerzeugung besonders günstig ist oder aber dort, wo der Strom verbraucht wird. Das ist das Ergebnis einer Studie renommierter Wissenschaftler im Auftrag von Agora Energiewende, deren Endergebnisse nun vorgestellt wurden. „Unter Kostengesichtspunkten ist die regionale Verteilung der Anlagen beinahe unerheblich. Die  Politik  hat  damit einen  großen  Handlungsspielraum  beim  Ausbau  von  Onshore-Windkraft  und  Photovoltaik“, sagt Rainer Baake, Direktor des von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragenen Denklabors. weiterlesen…

Bundesbericht zur Nachwuchsförderung

Akademische Bildung – Bundesregierung fördert Nachwuchswissenschaftler

Der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013, der erstmals von einem unabhängigen Konsortium erstellt wurde, bescheinige der Bundesregierung erfolgreiche Nachwuchsförderung. Angesichts der hohen Anzahl befristeter Arbeitsverträge im Nachwuchsbereich wolle der Bund planbare Karrierewege erreichen. Das mailt das Bundespresseamt. In diesem Jahr befasse sich der schwerpunktmäßig mit der Situation junger Wissenschaftler in der Post-doc-Phase (Phase zwischen Promotion und möglicher Professur). Insbesondere die Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation und der Hochschulpakt eröffneten neue Qualifizierungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler. weiterlesen…

Grundlagenforschung zur Wasserspaltung in Magdeburg

Forschergeist in Sachsen-Anhalt: „Hier kann ich etwas gestalten und aufbauen!“

Sachsen-Anhalt ist reich an Forschungs- und Wissenschaftsstandorten, die gute Aussichten für kluge Köpfe bieten. Besonders die Landeshauptstadt Magdeburg zieht mit ihrer Universität, der Hochschule und zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen Tausende Studierende an. Gefördert wird dies durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der die Infrastruktur der Hochschulbetriebe wie auch den Ausbau der regionalen Potentiale finanziell unterstützt.
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Brücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung

Mehr Raum für Forscher
(von Kai Bieler)

An der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität forschen Wissenschaftler an ressourcenschonenden und energieeffizienten Prozessen für innovative, maßgeschneiderte Produkte. Seit der Einweihung des neuen Laborgebäudes (benannt nach den französischen Naturwissenschaftlern Lazare und Sadi Carnot) haben sich die Voraussetzungen für Forschung und Lehre entscheidend verbessert.
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Potsdamer Klimakonferenz: Keine Entwarnung

Hunderte Wissenschaftler beraten in Potsdam über Folgen der Erderwärmung

In Potsdam hat am 27.05.2013 die erste Weltkonferenz zu Klimafolgen begonnen. Im Mittelpunkt von „Impacts World 2013“ stehen mögliche Szenarien, die mit der Erwärmung des Weltklimas einhergehen würden. In Europa könnte die schon bestehende Spaltung durch die Erderwärmung extremer werden, sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, vor der Tagung: Die Trockenheit könnte in den Ländern, die zurzeit ohnehin schon unter einer Wirtschaftskrise leiden, zu Ertragseinbußen in der Landwirtschaft, steigender Arbeitslosigkeit und sozialen Ungleichheiten führen.
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Molekulare „Schrödinger-Katze“

Verschränkte Elektronen weisen Proton den Weg

Das Zerbrechen des Wasserstoffmoleküls in ein Proton und ein Wasserstoffatom nach Photoionisation wurde am Heidelberger MPI für Kernphysik kinematisch vollständig untersucht. Die quantenmechanische Verschränkung der beiden Elektronen äußert sich dabei in einer deutlichen Asymmetrie der relativen Emissionsrichtung von Elektron und Proton. Die Abhängigkeit der Asymmetrie von der jeweiligen Teilchenenergie kann durch ein einfaches Modell der Überlagerung von Quantenzuständen erklärt werden. [Physical Review Letters, 20. Mai 2013] weiterlesen…

Von Potsdam nach Pakistan

Das vom Klimawandel besonders bedrohte Land baut eigene Forschungskapazitäten auf

Pakistan ist eines der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Länder; die Risiken reichen von dem verheerenden Hochwasser 2010 bis hin zur Gletscherschmelze und deren Auswirkungen auf die örtliche Wasserversorgung. Um diesen Herausforderungen besser zu begegnen, nahm im Mai dort das Zentrum für Klimaforschung und Entwicklung (Centre for Climate Research & Development, CCRD) seine Arbeit auf – um eigene Forschungskapazitäten da aufzubauen, wo der Klimawandel starke Auswirkungen zeigt. Das Zentrum wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt – von dort kam diese Mitteilung. Eine über fünf Jahre laufende Vereinbarung sieht gemeinsame Forschungsprojekte und den Austausch von Wissenschaftlern vor. weiterlesen…

BMWi: „Elektromobilität bewegt weltweit“

Internationale Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung in Berlin 

Unter dem Motto „Elektromobilität bewegt weltweit“ treffen sich am 27. und 28.05.2013 mehr als 900 hochrangige Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik aus Deutschland und der ganzen Welt in Berlin. Auf Einladung der Bundesregierung wird in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Fachforen über Potenziale und Herausforderungen der Elektromobilität diskutiert. Gemeinsam soll über Strategien und Maßnahmen für den weiteren Markthochlauf der Elektromobilität beraten werden. Für die Bundesregierung nehmen die Bundeskanzlerin und die vier zuständigen Bundesministerien an der Konferenz teil. Die Konferenz wird in Kooperation mit der Nationalen Plattform Elektromobilität durchgeführt. weiterlesen…