NOW-Nachrichten zur Hannover Messe

Speichertechnologien, Energieversorgung, bezahlbare Mobilität – NIP und Modellregionen E-Mobilität sprechen aktuelle Themen an

Die Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und der Batterietechnologie ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtkontext der Klimaziele und des Umbaus der Energiewirtschaft. Denn aus diesen Technologien heraus entstehen heute schon zahlreiche Produkte, die die Prädikate energieeffizient und CO2-arm tragen. Den zentralen Rahmen, die Produkte in umfangreichen Alltagstests zu erproben, damit sie in den kommenden Jahren erfolgreich am Markt bestehen können, liefern das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung und die Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). weiterlesen…

Grüne: „Milliardengrab ITER“

Kritik an Kernfusions-Projekt:
ITER: „Weitere 650 Millionen Euro für Milliardengrab“

Die Abgeordneten des Europäischen Parlament haben am 20.04.2012 über eine weitere Aufstockung der Mittel für den Kernfusionsreaktor ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) entschieden. Allein im Jahr 2012 sollen demnach weitere 650 Millionen Euro in das Großprojekt fließen. Die Abstimmung besiegelt ein bereits im Dezember zwischen Rat und Parlament ausgehandeltes Übereinkommen. weiterlesen…

DLR-Forschungen auf der Hannover-Messe

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2012 zahlreiche Exponate aus seinen verschiedenen Forschungsbereichen. Beteiligt sind das Institut für Technische Thermodynamik, das Institut für Fahrzeugkonzepte sowie das Technologiemarketing des DLR. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden in Halle 6 (Stand B23), in Halle 27 (Stand E70 und C66), in der Demonstration Area sowie in Halle 2 (Stand D36) vorgestellt. weiterlesen…

Virtuelles Alpenobservatorium auf der Zugspitze startet

DLR-Wissenschaftler bauen Datenanalysezentrum der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus aus

Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, auf 2650 Metern Deutschlands höchstgelegene Forschungsstation, nur knapp 300 Meter unterhalb der Zugspitze, vernetzt sich mit drei weiteren Observatorien im Alpenraum. Ziel dieses “Virtuellen Alpenobservatoriums”: der Austausch von Daten zur Klimaforschung sowie gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut dafür das Datenanalysezentrum der Forschungsstation aus und schließt es an das Höchstleistungsrechenzentrum Garching und das vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum betriebene Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT) an. Unterstützt wird das virtuelle Alpenobservatorium mit einer Million Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. weiterlesen…

„Menschenzeit“ – Zerstören oder Gestalten?

„Wie wir heute die Welt von morgen erschaffen“

Anthropozän ist der Fachbegriff für ein geologisches Zeitalter des Menschen. Er sagt aus, dass die Menscheit den Planeten Erde langfristig und irreversibel verändert. Der Journalist Christian Schwägerl hat ein hochgelobtes Buch dazu geschrieben. In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Museum München gestaltet das Berliner Haus der Kulturen der Welt in den Jahren 2012-2014 das Großprojekt „Aufbruch ins Anthropozän“, das Christian Schwägerls Buch maßgeblich begleitet.

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15 Millionen für bayerischen Wasserstoff

Nachtragshaushalt für Bavarian Hydrogen Center

Mit dem Nachtragshaushalt 2012 fördert der Freistaat Bayern das Bavarian Hydrogen Center, ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität (FAU)  Erlangen mit der Technischen Universität München, der Universität Bayreuth und der Hochschule Amberg. Bei dem Forschungsprojekt suchen die beteiligten Wissenschaftler nach Möglichkeiten zur Gewinnung und Nutzung von Wasserstoff aus ausschließlich regenerativen Quellen. Außerdem wollen die Forscher den systematischen Ausbau der chemischen Energiespeicherung mit Wasserstoff, die sogenannte Wasserstoff-LOHC-Technologie, vorantreiben. Der am Ort des Energiebedarfs freigesetzte Wasserstoff kann dann in Brennstoffzellen, Verbrennungsmaschinen oder Turbinen in Elektrizität zurück gewandelt werden. weiterlesen…

Versuchsanlage zur Wärmespeicherung startet Betrieb

Wie können Strom und Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zukünftig unabhängig voneinander zur Verfügung stehen? Wie gelingt es, dafür Wärme in großem Umfang zu speichern? Lösungen für diese Aufgabenstellungen entwickeln Ingenieure der RWE Power in einem neuen Forschungsprojekt.Im Innovationszentrum Kohle am Kraftwerk Niederaußem hat das Energieunternehmen jetzt eine neue Versuchsanlage in Betrieb genommen. Getestet wird, ob und welche Natursteine für den Prozess geeignet sind. Geprüft werden vor allem verschiedene Vulkangesteine. weiterlesen…

Blue Economy Institute gegründet

The Blue Economy:
wöchentlich 100 Innovationen vorgestellt

Die Blue Economy hat gemeinsam mit der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance das Blue Economy Institute ins Leben gerufen. Blue Economy ist ursprünglich aus einem mehrjährigen Forschungsprojekt hervorgegangen und soll auch weiterhin von Forschung begleitet werden, um Blue Economy-Prinzipien und -Geschäftsmodelle kontinuierlich zu verbessern und replizierbar zu gestalten. weiterlesen…