DLR: Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie

Globaler Atlas für Sonnen- und Windenergie vorgestellt
Weltweite Datenbank soll den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen
Energieminister beim internationalen Forum für kohlenstoffarme Energie

Den ersten weltweiten Atlas für Sonnen- und Windenergie stellten die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien IRENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Clean Energy Minsterial Forum am 25. und 26. April 2012 in London vor. Der Atlas bietet frei zugängliches Wissen darüber an, wo Sonnen- und Windenergie am besten genutzt werden kann und soll den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. weiterlesen…

Nanoantennen preisgekrönt

Optische Nanoantennen steigern PV-Wirkungsgrad
Physiker der Universität Jena mit Nachwuchspreis „Green Photonics“ ausgezeichnet

Der Physiker Toni Eichelkraut von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gehört zu den Gewinnern des erstmals vergebenen Nachwuchspreises „Green Photonics“. Der 25-Jährige ist im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe für seine Masterarbeit „Plasmonic Nanostructures to Enhance Up-Conversion Processes“ mit dem ersten Preis in der Kategorie Bachelor, Master- und Diplomarbeiten geehrt worden. Toni Eichelkraut arbeitete im Institut für Festkörpertheorie und -optik und dem Abbe Center of Photonics und wurde von Juniorprofessor Dr. Carsten Rockstuhl betreut. Sein Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. weiterlesen…

MPG: Neues vom CO2-Recycling

Fehler bringen Reaktionsbeschleuniger in Fahrt
Einsichten zu dem Katalysator, der Kohlendioxid in Methanol umwandelt, könnten das Recycling des Treibhausgases ermöglichen.

In chemischen Produktionsstätten gibt es nun ein Geheimnis weniger. Seit Jahrzehnten produziert die Industrie im großen Stil Methanol aus einem Gemisch von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid sowie Wasserstoff. Ein internationales Team um Chemiker des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin hat nun aufgeklärt, warum der dabei verwendete Katalysator aus Kupfer- und Zinkoxidpartikeln mit einem kleinen Aluminiumoxidanteil so gut funktioniert. Sie erkannten dabei auch, warum dieser Reaktionsbeschleuniger auf die bewährte Art und Weise hergestellt werden muss. Wie die Forscher feststellten, machen erst Defekte und eine bislang unbekannte Vermischung von Kupfer und Zinkoxid den Katalysator so aktiv. Diese Erkenntnisse können zum einen dazu beitragen, den Katalysator weiter zu verbessern. Zum anderen helfen sie den Forschern, Katalysatoren zu entwickeln, die reines Kohlendioxid effizient umsetzen. Mit diesen ließe sich das Treibhausgas, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht, wiederverwerten. weiterlesen…

Rätsel „Kosmische Strahlung“

Woher kommt die energiereichste kosmische Strahlung?
Weltgrößtes Neutrino-Teleskop liefert überraschenden Befund

Wuppertaler Astroteilchenphysiker unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Helbing arbeiten im Rahmen der internationalen Forschungskooperation „IceCube“ am Nachweis von Elementarteilchen aus dem Weltall, den „Neutrinos“. Jetzt wurden die ersten Schritte zur Klärung eines kosmischen Rätsels gemacht – und die Ergebnisse machen das Rätsel noch faszinierender. Dies berichten die Forscher in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Nature, eine der weltweit angesehensten Zeitschriften für Naturwissenschaften. weiterlesen…

Durchsichtige organische Solarzellen

Durchsichtige organische Solarzellen mit hoher Effizienz

Der Dresdener Wissenschaftler Jan Meiß ist am 23. April auf der Hannover Messe mit dem Nachwuchspreis Green Photonics ausgezeichnet. In seiner Doktorarbeit entwickelte er gemeinsam mit der Heliatek GmbH neue Konzepte für organische Solarzellen. Mit großem Effekt: Die von ihm entwickelten Module sind etwa viermal effizienter als herkömmliche organische Solarzellen. weiterlesen…

Durchbruch: 40% PV-Wirkungsgrad

Australische Forscher melden Durchbruch:
extreme Wirkungsgrade bei PV denkbar

Hochkonversion ersetzt teure Neuentwicklung von Solarzellen

Bei der sogenannten Hochkonversion wird der bislang nicht genutzte Teil des Solarspektrums gebündelt: Energiearme rote Photonen verschmelzen dadurch in der Solarzelle zu einem energiereichen gelben Photon. „Wir können den Wirkungsgrad steigern, indem wir zwei energiearme rote Photonen in der Zelle zu einem energiereichen gelben Photon verschmelzen. Gelbe Photonen können Licht einfangen, das wiederum in Strom umgewandelt werden kann“, erklärte Tim Schmidt vom Australian Solar Institute, Professor an der Fakultät für Chemie an der Universität von Sydney. Zusammen mit dem Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) hat er die photochemische Hochkonversion entwickelt. weiterlesen…

Neue Netze überflüssig?

Neue Technik: Gleich- und Wechselstrom auf einer Trasse
Neue Netze nicht nötig?

Mit neuer Technik lässt sich auf bestehenden Trassen eine große Menge Strom transportieren. Der Netzbetreiber Amprion hat die Tests jetzt erfolgreich abgeschlossen. Eine neue Technik könnte den Ausbau des deutschen Höchstspannungs-Stromnetzes erheblich beschleunigen, den Netzausbau preiswerter machen und die Versorgungssicherheit erhöhen. Bestehende Masten und Leitungen würden so umgerüstet, dass über sie doppelt so viel Windstrom aus dem Norden ohne Verlust über Hunderte Kilometer nach Süden transportiert werden könnte. Positiver Nebeneffekt: Es müssten weniger neue Trassen gebaut werden als gedacht, Proteste gegen den Leitungsneubau könnten zumindest zum Teil verhindert werden. weiterlesen…

CO2 während der Eiszeit im Ozean gebunden

Warum enthielt die Atmosphäre während der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren so wenig Kohlenstoffdioxid? Warum stieg der CO2-Anteil an, als das Erdklima wieder wärmer wurde? Vorgänge im Ozean sind dafür verantwortlich, besagt eine Studie, die auf neuentwickelten Isotopenmessungen basiert. Wissenschaftler der Universitäten Bern und Grenoble und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben die Ergebnisse nun im Wissenschaftsjournal „Science“ veröffentlicht.
weiterlesen…

Bald elektrisch 800 km weit?

IBM arbeitet künftig im Rahmen des Battery 500-Projektes mit den zwei führenden japanischen Chemiekonzernen Asahi Kasei und Central Glass zusammen. Gemeinsam soll das zukunftsweisende Forschungsprojekt weiter vorangetrieben werden, das der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen könnte.

Seit 2009 leistet IBM mit der Erforschung einer so genannten Lithium-Luft-Batterie Pionierarbeit im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Diese Technologie hat das Potential, Elektroautos eine Reichweite von 500 Meilen bzw. 800 Kilometern mit einer Batterieladung zu ermöglichen. weiterlesen…