Guter Rat aus Wuppertal

Auslaufende Konzessionsverträge erlauben Rekommunalisierung

In einer im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion erstellten Studie rät das Wuppertal-Institut allen Kommmunen, die selbst über ihre Kraftwerke und Netze bestimmen wollen. Etwa 50 Neugründungen von Stadtwerken und über 100 Netzübernahmen in den letzten Jahren seien Belege dafür, dass viele kommunale Entscheidungsträger die mit eigenen Stadtwerken verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten stärker nutzen möchten. Denn Stadtwerke können einen wichtigen Beitrag zu den kommunalen Finanzen leisten und gesellschaftlich wichtige Aufgaben übernehmen. Somit ermöglichen Stadtwerke, Dinge auf kommunaler Ebene zu realisieren, die sonst außerhalb der kommunalpolitischen Entscheidungssphäre lägen oder die ansonsten finanziell nicht zu leisten wären. weiterlesen…

Netzplattform begrüßt Umsetzung

8. Plenarsitzung: Speicher und intelligente Netztechnologien – VKU: unzureichend

Im Mittelpunkt der 8. Plenarsitzung der Plattform „Zukunftsfähige Energienetze“ im Bundeswirtschaftsministerium standen die regulatorischen Rahmenbedingungen für Verteilernetze. Staatssekretär Kapferer: „Leistungsfähige Netze sind die Grundbedingung für das Energiesystem der Zukunft. Deshalb möchten wir die Investitionsbedingungen für die Netze dort verbessern, wo dies erforderlich ist. Eine diesbezügliche Empfehlung der Netzplattform ist bereits in einen Verordnungsentwurf des Ministeriums eingeflossen.“ weiterlesen…

Desertec-Kriterienkatalog für Großprojekte

Ökologisch und sozial verträgliche Umsetzung

Die DESERTEC Foundation hat nach mehrjähriger Arbeit am 17.04.2013 einen Kriterienkatalog vorgestellt, der die ökologisch und sozial verträgliche Umsetzung von solaren Großprojekten in Wüstenregionen sicherstellen soll. Damit bekräftigt DESERTEC den Grundsatz, bei der Realisierung konkreter Projekte soziale Standards und wirtschaftliche Teilhabe der örtlichen Bevölkerung einzuhalten – so eine Mitteilung der Wüstenstrom-Stiftung. weiterlesen…

Grenada: Neue Wege zur Klimawandel-Anpassung

Internationale Klimaschutzinitiative (BMU) unterstützt

Als Inselstaat in der Karibik muss sich Grenada in der Folge des Klimawandels auf eine Zunahme von Extremwetterereignissen, wie Stürme, Fluten oder Starkniederschläge, sowie auf den Anstieg des Meeresspiegels vorbereiten. Denn Grenada ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Bei der Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Anpassungsstrategie wird Grenada vom Bundesumweltministerium unterstützt. Im Beisein von Vertretern nationaler und internationaler Institutionen wurde das Programm am 18.04.2013 vom Premierminister Grenadas, Keith Mitchell, in der Hauptstadt St. George’s offiziell gestartet. weiterlesen…

Deutschland: Strompreise fallen auf Rekordtief

Erstmals unter 4 Cent

Die Talfahrt der deutschen Strompreise an der Börse hält weiter an. Erstmals wurde jetzt die Marke von 4 Cent pro Kilowattstunde (kWh) nach unten durchbrochen. Grossabnehmer und die Industrie bezahlten gestern für Grundlaststrom, den sie im Jahr 2015 geliefert bekommen, nur noch 3,99 Cent pro kWh. Auch der Future-Preis für das Jahr 2016 notierte mit 3,998 Cent auf dem tiefsten Stand seit Januar 2005. Der Grund für den Preisverfall ist ein deutliches Überangebot an Strom, trotz der acht abgeschalteten Atomkraftwerke. Auch die Stilllegung der nächsten Atomkraftwerke im Jahr 2015 (Grafenrheinfeld) und 2017 (Gundremmingen B) ist bereits eingepreist, so das IWR in Münster. weiterlesen…

pv magazine: Photon Europe fehlen 7 Millionen

Insolvenzverfahren: Unbestätigte Gläubigerliste

Laut einer Gläubigerliste der Photon Europe GmbH (Verlag des Solarstrom-Magazins Photon) stehen 9 Millionen Euro an Verbindlichkeiten zwei Millionen an Vermögenswerten gegenüber. Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Photon Europe GmbH liegt der Redaktion des pv magazine eine Gläubigerliste mit jeweiligem Forderungsgrund und –betrag der Gläubiger vor. Aus dem Dokument geht hervor, dass sich die Forderungen auf eine Gesamtsumme von mehr als neun Millionen Euro belaufen. Die Vermögenswerte werden mit zwei Millionen Euro angegeben. weiterlesen…

Neuer Tagesspitzenwert für EE: 36 GW

Teils mehr erneuerbare als konventionelle Energie

Die Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen in Deutschland hat am 18. April mit einer Leistung von rund 36.000 Megawatt einen neuen Tagesspitzenwert erreicht. Nach Daten der Europäischen Strombörse EEX stammte an diesem Tag zeitweise mehr Leistung im deutschen Stromnetz aus Sonne und Wind als aus konventionellen Quellen. Der Gesamtbedarf entsprach dabei mit Spitzenwerten von knapp 70.000 Megawatt einem normalen Werktag. Um die Mittagszeit waren jeweils knapp 18.000 Megawatt Windkraft- und Solarstromanlagen am Netz. weiterlesen…