Gute Perspektiven für PV in Marokko

dena-Marktreport über Chancen für deutsche Unternehmen

Ein neuer Report der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) informiert über den Markt für Photovoltaik in Marokko und die Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Für die nächsten Jahre zeichnet sich eine dynamische Entwicklung ab. Die marokkanische Regierung ist sehr daran interessiert, die großen Potenziale für die Nutzung von Solarenergie zu erschließen und so die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger zu verringern. weiterlesen…

Solarworld: Weiterer Stellenabbau nach tiefroten Zahlen

SolarWorld AG veröffentlicht Geschäftszahlen zum 3. Quartal – „Deutliche Ergebnisbelastung aufgrund des anhaltenden Preisrückgangs“• Absatzmenge von Modulen und Bausätzen steigt auf 431 MW

  • Konzernumsatz fällt aufgrund des anhaltenden Preisdrucks unter Vorjahresniveau auf 468,9 Mio. €
  • Operatives Ergebnis ist negativ bei -189,6 Mio. €
  • Konzern weitet Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit aus

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 steigerte die SolarWorld AG ihren konzernweiten Absatz von Modulen und Bausätzen im Segment Handel um 13,3 Prozent auf 431 (Q1-Q3 2011: 381) MW, konnte aber aufgrund der Marktverwerfungen ihre Umsatzziele nicht erreichen. Im 3. Quartal ist keine Belebung der Nachfrage im privaten Aufdachsegment in Deutschland eingetreten. weiterlesen…

Hanf als Rohstofflieferant

Multitalent Hanf – Bioraffinerie-Konzept

Hanf gilt als idealer Rohstofflieferant für Öl, Baumaterialien und Biokraftstoffe. Die Entwicklung und Umsetzung eines Bioraffineriekonzeptes auf Basis von Hanf ist das Ziel eines eben unter Mitwirkung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB) gestarteten Forschungsverbunds. Das von der EU geförderte Vorhaben vereint 21 europäische Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. weiterlesen…

BASF und Gazprom tauschen

BASF und Gazprom einigen sich auf Asset-Tausch

Der deutsche Chemiekonzern BASF und der russische Energieriese Gazprom haben einen Tausch von wertgleichen Unternehmensteilen vereinbart. Am 14.112012 unterzeichneten der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock und Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller eine entsprechende Vereinbarung. Die Vereinbarung sieht die gemeinsame Erschließung von zwei weiteren Blöcken der Achimov-Formation des Urengoi-Erdgas- und -Kondensatfeldes in Westsibirien vor, wie BASF mitteilte. Demnach erhält die BASF-Tochter Wintershall 25 Prozent plus einen Anteil an den Blöcken IV und V der Achimov-Formation des Urengoi-Feldes. Im Gegenzug überträgt Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an Gazprom. weiterlesen…

IEA: USA werden weltgrößter Ölproduzent

World Energy Outlook 2012 erschienen

Die Weltkarte der Energiewirtschaft verändert sich – mit weitreichenden Konsequenzen für Energiemärkte und -handel. So steigt der globale Energieverbrauch bis 2035 um mehr als ein Drittel, 60% der Zunahme entfallen auf China, Indien und den Nahen Osten. In den OECD-Ländern nimmt der Energieverbrauch kaum zu, allerdings herrscht dort ein deutlicher Trend weg von Öl und Kohle (in einigen Ländern von der Kernenergie) hin zu Erdgas und erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Wärmesektor spielt entscheidende Rolle bei Energiewende

Fraunhofer ISE legt ganzheitliches Energiemodell für Deutschland vor

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben erstmalig in einer Simulation auf Basis von Stundenzeitreihen ein denkbares deutsches Energiesystem untersucht, das gänzlich auf erneuerbaren Energien basiert. Das Neuartige des Modells ist einerseits die ganzheitliche Betrachtung von Strom- und Wärmesektor, einschließlich der Reduktion des Energieverbrauchs durch energetische Gebäudesanierung. Andererseits wurde eine systematische Optimierung vorgenommen, um aus der Vielzahl denkbarer Kombinationen aus Technologien und Effizienz-Maßnahmen ein volkswirtschaftliches Optimum zu ermitteln. weiterlesen…

EWI: Erdgas unverzichtbar

Studie: Die Bedeutung des Energieträgers Erdgas bis 2030
Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI) hat wirtschaftliche Lösungen für die Energiewende untersucht

Aktiver Klimaschutz: Vermehrter Einsatz von Erdgas senkt Treibhausgasemissionen im Wärme-, Strom- und Mobilitätsmarkt

Wenn Deutschland die CO2-Emissionen kostengünstig reduzieren will, kommt es in den kommenden Jahren an Erdgas nicht vorbei – weder im Wärme- und Strommarkt noch bei der Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI), das die Wettbewerbsfähigkeit von Erdgas als CO2-Vermeidungsoption im Wärme-, Strom- und Mobilitätsmarkt untersucht und dabei verschiedene Technologien verglichen hat. Die von WINGAS und STAWAG in Auftrag gegebene Studie „Die Bedeutung des Energieträgers Erdgas bis 2030“ kommt zu dem Ergebnis, dass im Wärmemarkt erdgasbasierte Systeme in absehbarer Zeit der kosteneffizienteste Weg bleiben, um Treibhausgase zu verringern. Besonders preiswert sei die CO2-Reduktion, wenn auf neue Erdgasheiztechnik gesetzt werde. Im Strommarkt hingegen werde der größte Erfolg erreicht, wenn Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Und im Transportsektor kann der Umstieg auf Erdgasfahrzeuge den CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent verringern – ohne Abstriche in Reichweite und Fahrvergnügen in Kauf nehmen zu müssen. weiterlesen…

Mehr und teureres Rohöl importiert

Rohölimporte im September 2012

Im September wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundes­amtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundes­republik Deutschland eingeführt. Das waren 8,5 % mehr als ein Jahr zuvor (7,4 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im September 660,22 Euro und lag damit um 11,2 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (593,73 Euro). Gegenüber August (666,31 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 0,9 % gefallen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September auf 5,3 Milliarden Euro und lag damit um 911,1 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat. weiterlesen…

Mehr Energie, Rohstoffe und Nahrung aus dem Meer

Umsetzung des Nationalen Masterplans Maritime Technologien nimmt Fahrt auf

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) diskutierten mehr als 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaftim Rahmen der 1. Statustagung zur Umsetzung des Nationalen Masterplans Maritime Technologien (NMMT) darüber, wie die großen Wachstumspotenziale in der technologie-intensiven Meerestechnik nachhaltig genutzt werden können. weiterlesen…

Forscher müssen in ethischen Fragen stärker begleitet werden

Öffentliches Fachgespräch im Bundestags-Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Die Wissenschaft braucht Freiheit. Diese darf aber nicht absolut gesetzt werden. Über diese Grundthese waren sich im Wesentlichen alle Experten einig, die der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 07.11.2012 zu einem Öffentlichen Fachgespräch zum Thema „Umgang mit sicherheitsrelevanten Forschungsergebnissen“ ins Berliner Paul-Löbe-Haus eingeladen hatte. Nicht wenige Wissenschaftler müssen das Spannungsverhältnis zwischen Forschungs- und Publikationsfreiheit einerseits und Sicherheitsaspekten andererseits austarieren, da manche Ergebnisse das Potential bergen, missbraucht werden zu können. weiterlesen…