Schweizer Exportschlager Energiestadt

Interesse aus Chile

Das Programm Energiestadt ist nicht nur in der Schweiz eine Erfolgsgeschichte. Nun regt sich auch in Südamerika Interesse an einer Anwendung des Systems. Getestet werden soll dies im Projekt Energiestadt Chile, unterstützt durch REPICRenewable Energy and Energy Efficiency Promotion in International Cooperation, eine schweizerische interdepartementale Plattform zur Förderung der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in der internationalen Zusammenarbeit, vom Berner Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie vom Bundesamt für Energie (BFE) gemeinsam betrieben. weiterlesen…

Gabriel begrüßte EU-Kommissionsvorschlag

„Ambitioniertes EU-Effizienzziel“

Der Vorschlag der Kommission vom 23.07.2014 für ein EU-Energieeffizienzziel für 2030 mache den Weg frei für eine umfassende Entscheidung des Europäischen Rates zum 2030 Klima- und Energierahmen im Oktober, so eine Mitteilung aus dem BMWi. Neben Treibhausgasminderungen und dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien habe die Kommission „nun auch die zentrale Rolle der Energieeffizienz im 2030 Paket bekräftigt“. weiterlesen…

Solarify blickt zurück:

Der CO2-Abdruck des Fußballs

Die „umweltfreundlichste Fußball-Weltmeisterschaft seit je“ hatte die FIFA vollmundig propagiert – leider Fehlanzeige: Während der vier Wochen zwischen dem 12. Juni und 14. Juli 2014 wurde fast doppelt so viel CO2 ausgestoßen wie bei der WM 2010 in Südafrika (und 13mal so viel wie in Deutschland 2006), nach FIFA-Schätzungen. Und das, obwohl Brasilien nach Einschätzung von Experten einiges geleistet hat, um den schädlichen Klimaeffekt zu verringern. weiterlesen…

Schweiz: AKW-Containment angebohrt

„Bohr-Deppen im AKW Leibstadt – Nicht ganz dicht

„Diese Meldung ist kein Witz: Um Feuerlöscher zu montieren, bohrten Mitarbeiter im Atomkraftwerk Leibstadt sechs Löcher in das primäre Containment, die wichtigste stählerne Schutzschicht im AKW“, so begann der Schweizer Blick eine der absurdesten Meldungen der jüngsten Zeit aus dem Bereich der Atomenergie. Die Löcher sind zwar inziwschen wieder geschlossen, aber der Bericht über die genauen Ursachen und die Konsequenzen bleibt vorerst Verschlusssache, so der Südkurier. weiterlesen…

DIW: Strategische Reserve zur Stromversorgungssicherheit

Koordinierte Strategische Reserve kann Stromversorgungssicherheit in Europa erhöhen

Mit Blick auf die Versorgungssicherheit im Stromsektor werden derzeit nicht nur in Deutschland verschiedene Kapazitätsmechanismen diskutiert. Dazu zählt eine Strategische Reserve, also das Vorhalten einzelner Kraftwerke, die nur in Notsituationen mit einem knappen Stromangebot und hohen Preisen zum Einsatz kommen. Eine Untersuchung des DIW Berlin. weiterlesen…

Effizienzziel der Kommission hinter EU-Parlament

Freischwebendes Vorschlagsziel: 30 Prozent bis 2030

Die EU-Kommission hat am 23.07.2014 ihren Vorschlag für ein Energieeffizienzziel für 2030 vorgelegt. Der Vorschlag gilt als maßgeblich für die Entscheidung der Staats- und Regierungschefs im Oktober. In ihrer Mitteilung empfiehlt die Kommission ein Ziel zur Senkung des Energiebedarfs um 30 %. Ob dieses rechtlich verbindlich festgelegt werden soll, wurde der Entscheidung der Mitgliedsstaaten im Rat überlassen. Damit liegt die Ambition der Kommission weit hinter dem Votum des Parlaments für ein verbindliches 40 % Ziel und dem, was unabhängige Gutachter* als wirtschaftlich sinnvoll erachten. So die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) in einer ersten Beurteilung. weiterlesen…

Energiewende von unten möglich

Energiegenossenschaften in der Energiewende

mit freundlicher Genehmigung von Hella Engerer (aus: DIW Roundup  – Politik im Fokus)

Die Energiewende soll zu einer nachhaltigen Energieversorgung auf der Grundlage regenerativer Energieträger führen. Zu ihrer Umsetzung spielen auch dezentrale Konzepte eine wichtige Rolle. Für die direkte Beteiligung von Bürgern bietet sich die Gesellschaftsform der Genossenschaft an, die dem wirtschaftlichen Nutzen ihrer Mitglieder dient und nicht in erster Linie profitorientiert ist. In den vergangenen Jahren kam es zunächst zu einem regelrechten Gründungsboom von Energiegenossenschaften, der auch auf die staatliche Förderung erneuerbarer Energien zurückzuführen ist. Die inzwischen vorgenommenen Änderungen der Förderung haben sich auf die Zahl der Neugründungen ausgewirkt. Energiegenossenschaften leisten vor allem in ländlichen Gegenden einen Beitrag zur Energieversorgung. Darüber hinaus setzen sie das Signal, dass die Energiewende von unten möglich ist. weiterlesen…

Oettinger: EEG nicht weiter reformierbar

Kritik an Gabriel

EU-Energiekommissar Oettinger kritisierte Bundeswirtschaftsminister Gabriel in einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ für dessen EEG-Reform: „Vom ersten Entwurf des Energieministers Sigmar Gabriel bis zum verabschiedeten Text ist von der Ambition viel verloren gegangen. Am Ende sind so viele Kostenfaktoren wieder hineingenommen worden, dass die EEG-Novelle stark verwässert wurde und die Hoffnungen auf eine deutliche Entlastung der Privathaushalte zunichtegemacht worden sind.“ weiterlesen…

EEG-Umlage

Wie hat sich die EEG-Umlage über die Jahre entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher mit der Stromrechnung die EEG-Umlage, die den Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert. Wie hat sich die Umlage entwickelt – und aus welchen Anteilen setzt sie sich zusammen? weiterlesen…