WWF: Deutschland verkohlt Europa

WWF-Rangliste: Vier der fünf dreckigsten Kohlekraftwerke Europas stehen in Deutschland

Die deutschen Kohlekraftwerke sind die klimaschädlichsten in Europa. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung des WWF der 30 CO2-intensivsten europäischen Kraftwerke des Jahres 2013. Unter den Top Dreißig befinden sich gleich neun deutsche Kohlekraftwerke, unter den Top Five vier deutsche Braunkohlekraftwerke: Auf Rang 2 und 3 die Kraftwerke Neurath und Niederaußem (RWE), auf Platz vier und fünf Jänschwalde und Boxberg (Vattenfall). Negativ-Spitzenreiter in Europa ist das Belchatow-Kraftwerk in Polen. In der Masse schneiden auch Großbritanniens Kraftwerke schlecht ab – unter den Top 30 befinden sich neun britische, die mit veralteter Technik aus den 60er und 70er Jahren betrieben werden. weiterlesen…

„Zwei-Grad-Grenze“: Aufmerksamkeit schwindet

Zeppelin-Universität: Debatte zur Klimapolitik verliert „Zwei-Grad-Obergrenze“ aus dem Blick

Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 verständigte sich die internationale Staatengemeinschaft auf das globale Klimaschutzziel der „Zwei-Grad-Obergrenze“. Es sollen Maßnahmen ergriffen werden, die durchschnittliche Erwärmung der Erde unter zwei Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu halten. Die „Zwei-Grad-Obergrenze“ wurde daraufhin zum Leitthema der gesellschaftlichen Debatte über den Klimawandel. Fünf Jahre danach jedoch spielt sie praktisch keine Rolle mehr. Welche Ursachen, welche Folgen hat das? Das hat Prof. Dr. Markus Rhomberg, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Kommunikation an der Zeppelin Universität (ZU), im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht. weiterlesen…

CO2-Reduktion wackelt

Eigentlich will die Bundesregierung bis 2020 40 Prozent weniger CO2-Emissionen (gegenüber 1990) erreichen – eigentlich. Denn nach den aktuellen Zahlen wird Deutschland – wenn überhaupt: die Berechnungs-Grundlagen sind wackelig – bei 33 Prozent landen, kaum besser als der Rest der EU, die 30 anstrebt. Das geht aus einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Bärbel Höhn hervor. Solarify dokumentiert Fragen und Antworten. weiterlesen…

BMWi will Strompreise aufschlüsseln

Mehr Transparenz bei Energiepreisen – Neue Verordnung des BMWi soll Verbraucher aufklären

Eine neue Verordnung des Bundeswirtschaftsminiteriums (BMWi) „soll Klarheit schaffen“: Die in der Grafik unten dargestellten Anteile des Strompreises werden für Verbraucherinnen und Verbraucher künftig transparent ausgewiesen. Statt wie bisher nur die Gesamtkosten sehen sie dann, wie sich der Abrechnungspreis zusammensetzt. Das teilte das BMWi mit. weiterlesen…

USA: PV-Strom für 4 Ct plus Netzkosten

Selbst im Strom-Billig-Land USA Gridparity erreicht

„Die USA waren lange zögerlich, was die erneuerbaren Energien angeht, aber jetzt nimmt die Entwicklung zunehmend Fahrt auf“, schreibt Benjamin Reuter auf green.wiwo.de. Inzwischen seien mehr als 30 Prozent der neu gebauten Kraftwerksleistung Wind- oder Solaranlagen – gefördert durch ambitionierte Gesetzgebung wie in Kalifornien oder durch Steuererleichterungen für saubere Energieträger der Zentralregierung in Washington. weiterlesen…

Polen: Der Mythos der übermächtigen Kohlelobby

IPG: Warum Polen energiepolitisch anders ist und wie Deutschland damit umgehen sollte

Noch nie waren die polnisch-deutschen Beziehungen so gut wie heute. Seit der Wahlniederlage der Kaczynski-Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) 2007 regiert in Polen die Bürgerplattform (PO) mit Donald Tusk an der Spitze. Anders als sein Vorgänger versteht Tusk, wie wichtig die Mitgliedschaft in der Europäischen Union für Polens wirtschaftliche Entwicklung ist. Aber im Bereich Energie- und Klimapolitik stößt Tusks Rationalität an ihre Grenzen.
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„Welt“-Unternehmerforum: Finanzierung der Energiewende ist Illusion

Schlechte Aussichten für die Energiewende: Nicht durchsetzbar, wenn Umsetzung ausschließlich auf höheren Strompreisen beruht

„Der deutsche Sonderweg funktioniert derzeit nicht“, rief Wirtschaftswissenschaftler Andreas Löschel in den Rokoko-Saal des Hoftheaters Schwetzingen. Die zentralen Ziele der Energiewende – vor allem in Bezug auf den Klimaschutz – würden nicht erreicht. Beim Unternehmerforum der Tageszeitung Die Welt füllten rund 200 Unternehmer und Geschäftsführer den Konzertsaal des Schlosses bis in die Logenplätze. weiterlesen…

Australien endgültig ohne CO2-Steuer

Klimaleugner Abbott schafft Abgabe ab und senkt angeblich Energie-Preise

Bisher weltweit einmalig: Zum ersten Mal kippt ein Land ein Klimaschutzgesetz. Der Gesetzesvorschlag der australischen Regierung zur Abschaffung der CO2-Steuer ist verabschiedet. Mit 39 zu 32 Stimmen stimmte die zweite Parlamentskammer, der Senat, für die Abschaffung der seit zwei Jahren geltenden CO2-Steuer. Diese war erst vor zwei Jahren unter der sozialdemokratischen Vorgängerregierung eingeführt worden. Australiens konservativer Premier Tony Abbott bezeichnete die Abschaffung als „wunderbare Nachricht für Australiens Familien und die kleinen Unternehmen“. [note Australiens Wetterkarte mit einem Farbton mehr – © Australian Bureau of Meteorology] Die Steuer habe Unternehmer und Haushalte belastet und keinen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Abbott will die Industrie nun statt mit der Steuer „zu bestrafen“ für CO2-Einsparungen finanziell belohnen. Die Wirtschaft könne „aufatmen“, sagte er. weiterlesen…

Kondensstreifen klimaschädlich

Lesehinweis: Kalter Wasserdampf hält Wärme fest

Die von Flugzeugen in großer Höhe am Himmel hinterlassenen Kondensstreifen hält ein Team aus drei englischen Forschern für klimaschädlich. Sie empfehlen gar, Flugrouten zu ändern, um Zonen, in denen sich die künstlichen Wolken bilden, zu umfliegen – so energiezukunft.eu. Ihre Ergebnisse dürfen nicht verwechselt werden mit den Glaubenssätzen der sogenannten „Chemtrails“*) einiger Verschwörungstheoretiker. weiterlesen…