KFZ-Umweltbonus wird konsequent auf Klimaschutz ausgerichtet

Habeck: „Ab Januar 2023“- Kritik aus der Autoindustrie

Die Bundesregierung richtet laut einer Medienmitteilung vom 26.07.2022 die Förderung von Elektrofahrzeugen neu aus. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, soll sich die Förderungen für elektrische Fahrzeuge ab 01.01.2023 nur noch auf Kraftfahrzeuge konzentrieren, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben, also auf auf batterie- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge. Die Reduzierung der E-Auto-Förderung wird von der Autoindustrie scharf kritisiert. Aus der Politik und von Umweltverbänden kommen hingegen Forderungen nach weitergehenden Maßnahmen. weiterlesen…

DIW: Ampel-Monitor – Energiewende zu langsam

Energie-Ziele der Ampel-Koalition – wo wir heute stehen

Mit einem dynamischen Online-Monitor zeigt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin) von nun an, wie es um den Ausbau Erneuerbarer Energien steht. Die Daten zeigen: Die Energiewende wird zu langsam umgesetzt, um die Ziele für 2030 zu erreichen. Die Bundesregierung hat sich eine Reihe konkreter Ziele gesetzt, aber viele davon beziehen sich auf das Jahr 2030, in manchen Bereichen sind sie auch längerfristig bis zum Jahr 2045 formuliert. (Grafik: Geschwindigkeit der Energiewende in den vergangenen 12 Monaten – © DIW-Wochenbericht 27/2022) weiterlesen…

Langer Weg zur ETS-Reform in der EU

Mammutaufgabe, Emissionshandelssystem zu überarbeiten

Inmitten einer Energiekrise, russischer Gaskürzungen und einer Verschärfung des Klimawandels stehen die EU-Verhandlungsführer vor der Mammutaufgabe, Europas wichtigstes Instrument zur Emissionsminderung, das Emissionshandelssystem (ETS), zu überarbeiten – schreibt Kira Taylor auf pv magazine. weiterlesen…

Industrie senkt Gasverbrauch deutlich stärker als Privathaushalte

Hertie-School-Studie zu Energiekrise in Deutschland

Deutschland erlebt die wahrscheinlich schwerste Energiekrise seit dem Ölpreisschock von 1973. Angesichts ausgeschöpfter Möglichkeiten das Gasangebot kurzfristig zu erhöhen, muss Deutschland massiv Energie einsparen. Forscher des Centres for Sustainability der Hertie School haben in einem am 05.07.2022 publizierten Arbeitspapier („Gas demand in times of crisis“) untersucht, wie die bisherigen Sparmaßnahmen von Industrie und Privathaushalten ausgefallen sind. weiterlesen…

Auszeichnung für Glas-Glas-Module

Solarwatt erhält als erster deutscher Modulhersteller “Cradle to Cradle”-Zertifizierung

Nach eigenen Angaben ist der Dresdner Modulhersteller Solarwatt der erste deutsche PV-Produzent, der – so Sandra Enkhardt im pv magazine am 25.07.2022 – das Nachhaltigkeitszertifikat „Cradle-to-Cradle“ für seine Glas-Glas-Module aus Dresdner Herstellung bekam – in Silber, wobei der komplette Prozess von der Materialbeschaffung bis zum Recycling überprüft wird. Die Solarmodule des sächsischen Unternehmens gelten damit über den gesamten Kreislauf betrachtet als besonders nachhaltig – von der Materialbeschaffung bis hin zum Recycling. Solarwatt reagiert mit dieser Zertifizierung auf das wachsende Interesse an nachhaltigen Solarmodulen in Europa. weiterlesen…

PV-Kreislauf: Reduzieren, wiederverwenden

Solar-PV-Recyclingmarkt soll bis 2030 2,6 Milliarden Euro wert sein

Die Nachfrage nach recycelten PV-Komponenten wird in den kommenden Jahren sprunghaft ansteigen, da die Zahl der Installationen zunimmt und ein Versorgungsengpass droht. Eine Analyse von Rystad Energy, einem ein unabhängiges Energieforschungs- und Business Intelligence-Unternehmen mit Hauptsitz in Oslo, Norwegen. vom 06.07.2022 zeigt, dass recycelbare Materialien aus PV-Modulen am Ende ihrer Lebensdauer im Jahr 2030 einen Wert von mehr als 2,6 Milliarden Euro haben werden, während es in diesem Jahr nur 167 Millionen Euro sind. weiterlesen…

IEA: Welt-Wasserstoff-Kraftwerk Afrika?

Globale Energiekrise bietet Afrika Chancen zum Ausbau regenerativer Energien – zwei Texte dazu

Afrikas reichlich vorhandene Sonnen- und Windenergie könnte es zu einem globalen Zentrum für die Produktion von kohlenstoffarmem Wasserstoff machen, so die Internationale Energie-Organisation IEA in ihrem im Juni erschienen Africa Energy Outlook 2022. „Wasserstoff ist ein energiereiches Element, das die Atmosphäre nicht erwärmt, wenn es als Brennstoff verwendet wird“, heißt es in einer einschlägigen Medienmitteilung des Weltwirtschaftsforums (WEF) vom 21.07.2022. „Afrika könnte jährlich 5.000 Megatonnen Wasserstoff produzieren, so viel, wie die aktuelle Gesamtenergieversorgung der Welt“, so die IEA. Etwa 600 Millionen Menschen – 43 % der Bevölkerung Afrikas – haben derzeit keinen Zugang zu Elektrizität. weiterlesen…

Öffentlicher Investitionsbedarf zur Erreichung der Klimaneutralität

Fünf Billionen Euro – Klimaschäden werden teurer

Die deutsche Klimaneutralität soll zwar erst 2045 erreicht werden, erfordert aber bis dahin erhebliche Investitionen. Demgegenüber stehen allerdings Milliardenschäden, die der Klimawandel schon jetzt verursacht hat. Die Klimaneutralität wird Deutschland rund fünf Billionen Euro kosten, schätzt KfW Research in einer bei der Basler Prognos AG in Auftrag gegebenen Untersuchung. Nichts tun wäre aber auch keine Option: Die Klimaschutzziele können heute mit bekannten Technologien erreicht werden, erfordern aber langfristige Transformation klimarelevanter Systeme und Prozesse – so die KfW in einer Medienmitteilung vom 19.07.2022. weiterlesen…

CSIRO „zerschlägt Atomfantasie der Koalition“

Australien: Langsam, teuer und nicht gut für die 1,5°-Grenze

Australiens führende wissenschaftliche Forschungsorganisation, die CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation), hat dem Portal RenewEconomy.com.au zufolge einem erneuten Vorstoß der Bundeskoalition Pro-Atomenergie „einen vernichtenden Schlag versetzt“: Sie sei teuer und zu langsam, um einen nennenswerten Beitrag zu ernsthaften Klimazielen zu leisten. In der jüngsten Version des wichtigen GenCost-Berichts der CSIRO wird die Kernenergie nach wie vor als teuerste echnologie eingestuft, und zwar mindestens doppelt oder bis zu fünfmal so teuer wie „feste“ Wind- und Sonnenenergie, einschließlich der Kosten für Speicherung und Übertragung. weiterlesen…

Grünstrom deutlich billiger als fossiler

IRENA berichtet über Kosten für erneuerbare Stromerzeugung 2021

Die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren Energien hat sich 2021 weiter verbessert – so der IRENA-Bericht Stromerzeugungskosten aus Erneuerbaren Energien 2021. Daten aus der IRENA-Datenbank zu den Kosten Erneuerbarer Energien und Analysen der jüngsten Trends im Energiesektor bestätigen ihre wesentliche Rolle auf dem Weg zu einer erschwinglichen und technisch machbaren Netto-Null-Zukunft: Die global gewichteten Durchschnittskosten für neu in Betrieb genommene PV-, Onshore- und Offshore-Windkraftprojekte sind 2021 gesunken. Dies geschah trotz steigender Preise für Rohstoffe und Anlagen für Erneuerbare Energien, da sich diese Kostensteigerungen erst mit erheblicher Verzögerung in den installierten Gesamtkosten der Projekte niederschlagen. weiterlesen…