Vom Ölfeld ins Labor
Mikrobe Methanoliparia zerlegt ganz allein Öl in Methan und Kohlendioxid
Mikroorganismen können Öl in Erdgas, also Methan, umwandeln. Lange war man der Meinung, dass diese Umwandlung nur durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Organismen möglich ist. Rafael Laso-Pérez und Gunter Wegener vom Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie schlugen 2019 aufgrund ihred Genom-Analysen vor, ein besonderes Archaeon könne dies allein. Nun ist ihnen in Zusammenarbeit mit einem Team aus China gelungen, die „Wundermikrobe“ im Labor zu kultivieren. So konnten sie genau beschreiben, wie die Mikrobe die Umwandlung vollzieht. Zudem stellten sie fest und publizierten das am 22.12.2021 in Nature, dass sie sich bevorzugt auf ziemlich sperrige Nahrung stürzt. (Foto: Ölfeld in China – © Yoshi Canopus, CC-BY-SA-4.0) weiterlesen…
Schwerindustrie und Klimaschutz passten bisher schlecht zusammen. Denn Stahlwerke, Gießereien oder Chemiefabriken emittieren viel Treibhausgas. Thyssenkrupps Duisburger Stahlwerk stößt allein 2 Prozent der gesamten deutschen Emissionen aus. Zwar haben auch die Thyssener Ziele und Pläne, wie sie bald klimaneutral werden wollen: mit Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien. Aber noch warnt die Industrie vor Carbon Leakage: zu ehrgeizige Klimaziele könnten dazu führen, dass die Produktion – samt Emissionen – in Erdteile mit laxeren Regeln „auswandert“. Dazu kommt die Sorge, Strom könnte in der Übergangszeit sehr teuer werden, bis endlich genügend Erneuerbare Energien samt Speicher im Netz sind. „Dabei droht fast unterzugehen“, so 
„Totgesagte leben bekanntlich länger. Das gilt offensichtlich auch für die in Deutschland nicht mehr weiter verfolgte Carbon Capture and Storage-Technologie (CCS) zur Verpressung von CO2 in tieferen Erdschichten. Deutschland hat das Verfahren vor Jahren faktisch verboten. Nun will Norwegen im großen Stil CO2 unter den Meeresboden pumpen. „Es könnte zugleich die Rettung für Teile der deutschen Industrie sein“, hofft Daniel Wetzel in der
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Schnell und kostengünstig, zugleich aber wandlungsfähig und mit hoher Produktqualität sind die Anforderungen an die künftige Produktion von Batteriezellen. Das vom
Neue Häuser in England müssen per Gesetz mit Ladegeräten für Elektroautos ausgestattet werden. Premierminister Johnson hat angekündigt, neue Gebäude in England wären ab dem nächsten Jahr gesetzlich verpflichtet, Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu installieren. Auch Gebäude, die wesentlichen Renovierungsmaßnahmen unterzogen werden, sind davon betroffen. Das Parlament in London soll der Vorgabe noch in diesem Jahr zustimmen, so dass sie 2022 in Kraft tritt. Damit übernehme Großbritannien die Führung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und schaffe landesweit zahlreiche grüne Arbeitsplätze, hieß es in der
Das dritte Quartal 2021 zeichnete sich einer
Der Bundesrat hat am 17.12.2021 ausführlich zudem im Juli veröffentlichten Klimaschutzpaket der EU-Kommission Stellung genommen. UNITI, der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V., begrüßt
Die Stromerzeugung aus Braunkohle werde 2021 insgesamt rund 108 Terawattstunden erreichen, ein Anteil von knapp einem Fünftel an der gesamten Brutto-Stromerzeugung in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Stromerzeugung aus Braunkohle um rund 18 Prozent erhöht. Damit, so der