Solar-Ausschreibung erneut deutlich überzeichnet

Zuschlagswert bleibt stabil: 4,57 ct/kWh

Die Bundesnetzagentur hat am 30.11.2021 die erfolgreichen Gebote der technologie-spezifischen Ausschreibung für Solarenergie des ersten Segments zum Gebotstermin 11.11.2021 bekanntgegeben. Sie ist erneut deutlich überzeichnet. Für 510 ausgeschriebene Megawatt wurden 232 Gebote mit einem Volumen von 986 MM eingereicht. 133 Gebote mit einem Umfang von 512 MW konnten bezuschlagt werden. Regional betrachtet entfällt das weitaus größte bezuschlagte Volumen auf Gebote mit Standorten in Bayern (255 MW, 69 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Mecklenburg-Vorpommern (51 MW, neun Zuschläge) und Baden-Württemberg (49 MW, zehn Zuschläge). weiterlesen…

Erster paneuropäischer Markt für Herkunftsnachweise

Ab Q2/2022 monatliche Spotauktionen mit Clearing und Lieferung durch ECC und EPEX SPOT geplant

Die European Power Exchange (EPEX SPOT), die European Energy Exchange (EEX) und die European Commodity Clearing (ECC) planen nach eigenen Angaben vom 29.11.2021 die gemeinsame Einführung eines paneuropäischen Marktes für Herkunftsnachweise (Guarantees of Origin, GOs) als Teil der laufenden Bemühungen der EEX-Gruppe, die Energiewende durch marktbasierte Instrumente zu unterstützen. weiterlesen…

Ampel-Energie-Pläne könnten rund 170 Mio. t CO2 einsparen

„Tempo in Sachen Klimaschutz macht Mut – und ist überfällig“

Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft hält es für möglich, dass die EE-Ausbaupläne der Ampelkoalition 172 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zusätzlich einsparen – am meisten Photovoltaik. Um die aktuellen Klimaziele zu erreichen, müssten den IW-Berechnungen folgend 2030 dreimal so viele PV-Anlagen in Betrieb sein wie heute. Die Ampel-Koalition plant aber eine Vervierfachung. Entscheidend bleibt die praktische Umsetzung. weiterlesen…

Mindestens 45 GW PV jährlich für Deutschland

HTW: Solarstromausbau muss bis 2035 auf 590 GW verzehnfacht werden

Wenn Deutschland das Pariser Klimaschutzabkommen einhalten will, muss der Photovoltaikausbau bis 2035 auf 590 Gigawatt verzehnfacht werden. Das sagt eine Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), die weiter feststellt, die Ampelregierung habe mit ihrem Koalitionsvertrag versäumt, den zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze notwendigen Ausbau von Windkraft und Solarenergie festzulegen. Das Ziel, die installierte Photovoltaikleistung bis 2030 auf 200 Gigawatt zu erhöhen, sei ein guter Anfang, reiche aber nicht aus. weiterlesen…

Jülicher Forschungsteam produziert Wasserstoff aus Gräsern

Der Kraft-Stoff aus dem Bioreaktor

Noch lebt unser Wirtschaftssystem von der Nutzung und Verbrennung von Kohlenstoffprodukten – Öl, Erdgas, Kohle. Dabei entsteht das für den Treibhauseffekt und damit für die globale Erwärmung verantwortliche CO2. Es sei Aufgabe der gesamten Menschheit, die Dekarbonisierung – also die Abkehr von Kohlenstoffprodukten – so schnell wie möglich umzusetzen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern, so eine Medienmitteilung der FH Aachen vom . Am Campus Jülich der FH wird jetzt eine Methode erforscht, die zum flächendeckenden Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff für unsere Wirtschaft beitragen kann. weiterlesen…

120 Seiten Klimalösungen

Von SPIEGEL-Bestseller-Autoren

Der Klimawandel ist zwar unbestritten menschengemacht, aber wir können noch etwas tun. Das Buch „Machste dreckig – machste sauber: Die Klimalösung“ von David Nelles und Christian Serrer zeigt 120 Klimalösungen auf. Mehr als 250 Wissenschaftler haben daran mitgewirkt. Sie zeigen darin, wie es möglich ist, den Klimawandel in den Griff zu bekommen und somit die globale Erwärmung zu begrenzen. (Bild: Buchtitel „Machste dreckig – machste sauber“ – Illustrationen: Eva Künze – © klimawandel-buch.de) weiterlesen…

Aurora Research: Ampel-Pläne senken Strompreise bis 2030

Gleichzeitig Kannibalisierungseffekte bei Marktwerten für Photovoltaik und Windkraft

Aurora Energy Research (AER) hat die Pläne der neuen Ampel-Koalition auf die Strompreise bis 2030 untersucht. Definiertes Ziel von SPD, Grünen und FDP ist es, den Anteil der Erneuerbaren bis zum Ende des Jahrzehnts auf 80 Prozent zu erhöhen. Dies ist ein deutlich ambitioniertes Ziel als der bisherigen Regierung und erfordert einen schnelleren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft. Die Analyse zeigt, dass die Strompreise 2030 um 13 Prozent niedriger liegen werden als in einem Weiter-so-Szenario. Allerdings sind steigende CO2-Preise notwendig, um die Marktwerte für Erneuerbaren-Anlagen zu stabilisieren – schreibt Sandra Enkhardt am 26.11.2021 auf pv magazine. weiterlesen…

Mit Steuern Mobilität in die Zukunft steuern

Klimaschutz im Verkehr fördern

Wie kann eine Reform von Steuern und Abgaben den Verkehrssektor in eine nachhaltige Zukunft lenken? Höhere CO2-Preise in Kombination mit der Abschaffung der EEG-Umlage, eine angemessene Besteuerung von Dienstwagen, ein Bonus-Malus-System beim Pkw-Kauf sowie eine zusätzliche CO2-Komponente in der Lkw-Maut könnten dazu kurz- bis mittelfristig beitragen. Das sind zentrale Ergebnisse einer am 22.11.2021 veröffentlichten Studie vom Öko-Institut, dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft und Prof. Stefan Klinski im Auftrag des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Kohleausstieg: Gerechtigkeit im Lausitzer Strukturwandel

Postsozialismus und Energiewende

Der Strukturwandel in der Lausitz soll gerecht ablaufen. Aber was bedeutet das genau? Im öffentlichen Diskurs stehen oft finanzielle Fragen im Vordergrund. Andererseits geht mit schrumpfenden Industrien der Verlust von Anerkennung einher. Wie Aspekte der Umverteilung und Anerkennung sich in den Diskursen über einen gerechten Übergang vermischen, untersuchen Konrad Gürtler vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und Jeremias Herberg, Radboud Universität Nijmwegen in einem am 26.11.2021 im Journal of Environmental Policy & Planning (open access) publizierten Artikel. weiterlesen…

Billiger Grünstrom führt in Zeitalter der Elektrifizierung

Fundamentale Umwälzung der globalen Energienutzung

Der rasante technische Fortschritt bei den Erneuerbaren Energien führt zu einer fundamentalen Umwälzung der globalen Energienutzung: Während Strom als bisher teuerster Energieträger nur 20 Prozent des Weltenergiebedarfs deckt, könnte Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel der Energienutzung ausmachen – so eine Untersuchung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 25.11.2021. In Verbindung mit einem umfassenden CO2-Preis ließen sich damit die Treibhausgasemissionen so weit drücken, dass die Pariser Klimaziele erreicht würden. Gleichzeitig müsste man sich weniger auf umstrittene Technologien zur Kohlenstoffentnahme aus der Atmosphäre verlassen, so eine neue Studie. weiterlesen…