„Nicht nur Atomkerne vereinen, sondern auch die Gesellschaft“
Bayern startet die Mission Kernfusion: Söder und Blume stellen Masterplan vor
Bayern geht beim Thema Energieerzeugung neue Wege: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsminister Markus Blume starteten einer Medienmitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 29.09.2023 zufolge am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching die Mission Kernfusion. Der Freistaat intensiviert die Fusionsforschung mit dem Ziel, eine neue, CO2-neutrale, vom Zugang zu Rohstoffen weitgehend unabhängige und allzeit verfügbare Energiequelle zu schaffen. Hochradioaktive Abfälle fallen dabei nicht an. (Foto: IPP-Fusionsanlage Wendelstein 7-X in Greifswald – © IPP, Jan Hosan) weiterlesen…
Dänemark will CO2 mittels CCS (Carbon Capture and Storage) verpressen – in der Nordsee und an Land, meldet der
Da die USA sich von fossilen Brennstoffen hin zu saubereren Energiequellen orientiert, werden Tausende von Kohle-, Öl- und Gasarbeitern neue Arbeitsplätze suchen. Viele davon werden neue Jobs in den aufstrebenden Branchen für saubere Energie annehmen können, aber der Übergang wird möglicherweise
Das am 21.09.2023 vom
WissenschaftlerInnen des
Die
Kohlendioxid lässt sich auf natürliche oder technische Wege aus der Atmosphäre entziehen. Natürliche Senken wie Moore können wiederhergestellt werden, und es existieren bereits innovative Technologien, um Kohlenstoff aus der Luft zu holen. ForscherInnen des Clusters „Netto-Null-2050“ der Helmholtz-Klima-Initiative haben die meistversprechenden Ansätze in Deutschland identifiziert. Sie zeigen, dass natürliche Senken kurzfristig erweitert werden können, während Hightech-Ansätze Treibhausgase erst mittelfristig reduzieren könnten und potenzielle Risiken bergen. Soweit Franz Alt am 23.09.2023 auf seiner
Mit einer besseren Kreislaufführung von Stahl, Zement und Kunststoffen kann die energieintensive Industrie in Deutschland ihre Treibhausgasemissionen effizienter und schneller senken sowie resilienter gegenüber Energie- und Rohstoffpreisen werden: Eine konsequente Kreislaufwirtschaft für Stahl, Zement und Kunststoffe reduziert die Transformationskosten zur Klimaneutralität im Vergleich zu linearen Wirtschaftsmodellen um 45 Prozent und den Energieverbrauch um 20 Prozent. Gleichzeitig kann durch eine verbesserte Kreislaufführung in Verbindung mit einer klimaneutralen Produktion die energieintensive Industrie in Deutschland bis 2045 rund 25 Prozent ihrer kumulativen Treibhausgasemissionen einsparen. (Bild: Resilienter Klimaschutz durch zirkuläre Wirtschaft – Titel @
Die Stromerzeugung aus Solarkraft wurde zuletzt in nur zehn Jahren um 87 Prozent billiger, das Speichern in Batterien um 85 Prozent, auch Windkraft, Wärmepumpen und weitere fossilfreie Technologien erlebten einen starken Preisverfall. Eine Untersuchung gleicht entsprechende Befunde aus Innovationsreports jetzt mit den gängigen modellgestützten Szenarien zur Klimawende ab und zeigt: Der Kampf gegen die Erderhitzung bleibe zwar eine enorme politische Herausforderung – doch immerhin eröffneten sich neue, günstigere Wege. Die Studie wurde vom
Der Einsatz von Photovoltaik (PV)-Systemen auf Wohngebäuden ist ein Schlüsselelement für den gesellschaftlichen Übergang zu Erneuerbaren Energien. Trotz wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile fällt es vielen Hausbesitzern aufgrund der technischen Komplexität, des Verwaltungsaufwands und kognitiver Vorurteile wie Trägheit schwer, sich für PV-Anlagen zu entscheiden. Es gibt auch einen Mangel an Forschung zu diesem Thema und zu der Frage, wie verhaltenswissenschaftlich fundierte Interventionen dazu beitragen könnten, die Akzeptanz zu erhöhen, schreiben Oliver Neumann, Audrey Gonin, Maurus Pfalzgraf, Anthony Patt auf