Hochleistungsrechner modellieren Klima in 100 Jahren

Wissenschaftler wollen drängende Fragen mit Supercomputern beantworten

Computerberechnungen ermöglichen umfangreiche Klimasimulationen, die neben dem Zustand der Atmosphäre, auch die Entwicklung in den Ozeanen sowie physikalische Effekte auf dem Land berücksichtigen. Weitere wichtige Felder sind die Pharma-Industrie, die Entwicklung elektrischer Motoren oder auch die bessere Behandlung von Herzkrankheiten. Um dabei umfassende und genaue Erkenntnisse zu gewinnen, forschen Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg gemeinsam mit europäischen Partnern an Algorithmen für künftige Hochleistungsrechner. (Foto: Super-Computer JUWELS in Jülich – © m. frdl. Genehmigung Forschungszentrum Jülich, Wilhelm-Peter Schneider) weiterlesen…

Solar-Treibstoff könnte Klima retten

Synthetische Treibstoffe aus der Schweiz

„Nachhaltig produziert, tragen synthetische Treibstoffe dazu bei, die Mobilität auf erneuerbare Energie umzustellen und die Klimaziele im Straßenverkehr zu erreichen“, schreibt Stephan Kälin am 08.06.2021 auf der Webseite der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Empa-Forschende untersuchen im Mobilitätsdemonstrator „move“ die Herstellung von synthetischem Methan aus energetischer, technischer und wirtschaftlicher Perspektive – ein Projekt mit globalem Potenzial. (Bild: Synthetische Kraftstoffe: Zapfhähne für OME H2 und Solarstrom – Bild © PPP Schlögl, CEC) weiterlesen…

Nachhaltigkeitsrat und Leopoldina mit Papier zur Klimaneutralität

Schnelles Handeln gefordert: Jetzt die Weichen stellen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) legten bei der 20. RNE-Jahreskonferenz am 08.06.2021 ein gemeinsames Positionspapier vor, in dem Wege zur Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt werden. Leopoldina und RNE zeigen darin Handlungsoptionen für die erforderlichen Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf, die angesichts der großen Dringlichkeit und der historischen Dimension der vor uns liegenden Transformation erforderlich sind. weiterlesen…

Vier populäre Irrtümer zum Thema CO2-Bepreisung

MCC widerlegt Denkfehler – Spiegel warnt, das Thema im Bundestagswahlkampf kaputt zu reden

„Warum der CO2-Preis an die Bürger fließen muss“ – unter dieser Überschrift berichtete der Spiegel am 05.06.2021 über neue Berechnungen zur Verteilungswirkung einer CO2-Bepreisung bei Sprit und Heizkosten, die jetzt erstellt wurden vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie räumt mit einigen Irrtümern auf, die derzeit die politische Debatte bestimmen, und ist auf der MCC-Website verfügbar. weiterlesen…

Mit welchem Rechtsrahmen erreichen wir 2045 Klimaneutralität?

Stiftung Umweltenergierecht startet öffentlichen Dialog für neues Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“

Anlässlich ihres 10. Geburtstags erarbeitet die Stiftung Umweltenergierecht gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk das Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“, um zielgerichtet entscheidende Fragen und Maßnahmen für das Ziel Klimaneutralität 2045 vorauszudenken. Am 07.06.2021 startete ein öffentlicher Dialog mit der Fachöffentlichkeit. Deren Impulse und Beiträge sollen in das Forschungsprogramm einfließen und im Rahmen der Tagung „Ziel Klimaneutralität – (Wie) hält das Energierecht Schritt?“ am 20. und 21. Oktober präsentiert und diskutiert werden. weiterlesen…

Grüne alarmieren EU-Kommission wg. „Green-Washings“

Zweifel, ob nationale Pläne dem Geist des Green Deal entsprechen

Grüne EU-Parlamentarier warnten am 03.06.2021 in einem Offenen Brief vor der Förderung nicht nachhaltiger – lediglich als Klimaschutz getarnter – Maßnahmen im Rahmen des Green Deal/Corona-Wiederaufbaufonds, schreibt Tilman Weber in Erneuerbare Energien. Die von der EU-Kommission bisher abgegebenen Stellungnahmen zu den eingereichten nationalen Plänen weckten bei Ska Keller, Philippe Lambert, Damian Boeselager, Ernest Urtasun, Alexandra Geese, Jordi Solé und Bas Eickhout die Besorgnis, die Pläne stellten nicht genug sicher, „dass die nationalen Pläne mit dem Buchstaben – und dem Geist – des Gesetzes in Einklang stehen“. (Foto: Plenartagung des EU-Parlaments in Straßburg – © Europäisches Parlament) weiterlesen…

Großes Potenzial für eine ökologische Steuerreform in Deutschland

Konsequentes Bepreisen von Umwelt- und Gesundheitsschäden würde hunderte Milliarden Euro mobilisieren. Analyse des Energiewende-Projekt Ariadne mit Beteiligung des MCC

Es ist eine zentrale Erkenntnis der Umweltökonomie: Wenn der Staat die sogenannten Externalitäten des Wirtschaftens in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. Externalitäten sind zum Beispiel Klimawandel, Luftverschmutzung, Überdüngung, Plastikmüll oder Staus – also Schäden für Umwelt und Gesundheit, für die ohne politische Eingriffe niemand explizit die Kosten übernimmt. Wie groß diese Schäden sind, und was sich daraus an möglichem Handlungsspielraum für die nächste Bundesregierung ableitet, das beschreibt jetzt so umfassend wie noch nie eine wissenschaftliche Analyse unter starker Beteiligung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…

Kippelemente können einander destabilisieren

PIK-Risikoanalyse zeigt Klima-Domino-Effekte

Kipp-Elemente im Erdsystem können sich gegenseitig destabilisieren, mit dem Risiko von Klima-Domino-Effekten, wenn die globale Erwärmung weiter voranschreitet. Die Eisschilde auf Grönland und der Westantarktis sind hierbei mögliche Ausgangspunkte für Kippkaskaden, wie eine neuartige Netzwerkanalyse vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. (Foto: Eisbergtunnel vor Portal Point (Antarktische Halbinsel) – © Derek Oyen / Unsplash) weiterlesen…

Natürliche Lebensräume sollen besser geschützt werden

BMU unterstützt neue UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen

Mit dem heutigen (05.06.2021) Weltumwelttag beginnt einer Medienmitteilung aus dem BMU zufolge die neue UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen, zu der die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Jahre 2021 bis 2030 erklärt hat. Sie folgt auf die UN-Dekade Biologische Vielfalt, die mit dem Jahr 2020 zu Ende gegangen ist. Innerhalb der neuen Dekade soll die immer weiter voranschreitende Degradierung von Ökosystemen gestoppt und deren Wiederherstellung eingeleitet werden. weiterlesen…

Tesla stellt Antrag auf Batterieproduktion in Grünheide

Und: Maßnahmen zur Begrenzung des Wasserverbrauchs

Tesla will zusätzlich zu seiner E-Mobil-Produktion wie erwartet Batteriezellen fertigen. Außerdem enthält der Antrag an das Umweltministerium in Potsdam verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs. Ob die Öffentlichkeit beteiligt werden muss, will das brandenburgische Landesamt für Umwelt in den nächsten Tagen entscheiden; die Beteiligung gilt als wahrscheinlich. Dann ließe sich der für Juli 2021 vorgesehene Termin für den Produktionsstart allerdings nicht einhalten, schreibt Petra Hannen am 04.06.2021 auf pv magazine. (Bild: Tesla-Fabrik Grünheide, Modell – © tesla.com, twitter Elon Musk 15072020 – e1594889986473) weiterlesen…