Unburnable carbon

Mehr als 80 Prozent der derzeitigen Kohlereserven nicht nutzen

Mit unburnable carbon bezeichnen Wissenschaftler und Umweltschützer die bekannte im Boden befindliche Menge fossiler Brennstoffe, die nicht verbrannt werden darf, also im Boden verbleiben muss, wenn die Menschheit die Zwei-Grad-Grenze (Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen  Zeit) nicht überschreiten will. weiterlesen…

Einigung über EU-Biokraftstoffreform

BDBE: Wachstumspotenzial für Bioethanol

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass sich der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments am 14.04.2015 für den Kompromissvorschlag des EU-Ministerrats vom 01.04.2015 zur Reform der EU-Biokraftstoffpolitik ausgesprochen hat. Biokraftstoffe aus Reststoffen wie Stroh und Abfällen sollen zusätzlich gefördert werden. Für Biokraftstoffe aus Stärke, Zucker und pflanzlichen Ölen wird eine Obergrenze von 7 Prozent, bezogen auf den Energiegehalt, eingeführt. Die Berücksichtigung indirekter Landnutzungsänderungen (iLUC-Faktoren) als Malus für europäische Biokraftstoffe wurde wegen fehlender wissenschaftlicher Grundlage abgelehnt. weiterlesen…

Frontiers Award für Umbach

Preisverleihung und öffentliche Fachvorträge am CEC

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC MPI) zeichnete in einer öffentlichen Feierstunde am  03.03. 2015 Prof. Eberhard Umbach mit dem „Frontiers in Chemical Energy Science Award 2015“ aus. Das MPI CEC vergibt den Frontiers Award seit 1995 (damals als MPI für Bioanorganische Chemie) einmal im Jahr an einen international renommierten Wissenschaftler für besondere Verdienste auf dem Gebiet der „Chemischen Energiekonversion“. weiterlesen…

(Ein bisschen) Vorfahrt für E-Mobilität

Verkehrsausschuss billigt Privilegen für Elektrofahrzeuge

Der Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur hat am 25.02.2015 mit großer Mehrheit der Koalitionsabgeordneten dem (leicht geänderten) Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Bevorrechtigung elektrisch betriebener Fahrzeuge (18/3418) zugestimmt. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz die Elektro-Mobilität fördern: Kommunen sollen demnach Elektroautos künftig beispielsweise kostenlose Parkplätze anbieten dürfen. weiterlesen…

Bremen und Stuttgart als Beispielstädte der Zukunft

Verkehr 2050: Lebensqualität und Klimaschutz

Mit visionären Konzepten können die Städte Bremen und Stuttgart den Autoverkehr bis zum Jahr 2050 um bis zu 40 Prozent reduzieren und bis zu 70 Prozent ihrer klimaschädlichen Emissionen senken. In seinem aktuellen Spendenprojekt zeigt das Öko-Institut, dass Städte zukunftweisende Maßnahmen für einen nachhaltigen Verkehr umsetzen können, damit attraktiver für ihre Bürgerinnen und Bürger werden und zugleich aktiv zum Klimaschutz beitragen. weiterlesen…

Ein weiteres verlorenes Jahr für den Klimaschutz

Höchste Zeit für Umkehr der Klimaschutzbewegung
Gastkommentar von Hans-Josef Fell

Es kam, wie es zu erwarten war: Ein minimaler Kompromiss, der von der kohlepolitisch orientierten Bundesregierung auch noch begrüßt wird. Angeblich sei nun der Weg frei für ein Weltklimaschutz-Abkommen in Paris nächstes Jahr. Nur, ob dieses kommen wird, ist mehr als fraglich. weiterlesen…

Fracking wird unrentabel

Ölpreisschock: US-Fracking-Aktivitäten brechen um 40% ein

Der seit Juni anhaltende Ölpreis-Einbruch, jüngst durch OPEC-Inaktivität verstärkt und manifestiert, hat in den USA bereits zu einem Zurückfahren der Fracking-Aktivitäten geführt. Wie Reuters bezugnehmend auf Drilling Info Inc berichtet, sank die Zahl neuer Bohrungen von 7227 in Oktober auf 4520 im November – ein Rückgang um 40% binnen eines Monats, berichtet das Internetportal Peak-Oil. Zwar sind dabei auch witterungsbedingte Rückgänge enthalten, offensichtlich wird der starke Rückgang aber auch von einer zurückgehenden Investitionsneigung getrieben. weiterlesen…

Limas kleiner Kompromiss

Klimagipfel beschließt Roadmap für Paris

Die UN-Klimakonferenz in Peru hat sich auf einen Fahrplan verständigt, der den Weg für ein globales Kyoto-Folgeabkommen im kommenden Jahr ebnen soll. EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks feiern – Industrie und Umweltverbände sind enttäuschend. Eine Zusammenfassung von EurActiv. weiterlesen…

AEE: Energie vom Acker – reichlich vorhanden

Rekordernten gut für Hungerbekämpfung UND erneuerbare Energieversorgung

Zum Jahresende wird Bilanz gezogen. Die Energieversorgung hat dabei in den vergangenen Jahren einen besonderen Stellenwert eingenommen, sei es mit Blick auf die Strom- und Benzinpreise oder die Heizkosten. Erdöl scheint Ende 2014 reichlich verfügbar, denn die Preise sind deutlich gesunken. Die Umweltkosten fossiler Energien bleiben an den Märkten jedoch de facto außen vor. Das bedeutet: Die Erneuerbaren Energien müssen unter unfairen Wettbewerbsbedingungen agieren. Dennoch wächst die Branche, zumindest im globalen Maßstab und in wichtigen Teilbereichen. Dazu gehört auch Bioenergie, die in Deutschland vielerorts kritisch betrachtet wird. Festzuhalten bleibt: Die Flächen-Ansprüche der Biokraftstoffbranche an die Landwirtschaft bleiben überschaubar. weiterlesen…