Energieeffiziente Lösung für globale Wasserkrise

NYU Tandon-Forscher finden Verfahren zur Redox-Flow-Entsalzung

ForscherInnen der New York University Tandon School of Engineering (zweitälteste private Ingenieurschule der USA) ist ein bedeutender Durchbruch bei der Redox-Flow-Entsalzung (RFD) gelungen, einer aufkommenden elektrochemischen Technik, die Meerwasser in trinkbares Wasser umwandeln und gleichzeitig bezahlbare erneuerbare Energie speichern kann. In einer in Cell Reports Physical Science veröffentlichten Arbeit hat das NYU-Tandon-Team die Salzentfernungsrate des RFD-Systems um etwa 20 Prozent erhöht und gleichzeitig den Energiebedarf durch Optimierung der Flüssigkeitsdurchflussraten gesenkt. weiterlesen…

15 Verbände präsentieren Statusbericht 2024 der deutschen Kreislaufwirtschaft

Sehr viel mehr als Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen

Der VKU und 14 weitere Verbände der Kreislaufwirtschaft haben am 25.01.2024 zusammen mit der IFAT (Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft) den Statusbericht der Kreislaufwirtschaft 2024 in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Auf 240 Seiten wird darin gezeigt, dass Kreislaufwirtschaft sehr viel mehr ist als das Sammeln, Transportie­ren, Recyceln oder Beseitigen von Abfällen. Kreislaufwirtschaft, oder auch „Circular Economy“, hilft als neues Wirtschaftsmodell bereits jetzt, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Rohstoffe für den Wirtschaftskreislauf zur Verfügung zu stellen, Tendenz steigend. (Titel: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024 – © TafelmitKollegen KG) weiterlesen…

Deutsch-australische Lieferkette für Wasserstoff?

Machbarkeitsstudie HySupply von acatech

Seit Ende 2020 untersuchten acatech und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) mit dem vom BMBF gefördertem Projekt „HySupply – Deutsch-Australische Machbarkeitsstudie zu Wasserstoff aus erneuerbaren Energien“ unter welchen Voraussetzungen die Versorgung Europas mit Wasserstoff gelingen kann. Das australische Konsortium wurde von der University of New South Wales (UNSW) geleitet und vom Department of Foreign Affairs (DFAT) gefördert. Beide Seiten vereinen ein einzigartiges Netzwerk an Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft, um die gesamte Wertschöpfungskette technisch, ökonomisch, und rechtlich zu untersuchen. weiterlesen…

Rekordeinnahmen im Emissionshandel

Mehr als 18 Milliarden für Klimaschutz

Die Einnahmen aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandelssystem sind in Deutschland im Jahr 2023 auf einen neuen Höchstwert von über 18 Milliarden Euro gestiegen. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2022 mit Einnahmen von 13 Milliarden Euro ist das ein Wachstum von rund 40 Prozent. Dies berichtet die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA). Die Erlöse fließen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), der als Finanzierungsinstrument einen zentralen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands leistet. weiterlesen…

Global Water Report

2023 war Klima-Extremjahr

Das Klima ändert sich, und damit der Wasserkreislauf. Nun liegt der jährlich vom Global Water Monitor Consortium veröffentlichte „Global Water Report 2023“ vor, an dem die TU Wien maßgeblich mitbeteiligt war. Der am 11.01.2024 erschienene Report zeigt, wie stark sich der Klimawandel im vergangenen Jahr auf den Wasserkreislauf der Welt auswirkte. 2023 zeigten sich diese Auswirkungen besonders dramatisch: In manchen Regionen kam es zu extremen Trockenheiten, in anderen hingegen zu Überflutungen. Extreme Temperaturen führten zu massiver Schädigung der Vegetation. weiterlesen…

EU verbietet Greenwashing und weitere irreführende Produktinformation

Allgemeine Umweltaussagen künftig nicht mehr erlaubt

Das Europäische Parlament gab am 17.01.2024 in Straßburg endgültig grünes Licht für eine Richtlinie, welche die Produktkennzeichnung verbessert und irreführende Umweltaussagen verbietet. Danach sind nur noch auf anerkannten Zertifizierungssystemen beruhende oder von staatlichen Stellen eingeführte Nachhaltigkeitssiegel erlaubt. Vielmehr sind deutlicher erkennbare Garantieinformationen nötig, sowie Einführung eines neuen Etiketts für Garantien, die über gesetzliche Gewährleistungen hinausgehen. weiterlesen…

Start-up aus Bayern rüstet Verbrenner in E-Autos um

In nur acht Stunden – für 15.000 Euro 250 km Reichweite

Das Dachauer Start-up e-Revolt rüstet Verbrenner innerhalb von lediglich acht Stunden auf E-Antrieb um, so das Portal Golem am 12.12.2023. Das umgerüstete E-Fahrzeug bleibe weiter in Betrieb, während der ausgebaute Verbrenner-Motor ausgeschlachtet oder weiterveräußert werden könne. e-Revolt will damit nach eigenen Angaben einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Durch „konsequente Anwendung der Kreislaufwirtschaft“ würden 80% des Fahrzeugs weitergenutzt. Das spare sowohl Geld als auch wertvolle Ressourcen und reduziere den CO2-Fußabdruck der Mobilität erheblich. (Foto: „Als Diesel geboren“: Von Revolt umgerüsteter Verbenner – Foto © e-Revolt.com) weiterlesen…

DUH obsiegt in Mega-Klage wg. Diesel-Betrügereien

Deutsche Umwelthilfe gewinnt bisher umfangreichstes Gerichtsverfahren zu Millionen Betrugsdiesel-Pkw von VW, Audi und Seat

Das Verwaltungsgericht Schleswig hat am 17.01.2024 bestätigt, dass in 62 unterschiedlichen Diesel-Modellvarianten mit EA-189 Motor unzulässige Abschalteinrichtungen eingebaut sind, die bis heute zur Vergiftung der Atemluft in unseren Städten führen. „Thermofenster“ seien rechtswidrig. Die DUH hat das Verfahren angestrengt und fordert nach diesem bereits zweiten errungenen Urteil Bundesverkehrsminister Wissing auf, den Richterspruch endlich zu respektieren und die „Kumpanei mit den betrügerischen Dieselkonzernen“ zu beenden. DUH-BGF Resch sagte: „Der Gesundheitsschutz von Millionen den Dieselabgasgiften ausgesetzten Menschen in unseren Städten muss endlich durch die Stilllegung der Betrugs-Diesel oder deren Hardware-Nachrüstung auf Kosten des betrügerischen VW-Konzerns erfolgen“. weiterlesen…

Schluss mit Monsterklagen wegen angeblich entgangener Gewinne

Deutschland offiziell aus Energiecharta-Vertrag ausgeschieden

Am 21.12.2023 ist Deutschland offiziell aus dem Energiecharta-Vertrag (ECT) ausgestiegen. Das Bundeskabinett hatte im November 2022 den Rücktritt von dem Abkommen beschlossen, weil es die Energiewende hemmt, wie das Umweltinstitut München . Ein Jahr zuvor, im November 2021 hatte der Londoner Guardian geheime Dokumente veröffentlicht, die einen Anstieg der Klagen aus dem ECT um 269 % dokumentierten. Der ECT gestattete es Energiekonzernen, die künftige Gewinne beeinträchtigt sehen, Regierungen zu verklagen. weiterlesen…

OECD-Bestandsaufnahme von Fördermaßnahmen für fossile Brennstoffe 2023

Internationale Klimaziele gefährdet

Die staatliche Förderung fossiler Energieträger hat sich 2022 fast verdoppelt. Dieser Trend gefährdet die internationalen Klimaziele und zeigt, wie schwierig es ist, die Netto-Null-Verpflichtungen angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Turbulenzen aufrechtzuerhalten. Das „OECD Inventory of Support Measures for Fossil Fuels 2023“ analysiert die jüngsten Entwicklungen und unterstreicht die Notwendigkeit, die Förderung fossiler Energieträger auslaufen zu lassen, um dringend benötigte Ressourcen für den Übergang zur Klimaneutralität freizusetzen und Innovationen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu beschleunigen. (Bild: Auflistung fossiler Förderungen – Titel © OECD) weiterlesen…