The Conversation: Stimmen zu COP26
Experten reagieren auf den UN-Klimagipfel
Das Open-Access-Magazin The Conversation hat Experten aus der ganzen Welt nach ihren Reaktionen auf die Ergebnisse des diesjährigen UN-Klimagipfels COP26 gefragt, einschließlich des Klimapakts von Glasgow, auf den sich die 197 teilnehmenden Länder geeinigt haben. Hier ist, was sie über die getroffenen Vereinbarungen zu sagen hatten. (Foto: COP26-Plenum Schlusssitzung – © UNFCCC-Team_Kiara Worth, unfccc.int, CC BY-NC-SA 2.0) weiterlesen…
Nanowissenschaftler der
Im Kontext der Koalitionsverhandlungen über das Ende der Kohleverstromung legt der Ökoenergieanbieter Green Planet Energy
„Die UN-Klimakonferenz in Glasgow ist mit Kompromissen aber auch klaren Routen für den Klimaschutz am 12.11.2021 zu Ende gegangen. Deutschland warb im Rahmen der COP26 um Mitglieder für eine internationale Klimaallianz“ – so eine
„RWE ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt,“ und „heute schon einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Erneuerbare Energien“. So beschreibt sich der Essener Energie-Konzern ziemlich selbstbewusst in einer 
Glasgow sollte als der Gipfel in die Geschichte eingehen, der den weltweiten Ausstieg aus der Kohle bringt. Und er sollte die Welt auf Kurs 1,5-Grad-Limit bringen. Was ist erreicht, was nicht? ARD-Umwelt- und Klimaexperte Werner Eckert hat die COP26 in Glasgow verfolgt und ihre
Ja, prima, Konferenz-Bashing geht immer. Da wird die Welt nicht gerettet. Stimmt. Beschlüsse von 197 Staaten sind eben keine Leitartikel, keine klugen Einlassungen von Wissenschaftlern und sie passen schon gar nicht auf ein Demo-Plakat. Was den Klimaschutz betrifft waren sie schon immer ungenügend – gemessen an der Realität im Klimawandel – und die ist bereits grausam. (Foto: COP26 – kurz vor Schluss-Plenum – Foto ©
Hans-Joachim Schellnhuber zeigte sich am Schluss vorsichtig optimistisch: „Noch in Paris war es undenkbar, die globale Dekarbonisierung bis 2050 zu beschließen. Das ist nun Konsens“. Die großen Durchbrüche passierten „nicht auf den pompösen Konferenzen“, sondern vorher „in bilateralen Verhandlungen und unzähligen gesellschaftlichen Veränderungen“. Die große Zahl der freiwilligen Initiativen fand Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth bezeichnend für den Stand der Verhandlungen. In den Gesprächen mussten schließlich nur noch weniger Punkte zur Umsetzung des Paris-Abkommens geklärt werden. „Je mehr wir sie hinter uns lassen, desto mehr wird es das neue Normal der Klimagipfel sein, solche Prozesse zu beschleunigen“, sagte er zu den vielen Bündnissen und Aktionen. Eine Übersicht u.a. von Susanne Ehlerding im
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