„Arten verschwinden schneller als wir dachten”
Systematische Verzerrungen können drohenden Artenschwund verschleiern
Die Artenzahl ist kein verlässliches Maß, um Ökosysteme zu überwachen. Eine Untersuchung von Lucie Kuczynski und Helmut Hillebrand der Universität Oldenburg zeigt, dass systematische Verzerrungen eine drohende Abnahme der Artenvielfalt verschleiern können. Scheinbar gesunde Ökosysteme mit konstanter oder sogar steigender Artenzahl können bereits auf dem Weg in einen schlechteren Zustand mit weniger Arten sein. Selbst in langjährigen Datenreihen können sich solche Umbrüche erst mit Verzögerung zeigen. Grund dafür sind systematische Verzerrungen der zeitlichen Trends in der Artenzahl, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, die am 05.06.2023 open access in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien sind notwendig, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Die sogenannten reFuels versprechen eine bis zu 90-prozentige CO2-Reduktion gegenüber herkömmlichen Treibstoffen. Um den auch zukünftig bestehenden Bedarf im Schwerlast-, Flug- und Schiffsverkehr, sowie für die Grundstoffversorgung der chemischen Industrie zu decken, brauchen wir entsprechende industrielle Anlagen. Wie viel reFuels tatsächlich benötigt werden und wie die Grünen Raffinerien der Zukunft beschaffen sein müssen, um sie zuverlässig bereitzustellen, wollen laut einer Medienmitteilung vom 22.05.2023
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am 16.06.2023 im Ausschuss der ständigen Vertreter einer umfassenden Neugestaltung der EU-Erneuerbaren-Richtlinie (RED) zugestimmt. Das europäische Ziel für erneuerbare Energien für 2030 wird damit
Die Treibhausgasemissionen sind so hoch wie nie zuvor: Die jährlichen Emissionen entsprechen 54 Milliarden Tonnen Kohlendioxid. Die Menschheit hat die Oberflächentemperaturen seit den späten 1800er Jahren um 1,14 °C erwärmt – und diese Erwärmung nimmt mit einer beispiellosen Geschwindigkeit von mehr als 0,2 °C pro Jahrzehnt zu. Die höchsten Temperaturen, die über Land gemessen werden (was Klimawissenschaftler als maximale Landoberflächentemperaturen bezeichnen), steigen doppelt so schnell an. Und es sind diese Temperaturen, die für die von den Menschen empfundene Rekordhitze oder das Aufflammen von Waldbränden am wichtigsten sind – schreibt Piers Forsten am 08.06.2023 in
Wenn Kredite zu teuer sind, bremst das die Energiewende. Eine neue, am 22.05.2023 im
Ein neues Werkzeug von Klimaforschern zeigt ab sofort an, wo es bei der Energiewende hakt. Der
Wasser wird zunehmend zum raren Gut: Schon heute entnehmen Industrie, Landwirtschaft und Haushalte mehr (auch mehr Grundwasser), als natürlich nachkommt. Dennoch wird zu wenig über die Folgen dieser drohenden Notlage oder über die bereits jetzt hinter den Kulissen zwischen Unternehmen wie Mineralwasserherstellern, Kommunen und BürgerInnen stattfindenden Verteilungskämpfe. In seinem Buch
Das Pariser Klimaabkommen von 2015 war ein historischer Schritt in Richtung einer sichereren Zukunft für die Menschheit auf der Erde. Es zielte darauf ab, die globale Erwärmung
Ein Forschungsteam des