Chinas Dumping gefährdet erneut Jobs in der Solarindustrie


Chinas Dumping kostet erneut Jobs in der Solarindustrie Handelsminister beraten Umgang mit China

Euro-ProSun logoDie sich gerade erholende deutsche und europäische Solarindustrie habe erneut mit chinesischem Dumping zu kämpfen – aktuell gelangten große Mengen Dumpingimporte aus China auf die europäischen Märkte, so eine Meldung der Industrieinitiative EU ProSun flagge-chinain Brüssel vom 22.09.2016. Ursache sei die Entscheidung der chinesischen Regierung, ihr heimisches Solarförderprogramm von einem auf den anderen Tag faktisch zu stoppen. Die Produktion aus chinesischen Überkapazitäten dränge dadurch wieder auf die internationalen Märkte und auch nach Deutschland. weiterlesen…

China Module billig wg. niedriger Produktionskosten


Neue Studie von SAFE: Nicht wegen Subventionen

safe-logo-1xEine Studie der Solar Alliance for Europe (SAFE) bestätigt, dass Solarenergie auch in Deutschland noch günstiger sein könnte. Sie erläutert gleichzeitig, welche betriebswirtschaftlichen Faktoren zu den niedrigen Produktionskosten in Asien führen. Im Auftrag von SAFE hat das renommierte Analystenhaus IHS die weltweiten Produktionskosten für Solarmodule untersucht. weiterlesen…

Merkel: Mindestimportpreise für chinesische Hersteller sollen bleiben

Bundeskanzlerin Merkel hat während ihres Staatsbesuchs in China zum Dumpingstreit in der Photovoltaik-Industrie Stellung genommen. Sie sprach sich nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters für die Verlängerung der Mindestimportpreise und Importzölle für chinesische PV-Hersteller in der EU aus.”Ich hoffe auch, dass wir im Solarbereich die gefundenen Regeln noch verlängern können”, zitierte sie die Agentur. weiterlesen…

Streit um EU-China-Kompromiss

EU-Handelskommissar de Gucht äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Brüssel “zufrieden”. Bundesumweltminister Altmaier “begrüßte” die Einigung im Handelsstreit zwischen der EU und China. Bundeswirtschaftsminister Rösler gab sich ebenfalls “zufrieden”. Die Brancheninitiative EU Pro Sun zeigte sich “tief enttäuscht” von dem Kompromiss und will vor dem EU-Gerichtshof klagen. Und die Hersteller von PV-Komponenten, -maschinen und -anlagen “begrüßten” die Einigung. weiterlesen…

Antidumping vor Ausweitung?

Indische Firmen beschweren sich bei Regierung

Indosolar Ltd., Jupiter Solar Power Ltd. und Websol Energy Systems Ltd. wollen, dass indische Behörden Anti-Dumping-Untersuchungen von PV-Modulimporten neben den USA, China, Taiwan und Malaysia auch aus Japan und der EU einleiten. Laut dem Solar-Internetdienst PHOTON berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg, die drei Solarunternehmen hätten eine entsprechende Petition eingereicht. Anti-Dumping-Maßnahmen gegen die USA, China, Taiwan und Malaysia hätten die drei schon im vergangenen Jahr verlangt. weiterlesen…

Verhandlungen über Antidumping-Zölle

Die US-Regierung und die Europäische Union haben sich laut New York Times und Bloomberg entschieden, Übereinkomen mit China im weltgrößten Dumpingstreitfall auszuhandeln, die Chinas PV-Modul-Exporte in Höhe von ungefähr 30 Milliarden Dollar pro Jahr in den Westen einschließen. Das hätten Beamte und Berater in Beijing, Brüssel und Washington mitgeteilt. Geplant sei, den globalen Sonnenkollektor-Markt in eine Reihe von Regionalmärkten aufzuteilen. Das würde den Preis von Solarpaneelen aus China, dem dominierenden Produzenten der Welt stark anheben, von chinesischen Unternehmen würde gefordert, mehr zu verlangen, und die Zahl der zu exportierenden Module würde begrenzt. Der zuständige EU-Kommissar dementiert das jedoch. weiterlesen…

China, Dumping, Zölle – die nächste

Der Streit um die von der EU geplanten Antidumping-Zölle gegen chinesische PV-Module geht weiter: EU ProSun hat PricewaterhouseCooper mit der Prüfung der Prognos-Studie beauftragt, welche die AFASE gegen die Antidumping-Zölle ins Feld geführt hat – kein Wunder, dass PWC zum gegenteiligen Schluss kommt, vor allem in Bezug auf die Arbeitsplätze. Politiker warnen vor einem Handelskrieg. China signalisiert Gesprächsbereitschaft. weiterlesen…

Prognos zu Anti-Dumping-Zöllen

Anti-Dumping- bzw. Ausgleichszölle auf chinesische Solarimporte rufen in jeder Höhe einen Nachfragerückgang nach Solarprodukten hervor, der deutliche Arbeitsplatzverluste (bis zu 242.000) und einen volkswirtschaftlichen Schaden (bis zu 27,2 Mrd. in drei Jahren) entlang der gesamten europäischen Photovoltaik-Wertschöpfungskette nach sich zieht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos. weiterlesen…

Neue Antdumping-Klage bei der EU

Die erst Anfang des Jahres gegründete Initiative europäischer Solarglashersteller EU Pro SunGlass bei der Europäischen Kommission Klage gegen billige Solarglas-Importe aus China eingereicht. Aus einer Pressemitteilung: “Während der Bedarf an Solarglas in der EU zwischen 2010 und 2012 um weniger als 5% gestiegen ist, haben sich im gleichen Zeitraum die Lieferungen von Solarglas aus China zu Dumpingpreisen mehr als verdreifacht.” weiterlesen…