Kritik am Emissionshandelsgesetz

BUND: Emissionshandelsgesetz Alibi-Maßnahme der Klimapolitik

Anlässlich der Kabinettsbefassung mit dem Gesetz über ein nationales Emissionshandelssystem für Brennstoffemissionen (BEHG) kommentierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das neue Emissionshandelssystem sei “eine Farce”. Laut BEE kann die Energiewende im Mobilitäts- und Wärmesektor „mit dem Emissionshandelsgesetz nicht gelingen”. weiterlesen…

“Debatte um CO2-Bepreisung nimmt weltweit Fahrt auf”

Carbon Pricing Week vom 21. bis 25. Oktober 2019 in Berlin

In Berlin findet derzeit eine internationale Woche der CO2-Bepreisung statt. Auf Einladung des Bundesumweltministeriums, so eine Medienmitteilung, sind mehr als 50 Staaten und Regionen anlässlich der Jahrestreffen der beiden Initiativen “Partnership for Market Readiness” (PMR) und “International Carbon Action Partnership” (ICAP) auf der Carbon Pricing Week vertreten. Der Höhepunkt der Woche ist am Mittwoch eine hochrangig besetzte Veranstaltung zur “Rolle des CO2-Preises auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität”. Vertreter wichtiger Staaten der internationalen Klimapolitik tauschen sich in dieser Woche über ihre Erfahrungen mit CO2-Preisinstrumenten aus und entwickeln neue Ansätze zur effizienten Verminderung von Treibhausgasemissionen. weiterlesen…

Globaler Kohlenstoffpreis richtet sich nach CO2-Budget

Vorschlag zur weltweiten CO2-Bepreisung

Da die derzeitigen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels nicht gut koordiniert seien und nicht zur gewünschten Reduzierung der globalen Treibhausgas-Emissionen geführt hätten, schlägt ein Autorenteam aus Coburg und Ingolstadt (Martin Zapf, Hermann Pengg und Christian Weindl) als “kosteneffizientes politisches Instrument” eine “global und sektorübergreifend einheitlich gültige CO2-Preisgestaltung” in Form eines Cap-and-Trade-Systems vor: Ein weltweites Emissionshandelssystem sei das am besten geeignete marktbasierte Instrument zur Senkung der globalen Emissionen, um mit einem CO2-Budget die im Pariser Abkommen festgelegte Temperaturgrenze nicht zu überschreiten. Ihr am 02.08.2019 in der Zeitschrift energies von MDPI veröffentlichter Vorschlag für das Design eines solchen Systems sieht weltweite Maßnahmen mit den niedrigsten marginalen Minderungskosten nach einem vordefinierten Reduktionspfad vor. weiterlesen…

“Energiesteuern deutlich effizienter”

Emissionshandel für Wärme und Verkehr würde CO2-Ausstoß erst in einigen Jahren senken

Der CO2-Ausstoß des Verkehrs- und des Gebäudewärmesektors lässt sich mittels eines Emissionshandelssystems (ETS) frühestens 2023 reduzieren. So lange würde es dauern, diese Bereiche, die etwa die Hälfte der deutschen Treibhausgase emittieren, entweder in das Europäische Emissionshandelssystem zu integrieren oder ein eigenes neues ETS dafür zu entwickeln und zu implementieren. Das zeigt eine Analyse der Einführungsoptionen, wie sie derzeit von mehreren Parteien diskutiert werden. Die Analyse wurde vom Öko-Institut im Auftrag von Agora Energiewende erstellt. Zur schnellen und wirksamen CO2-Bepreisung eignen sich Energiesteuern daher deutlich besser, so die Schlussfolgerung des Papiers. weiterlesen…