BEE-Präsident: Kostendiskussion immer absurder

Schütz: Erneuerbare Energien senken Bördenstrompreise, verringern Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und erhöhen hiesige Wertschöpfung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) übte scharfe Kritik an den ständigen Behauptungen aus der schwarz-gelben Regierungs-Koalition, der Ausbau regenerativer Energien führe zu unbezahlbaren finanziellen Lasten. BEE-Präsident Dietmar Schütz stellte fest: „Die aktuelle Kostendiskussion wird immer absurder. Eine sachliche Auseinandersetzung mit Kosten und Nutzen der erneuerbaren Energien findet in der Öffentlichkeit kaum noch statt. Statt dessen warnen die Gegner der Energiewende in schrillen Tönen vor explodierenden Preisen und dem Aus für die deutsche Wirtschaft“. weiterlesen…

AEE: Was kostet die Energie-Wende?

Studienvergleich zeigt: Schätzungen hängen von Annahmen über künftige Preise fossiler Energieträger ab

Die aktuelle energiepolitische Diskussion kreist immer wieder um die Frage, wie teuer die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen wird. Im Umlauf sind sehr unterschiedliche Einschätzungen, ob der Ausbau der Erneuerbaren Energien ein volkswirtschaftlicher Gewinn oder eine Belastung wird. Die Bewertung hängt insbesondere davon ab, wie die Kostenentwicklung der fossilen Energieversorgung prognostiziert wird. „Nur wer die zukünftigen Preise von Öl, Gas und Kohle nicht unterschätzt, kann den ökonomischen Nutzen der Erneuerbaren Energien richtig beurteilen“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Bundestag: Kurzmeldungen zur Energie

Energieversorgung

Aus den Erfahrungen anderer EU-Mitgliedstaaten mit abschaltbaren Lasten (temporäre Abschaltung energieintensiver Unternehmen) im Bereich der Energieversorgung können nur teilweise Lehren für eine entsprechende Regelung in Deutschland gezogen werden. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/10417) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10234). Dies könnte laut Fraktion ein wichtiger Baustein innerhalb der Energiewende sein und zur Netzstabilität beitragen. weiterlesen…

Neues Onlineportal „energiezukunft.eu“

Eng verzahnt mit naturstrom-Kundenmagazin energiezukunft“

Mit dem neuen Onlineportal energiezukunft.eu bietet der Ökostromanbieter naturstrom ab sofort ein Nachrichten- und Hintergrundmagazin rund um alle Themen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Eine eigene Redaktion liefert tagesaktuelle Meldungen, Hintergrundberichte und Reportagen. weiterlesen…

BEE: Kosten der Energiewende gerechter verteilen

Privathaushalte, Handel und Gewerbe tragen Hauptlast, Industrie profitiert

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die wiederholte Darstellung, der Ausbau regenerativer Energien lasse die Strompreise explodieren oder gefährde gar die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland. „Die Strompreise für Großverbraucher sind in den letzten Jahren immer weiter gesunken und liegen aktuell auf dem Niveau des Jahres 2005“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Allein der börsenpreissenkende Effekt der Erneuerbaren Energien entlaste die Industrie derzeit um jährlich 1,5 Milliarden Euro. Hinzu komme der geringe Preis für CO2-Zertifikate, der die Strompreise für Großverbraucher ebenfalls sinken lasse. weiterlesen…

Energiegenossenschaften investieren 800 Millionen Euro in Energiewende

Privatpersonen betreiben 40 Prozent der Anlagen für Erneuerbare Energien
Mehr als 80.000 Bürger in Kraftwerks-Genossenschaften

Immer mehr Menschen beteiligen sich an Genossenschaften zum Ausbau Erneuerbarer Energien und treiben damit die Energiewende voran. Aktuell halten mehr als 80.000 Bürger in Deutschland Anteile an gemeinschaftlich betriebenen Anlagen zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung. Zumeist handelt es sich dabei um Solaranlagen, an denen sich Bürger bereits mit kleinen Beträgen beteiligen können. weiterlesen…

Energierat berät Niedersachens Energieminister

Energieminister Birkner: Neuer Energierat soll Landesregierung beraten

Am 16.07.2012 hat sich auf Initiative des niedersächsischen Ministers für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Niedersächsische Energierat konstituiert. Dieser wird künftig den niedersächsischen Energieminister und die Landesregierung in allen Fragen der Energiepolitik beraten. weiterlesen…

3. Petersberger Klimadialog beendet

Altmaier: Weltweiten Klimaschutz voran bringen

Zu verstärkten Anstrengungen im Klimaschutz hat Bundesumweltminister Peter Altmaier zum Abschluss des dritten Petersberger Klimadialogs aufgerufen. In einer Mitteilung des BMU heißt es: „Viele Staaten tun heute schon viel zum Schutz des Klimas und zur Minderung ihrer Emissionen. Das reicht aber nicht aus, um die 2-Grad-Obergrenze einzuhalten. Wir müssen deshalb alle zusammen mehr tun“, sagte Altmeier. Der Bundesumweltminister begrüßte besonders, dass viele der an der Konferenz teilnehmenden Staaten zusätzliche Initiativen ergreifen wollen, um das Emissionswachstum schon vor dem Jahr 2020 zu begrenzen. Nötig seien Initiativen sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch durch innovative Umsetzungspartnerschaften, so Altmaier. weiterlesen…

Wuppertal Institut: Netzentwicklungsplan Risiko für Energiewende

Wuppertal Institut sieht Risiko einer netzseitigen Verzögerung der Energiewende
Stellungnahme zum Entwurf des Netzentwicklungsplan

Die Übertragungsnetzbetreiber haben Ende Mai 2012 einen Entwurf eines Netzentwicklungsplans Strom für das Jahr 2012 vorgelegt. Es ist der Öffentlichkeit möglich, bis zum 10. Juli 2012 zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen. Das Wuppertal Institut begrüßt die sich darin ausdrückende Absicht der Politik, für Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeiten zu sorgen. Es hat das Angebot angenommen und eine Stellungnahme abgegeben. weiterlesen…