McKinseys Energiewende-Index verbreitet wenig Optimismus
Die Corona-Krise verringert zwar kurzfristig Treibhausgas-Ausstoß, behindert langfristig aber deutsche Energiewende
Die Coronavirus-Pandemie wirft nach Ansicht der Unternehmensberatung McKinsey neue Probleme für die Energiewende in Deutschland auf. Die Pandemie habe insbesondere den Ausbau der Windenergie verlangsamt, sagte der Konzern in einer Pressemitteilung zur jüngsten Veröffentlichung seines seit 2012 zweimal jährlich herausgegebenen „Energiewende-Index“, Titel: „Corona-Krise verschärft Probleme der Energiewende“, der den Fortschritt des deutschen Transformationsprozesses verfolgt. In McKinseys aktuellem Energiewende-Index heraus sind 15 Ziele formuliert, die es bis 2030 für eine erfolgreiche Energiewende zu erreichen gilt: Demnach sind acht der 15 Ziele noch realistisch zu erreichen, drei davon stehen auf der Kippe. Windkraft- und Netzausbau kommen nicht voran; die Zahl der Arbeitsplätze in Erneuerbaren Energien geht zurück.
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Temperatur-Rekorde, ausbleibender Niederschlag in einigen Regionen und starke Unwetter in anderen führen uns deutlich vor Augen: Der Klimawandel ist real und auch bei uns längst angekommen. Und nur mit realen Handlungen lässt sich dieser abschwächen. „Die Regierung muss jetzt anpacken statt nur Versäumnisse einzugestehen. Es ist höchste Zeit, Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen“, kommentiert
Rekordhitze in der Arktis und brennende Regenwälder zeigen unübersehbar die Dringlichkeit einer globalen Energiewende auf. CO2-Emissionen müssen umgehend massiv reduziert werden, um den Schaden für Mensch und Natur noch begrenzen zu können. In der Hoffnung, klimafreundliche Anreize für die Wirtschaft zu schaffen, führt die Bundesregierung ab 2021 eine CO2-Abgabe für die Bereiche Wärme und Verkehr ein.[1] Aktuelle Marktforschung belegt aber, dass neben der Bepreisung hoher CO2-Emissionen auch die Belohnung des Engagements für die Energiewende gefordert wird. Im Auftrag des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC hat der unabhängige
Die Photovoltaikforschung arbeitet mit Nachdruck daran, die Wirkungsgrade von Solarzellen immer weiter zu erhöhen. Zunehmend rückt die Tandem-Photovoltaik dabei in den Fokus, bei der in unterschiedlichen Kombinationen leistungsstarke Solarzellenmaterialien zusammengeführt werden, um so das Sonnenspektrum bei der Umwandlung von Licht in elektrische Energie noch effizienter zu nutzen. Das
„Zur Unzeit“, so die
Die britische
Auf dem Weg, die bundespolitischen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, spielt das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Ihre systemische Umsetzung ist jedoch komplex, denn mit ihr sind Veränderungen in mehreren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig verbunden. Aus diesem Grund untersucht das
Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. 100 Prozent Energie aus Wind, Sonne und Co. – treibhausgasneutral bis 2050. Das ist das Ziel der deutschen Energiewende. Wie steht es aktuell um dieses Großprojekt? Das