Zustimmung der Ostdeutschen zur Energiewende rückläufig

Studie Energiewelt Ost – ungerechte Kostenverteilung und politische Uneinigkeit Hauptkritikpunkte

Energiewende Ost im Nebel - Windgeneratoren in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160805Die Zustimmung zur Energiewende ist in Ostdeutschland zwar weiterhin hoch, aber nicht ungebrochen: 69 % der Bürger, 70 % der Kommunen und 64 % der energieintensiven Unternehmen befürworten weiterhin den nachhaltigen Umbau der Energieversorgung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Billigung jedoch rückläufig: Sie sank bei den Bürgern um 9 Prozentpunkte, bei den Kommunen um 7 und bei den energieintensiven Unternehmen um 3 Punkte. Das ist das Ergebnis der Studie „Energiewelt Ost“, die das Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e. V. an der Universität Leipzig gemeinsam mit der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) zum fünften Mal durchgeführt hat. weiterlesen…

Bundesregierung bremst im Heizungskeller

Umfrage Trendmonitor: 62 Prozent der Deutschen sehen in Politik Ausbremserin der Energiewende

Knapp zwei Drittel der Deutschen bemängeln, dass die Energiewende im privaten Heinzungskeller von der Politik „ausgebremst“ werde. Denn diese fördere den Verzicht auf die klimaschädlichen Energien Erdöl, Erdgas oder Kohle nicht so, dass sie die Verbraucher motiviere, auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Dabei sei die große Mehrheit der Deutschen mit den Klimazielen einverstanden: 80 Prozent sei Klimaschutz durch CO2-Einsparungen wichtig – so das Ergebnis des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016, für den 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden. weiterlesen…

Netzausbau hält Kosten in Schach

Massiver Netzausbaubedarf erfordert angemessene Zinssätze für Investitionen
Ohne zügigen Netzausbau würden Kosten für Energiekunden deutlich steigen

Der BDEW kritisiert die von der Bundesnetzagentur vorgeschlagene Höhe der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzinvestitionen. „Ein marktadäquater Zinssatz ist von hoher Bedeutung. In den nächsten Jahren muss vor allem im Zusammenhang mit der Energiewende massiv in die Netze investiert werden.“ Der aktuelle Vorschlag der Bundesnetzagentur würde eine Senkung des Eigenkapitalzinssatzes um 25 Prozent bedeuten, schreibt der BDEW am 18.08.2016 in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Dezentrale Energieversorgung

DLR, Bund und Land investieren knapp sieben Millionen in Zukunftstechnologie für Energiewende

Für die Umsetzung der Energiewende spielt die dezentrale Energieversorgung eine elementare Rolle: Erzeugt man Strom und Wärme in der Nähe des Verbrauchers, werden Verluste beim Transport und Umwandlungen auf ein Minimum reduziert. Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumtechnik in Stuttgart am 16.08.2016 mitteilt, könnten bei Verwendung sogenannter Blockheizkraftwerke Strom und Wärme hocheffizient und flexibel je nach Bedarf erzeugt werden. Blockheizkraftwerke auf Basis kleiner Gasturbinen, auch Mikrogasturbinen genannt, eigneten sich insbesondere aufgrund ihrer äußerst geringen Schadstoffemissionen. weiterlesen…

Hallo, wo sind wir eigentlich?

Kommentar zur Studie: „Black Swans (Risiken) in der Energiewende – Risikomanagement für die Energiewende“ von Prognos, EWI und GWS. Von Christfried Lenzmit freundlicher Genehmigung des pv magazine.

Die Bundesregierung tut alles politisch Machbare, um die Energiewende zu stoppen: Statt den Ausbau der Erneuerbaren angesichts immer prekärer werdender Prognosen zur Klimaerwärmung maximal zu beschleunigen, wird er gedeckelt. Bei der Photovoltaik wurde die Obergrenze 2015 nicht einmal erreicht, sondern um ein Drittel verfehlt. Aus dem PV-Ausbau im 1. Halbjahr 2016 ergibt sich, dass sie in diesem Jahr wohl um die Hälfte verfehlt wird. Durch das Ausschreibungsverfahren ist ab 2017 eine ähnlich desaströse Entwicklung auch bei der Windkraft zu erwarten. weiterlesen…

Wasserstoff sicher speichern

…in Form von Metallhydriden

Im Zuge der Energiewende und der Energieversorgung vornehmlich mit Erneuerbaren Energien und deren Speicherung gewinnt Wasserstoff an Bedeutung. Möglich ist die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff in Druckbehältern, von flüssigem Wasserstoff in vakuum-isolierten Behältern oder die Einlagerung von Wasserstoff in Metallhydriden. Darin kann der Wasserstoff in noch höherer Dichte als im flüssigen Zustand gespeichert werden. Die Speicherung von Wasserstoff in Metallhydriden ist von allen Möglichkeiten am sichersten und daher vor allem für Fahrzeuge interessant. weiterlesen…

BMWi-Studie: „Energiewende auf gutem Weg“

„Robust und widerstandsfähig“ – aber 150 Risikofaktoren drohen

PV-Dächer in Radolfzell, - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150808_134202In einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie geht es um das Risikomanagement für die Energiewende. Die Wissenschaftler haben dabei ganz unterschiedliche politische Faktoren untersucht, die einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewende in Deutschland nehmen können. Sandra Enkhardt von pv magazine hat die Studie gelesen. weiterlesen…

AEE-Leitfaden für Kommunen


Acht Seiten Argumente für Umstellung kommunaler Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien ab jetzt bei Agentur für Erneuerbare Energien bestellbar

aee logoAllen Akteuren, die sich auf kommunaler Ebene für den Umstieg auf regenerative Wärmequellen einsetzen, bietet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Vorteile übersichtlich im neuen Leitfaden „Argumente für die kommunale Wärmewende“ zusammengestellt an. Die achtseitige Publikation kann ab sofort unter auf der Webseite der AEE als kostenloses Druckexemplar bestellt oder als Datei heruntergeladen werden. weiterlesen…

Heizungsaustausch erst nach 90 Jahren beendet?

Verbände: Wärmewende stockt

Zur Energiewende gehört, dass alte und ineffiziente Heizungsanlagen aus den Kellern verschwinden. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, dass der Austausch alter Öl-Heizwertkessel noch 90 Jahre dauern könnte. Der deutsche Wärmemarkt bleibt trotz seiner zentralen Bedeutung für die Energiewende weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. weiterlesen…

Klimaschutz – Paris ade

„Deutschland gibt der Welt ein Beispiel. Leider“

Zuerst sichere der Energie- und Wirtschaftsminister die künftige Energiegewinnung durch Kohle, und dann streiche das Kanzleramt der Umweltministerin ihren Klimaschutzplan 2050 zusammen. Da schwinde die Hoffnung, dass die von der Pariser Klimakonferenz COP21 beschlossenen Klimaziele noch erreicht werden könnten, wie Jan Heidtmann am 29.07.2016 in der Süddeutschen Zeitung schrieb. weiterlesen…