Acht Strategien für kreative Bürgerbeteiligung

Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung

Der Weg zum Klimabürger - Broschüre © BMBF FONAEin vom BMBF gefördertes Forschungsteam der Universität des Saarlandes, der Zeppelin Universität und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat den Wegweiser „Der Weg zum Klimabürger“ veröffentlicht. Sie zeigen darin laut einer Medienmitteilung des IÖW Strategien auf, wie Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft gesteigert werden kann. (Broschüre: Der Weg zum Klimabürger – © BMBF FONA) weiterlesen…

EMIL am Synchrotron BESSY II eingeweiht

Weltweit führende Forschungslabor-Landschaft für Energiematerialien

das-letzte-vergoldete-rohrteilstueck-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify„Energiewende: Die Suche nach dem Material der Zukunft“ überschrieb das BMBF seine Medienmitteilung über die Einweihung des nach drei Jahren Bauzeit vollendeten Laborkomplexes EMIL („Energy Materials In-Situ Laboratory“) in Berlin-Adlershof durch Forschungsministerin Johanna Wanka am 31.10.2016. Forschende werden in dem gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) für etwa 20 Millionen Euro an die Synchrotronquelle BESSY II angebauten Forschungslabor für die regenerative Energiegewinnung und -Speicherung geeignete Materialien synthetisieren und analysieren. Mit EMIL ergeben sich dazu völlig neue Möglichkeiten. weiterlesen…

INSM-Studie zum EEG und den Energiewendekosten – Falk: „Unseriös!“

„Zwölf Stellen und ein Währungszeichen“ – „EEG & Co. treiben“ Energiewendekosten bis 2025 auf 520 Milliarden Euro – Fossile vernachlässigt

„Nicht einmal die eingefleischtesten Fans von EEG und Co. würden behaupten, dass es bei der Energiewende marktwirtschaftlich zuginge“ – ohne jede Süffisanz beginnt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ihre Pressemitteilung über eine neue Studie zum EEG und den Energiewendekosten. Die mangelhafte Marktwirtschaftlichkeit sei jedoch „nicht nur für überzeugte Marktwirtschaftier, wie die INSM ein Problem. Der Grund hat zwölf Stellen und ein Währungszeichen“. BEE-Falk widerspricht mit guten Argumenten: „Die INSM-Rechnung geht nicht auf“. weiterlesen…

„Der deutsche Flickenteppich der Energiewende“

UFZ-Forscher erstellen detaillierte Landkarte: Starke Küsten, schwache Metropolen

Die Energiewende, der ambitionierte Wandel zur klimafreundlichen Versorgung mit Energie, vollzieht sich in allen Bundesländern. Doch regional klaffen große Unterschiede. Diese identifizierten nun Wissenschaftler am Berliner Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ). In ihrer ersten Detailstudie (erschienen in Applied Energy) zur „räumlichen Struktur der deutschen Stromversorgung entstand eine detaillierte Energiewende-Landkarte. Sie stellt Vorreiter und Nachzügler unter allen 12.066 deutschen Gemeinden klar heraus“. weiterlesen…

Energiewende International: Europäische Perspektiven

Zwei Vorträge

Mit den internationalen Aspekten der Energiewende setzten sich zwei sehr informative Vorträge im Rahmen eines Workshops des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft (ESYS II) am 30.09.2016 in Berlin auseinander. Zunächst sprach Alexander Bradshaw  vom Garchinger Max-Planck-Institut für Plasmaphysik  und dem Berliner Fritz-Haber-Institut über das Thema „Energiewende international: Europäische Perspektiven“. Ihm folgte Carsten Rolle vom Bundesverband der Industrie, Geschäftsführer des Nationalen Kommittees des Weltenergierats, mit dem Thema „Energiewende – Blaupause und Motor für europäische Kooperation“. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

„Quaschning watscht Baake ab“

Deutsche Klimapolitik wird Klimagrenze überschreiten – Schellnhuber unterstützt Kritik

von Sandra Enkhardt, pv magazine
-mit freundlicher Genehmigung-

International verspricht die deutsche Bundesregierung wirksame Klimaschutzmaßnahmen und lässt sich gern als Vorreiter im Klimaschutz titulieren. Doch mit der aktuellen Energiepolitik ist das unmöglich einzuhalten. In einem Vortrag beim 3.Bürgerenergie-Konvent erläuterte Prof. Volker Quaschning am 22.09.2016 dem anwesenden Staatssekretär für Energie, Rainer Baake, die Fehlentwicklungen der deutschen Energiepolitik und den nötigen Änderungsbedarf für eine funktionierende Energiewende. Quaschning wies daraufhin, dass die Energiewende in Deutschland erst 2050 vollendet wäre und die 1,5-Grad-Klimagrenze weit überschritten würde. weiterlesen…

Bürgerenergie will Energiewende retten

Wirkungsvolle Einmischung in den Bundestagswahlkampf geplant

Das Bündnis Bürgerenergie – ein Zusammenschluss von mehr als 100 Organisationen – will sich aktiv insbesondere in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf einmischen. Seine inhaltlichen Forderungen hat das Bündnis im „Bremer Manifest“ zusammengefasst. weiterlesen…

Wetterdienst contra Windgeneratoren

Konflikt Windenergie und DWD vor Bundesverwaltungsgericht

Windkraftanlagen in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519219 Windkraftanlagen mit 649 MW konnten 2015 nicht gebaut werden, weil der Deutsche Wetterdienst (DWD) Widerspruch einlegte – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2013 mit 430 MW. Der DWD betreibt 17 Wetterradarstationen in Deutschland, deren Arbeit er immer häufiger durch Windgeneratoren gestört sieht. Nun befasst sich das Bundesverwaltungsgericht mit zwei Verfahren, wie der Bundesverband Windenergie mitteilte.
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O’zapft is: Maß und Meilen mit Biomasse

Zum Auftakt der Volksfeste: Nachhaltiger Konsum für Teller, Tank und Theke ist möglich

Der Herbst ist die Zeit der Volksfeste. Getreu dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, gehören Deftiges und Alkohol quasi zur deutschen Festkultur. Mehr als 7,5 Millionen Liter Bier wurden vergangenes Jahr auf dem Oktoberfest in München verkauft, das waren rund 1,3 Liter pro Besucher. Dieses Jahr wird es ähnlich sein. Hinzu kommt Hochprozentiges. Über den Durst trinken die Deutschen und ihre europäischen Nachbarn aber nicht nur, wenn es etwas zu feiern gibt. Vielmehr bewegt sich ihr Alkoholkonsum weit über dem gesundheitlich gut Verträglichen. In ihrer Pressemitteilung vom 16.09.2016 befasst sich die Agentur für Erneuerbare Energien mit dem evtl. Zusammenhang zwischen einem exzessiven Alkoholkonsum der Europäer und der Energiewende. weiterlesen…

Deutschland bei Energiewende nicht mehr Vorbild


Wichtige Ziele werden verfehlt

Die aktuelle Entwicklung der Indikatoren des Energiewende-Indexes von McKinsey läute eine neue Phase in der deutschen Energiewende ein – so das Beratungsunternehmen: Die Kosten der Netzeingriffe explodierten und Engpässe bremsten den Ausbau der Erneuerbaren. Eine verstärkte Systemintegration sei erforderlich, „wenn Deutschland seine Rolle als Vorreiter der Energiewende nicht an andere Weltregionen verlieren will. Denn dort boomen die Erneuerbaren mittlerweile.“ weiterlesen…