Wie geht es 2015 weiter mit der Energiewende?

Billig-Sprit schadet USA, Saudi-Arabien und Russland – aber auch der Umwelt

Der niedrige Ölpreis freut Unternehmen und Konsumenten, doch für den Schutz der Umwelt ist er fatal. Laut einer Studie lassen die niedrigen Sprit-Preise die Nachfrage nach Geländewagen (SUV) steigen und das Interesse an Autos mit alternativen Antrieben sinken – schließlich den Trend sinkender CO2-Emissionen bei Autos verlangsamen. Beides ist schädlich für die Umwelt. 2015 müssen Wärme- und Transportsektor in den Fokus der Energiewende rücken. Die Strompreisdiskussion wird an Bedeutung verlieren. Ein Gastbeitrag von Matthias Ruchser. weiterlesen…

Hennicke: „Energiewende Frage der Demokratie und des Lebensstils“

DBU: Umweltpreisträger Prof. Peter Hennicke über Herausforderungen, Chancen und Risiken

„Energie ist nur scheinbar allein eine Frage der Technik. Im Kern ist sie eine gesellschaftspolitische Frage der Demokratie und des Lebensstils“, sagte Prof. Dr. Peter Hennicke am 29.01.2015 in einem Vortrag unter dem Titel „Weltmacht Energie – Effizienz und Erneuerbare als Hoffnungsträger“ im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. weiterlesen…

Wege in die neue Mobilitätswelt

BEE-Studie vom InnoZ

Der Aufbruch in die CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn wir alle es wirklich wollen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. „Ideen und Innovationen gibt es in Deutschland genug; gemeinsam mit den Menschen, Medien und der Politik ist es zu schaffen.“  Das ist das Ergebnis einer Grundlagenstudie, die das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) für den BEE erstellt hat. weiterlesen…

Benterbusch alleiniger Geschäftsführer der dena – vorerst

Nach Kohler:Aufgaben und Struktur der Dena sollen weiterentwickelt werden

Seit dem 01.01.2015 ist Ulrich Benterbusch alleiniger Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena). Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Stephan Kohler, ist nach 14 Jahren auf eigenen Wunsch zum 31.12.2014 aus der dena ausgeschieden, um neue Aufgaben zu übernehmen. Die dena soll jetzt die Energiewende „intensiver begleiten“, so Staatssekretärin Gleicke (BMWi). weiterlesen…

BDEW-Müller mit Weckruf an Bundesregierung

„Organisierte Verantwortungslosigkeit“ – Umfrage: Wirtschaftliche Situation der Stromversorger verschlechtert sich weiter

2015 muss dringend eine Reihe von weiteren Gesetzen vorbereitet und verabschiedet werden, forderte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, unter anderem im Rahmen ihrer Jahresauftaktpressekonferenz am 13.01.2015 in Berlin. Die unrentabel gewordene konventionelle Stromerzeugung drückt laut einer Umfrage das Geschäftsergebnis der EVU. Und die Bund-Länder-Koordination sei weiter unzureichend. weiterlesen…

Kalifornien setzt auf erneuerbare Energien

Golden State übernimmt deutsche Energiewende

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, plant für seine vierte Amtszeit eine Energiewende für den Golden State – so das Borderstep Institute für Innovation und Nachhaltigkeit. Bis 2050 soll die Hälfte des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Die gesteckten Energieziele zählten zu den weltweit ambitioniertesten, so der Gouverneur. weiterlesen…

Energiewende wichtigstes Umweltthema

Greenpeace-Studie: Junge Generation unterstützt Energiewende 

Der Klimawandel ist für die Generation der 15-24jährigen das wichtigste Umweltthema. 92 Prozent der jungen Menschen unterstützen ausdrücklich die deutsche Energiewende. 70 Prozent möchten zukünftig Ökostrom beziehen. Das zeigt die Auskopplung der ersten Ergebnisse des zweiten Nachhaltigkeitsbarometers, einer repräsentativen Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace. Dazu wurden im Sommer 2014 1511 Personen zu ihrem Nachhaltigkeitsbewusstsein befragt. weiterlesen…

Agora: Trendwende bei der Energiewende

EE 27,3 Prozent am deutschen Stromverbrauch

Die Energiewende ist auf einem guten Wege: Im Jahr 2014 waren auf vielen zentralen Feldern positive Entwicklungen zu verzeichnen. So waren die Erneuerbaren Energien erstmals wichtigste Quelle im Strommix, sie verdrängten mit einem Anteil von 27,3 Prozent am deutschen Stromverbrauch die Braunkohle von Platz 1. Gleichzeitig sank der Stromverbrauch um 3,8 Prozent – ein Zeichen dafür, dass sich Investitionen in stromsparende Geräte und Anlagen auszahlen, denn die Wirtschaft wuchs mit etwa 1,4 Prozent 2014 vergleichsweise kräftig. Infolge der positiven Entwicklungen bei den Erneuerbaren Energien und dem Stromverbrauch ist zudem die klimaschädliche Verstromung von Steinkohle 2014 auf das zweitniedrigste Niveau seit 1990 gesunken. Das hat neben dem milden Winter 2013/14 zu einem deutlichen Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen im Strombereich geführt. Diese liegen nun ebenfalls auf dem zweitniedrigsten Wert seit 1990. Das sind Kernergebnisse der Analyse „Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2014“. weiterlesen…

Anwendungsnahe Energiewende-Forschung bekommt mehr Geld

BMWi veröffentlicht neue Förderbekanntmachung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms eine neue Förderbekanntmachung im Bundesanzeiger veröffentlicht, die am 01.01.2015 in Kraft getreten ist. Damit werden die Kernbereiche Erneuerbare Energien und Energieeffizienz eng verzahnt und in einem systemorientierten Ansatz weiterentwickelt. weiterlesen…

Auch DUH-Kritik zum Jahresende

Deutsche Umwelthilfe fordert von Bundesregierung konkrete Maßnahmen für mehr Umwelt- und Verbraucherschutz

Kritische Bilanz für die ersten 365 Tage: Große Koalition riskiert umweltpolitisches Ansehen Deutschlands beim Klimaschutz – Minister Hendricks und Gabriel zeichnen sich durch fehlende Leidenschaft aus und knicken vor den Interessen großer Industrien bei Klimagasreduktion, Energieeffizienz und Luftreinhaltung ein – DUH intensiviert 2015 den ökologischen Verbraucherschutz. weiterlesen…