Gewinner des Journalistenpreises „unendlich viel energie“ ausgezeichnet

Fünf Beiträge zur Energiewende geehrt

In Berlin wurden am 13.10.2013 zum neunten Mal die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in den Kategorien Print/Online, Hörfunk, Fernsehen und Foto prämiert. Außerdem wurde ein kategorieübergreifender Preis für die beste lokale Berichterstattung verliehen. Der Journalistenpreis „unendlich viel energie“ wird von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgelobt und honoriert journalistische Arbeiten, die in hervorragender Weise die Rolle und Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland vermitteln. weiterlesen…

ver.di, bdew und VKU ziehen an einem Strang

Pro Kapazitätsmarkt und KWK

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sorgt sich um die Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft – die Energiepolitik stehe „auch nach der EEG-Reform vor großen Herausforderungen“. Aktuell bestehe „keine ausreichende Planungs- und Investitionssicherheit für konventionelle Kraftwerke: Denn das alte Marktmodell funktioniert nicht mehr“. Deshalb hat ver.di mit Unterstützung von BDEW und VKU Beschäftigte energiewirtschaftlicher Unternehmen zu deutschlandweiten Aktionen für den 08.10.2014 aufgerufen. weiterlesen…

Fratzscher zerstört die „Deutschland-Illusion“

DIW-Präsident zählt auf prominente Befürworter

Obwohl er der Politik gehörig die Leviten liest, loben die Gezausten nach Kräften sein Buch: Er „habe es mit großem Gewinn gelesen, es ist nicht besserwisserisch, Fratzscher macht konkrete Vorschläge“ sagte etwa Wirtschaftsminister Gabriel bei der Vorstellung im Berliner DIW am 19.09.2014. Und EU-Kommissionspräsident im Wartestand Juncker sekundiert auf der Rückseite des Umschlags: Marcel Fratzscher baue „ökonomische und zugleich verständliche Buch-Brücken über den schmalen Fluss zwischen bundesrepublikanischen Illusionen und europäischen Visionen.“ weiterlesen…

Noch lange kein Speicher-Mangel

Studie: Energiewende muss nicht auf Stromspeicher warten – Kritik von EUROSOLAR

Erst bei einem sehr hohen Anteil von Erneuerbaren Energien werden neue Speicher egebraucht. Ihre Verbreitung wird aber unter anderem von Elektroautos vorangetrieben werden – so die zentrale Aussage der von vier renommierten Forschungsinstituten im Auftrag des Thinktanks Agora Energiewende erstellten Studie „Stromspeicher in der Energiewende“.
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Neue Untersuchung: Große Akzeptanz der Energiewende

Interdisziplinäres Forschungsprojekt will Transformation des Energiesystems erleichtern

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht ein interdisziplinärer Verbund, wie die Transformation zu einem erneuerbaren Energiesystem für die Menschen erleichtert werden kann. Partner sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ZIRIUS der Universität Stuttgart und das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stadtwerke und andere Praxispartner ergänzen das Team. Das Projekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, erste Ergebnisse zeigen eine weiterhin große Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung. weiterlesen…

McKinsey: Energiewende bis 2020 kaum erreichbar

Energiewende-Index: Viele Energiewende-Ziele in Deutschland bis 2020 kaum erreichbar – CO2-Ausstoß und Primärenergieverbrauch gestiegen – Stromverbrauch zu wenig gesunken

Trotz des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien ist das Erreichen zentraler Ziele der Energiewende in Deutschland bis 2020 nicht mehr realistisch. Dazu zählen die Reduzierung der CO2-Äquivalent(CO2e)-Emissionen um 40% im Vergleich zu 1990 ebenso wie die Ziele, den Primärenergie- und Stromverbrauch zu senken und mehr Windanlagen vor den Küsten auszubauen. Dies ergibt sich aus den aktuellen Daten des Energiewende-Index (EWI) von McKinsey & Company. Anhand von 15 Indikatoren analysiert die Unternehmensberatung mit dem EWI seit zwei Jahren alle sechs Monate objektiv und faktenbasiert den Status der Energiewende in Deutschland. „Ambitionierte Ziele sind notwendig, damit die Energiewende gelingt. Sie müssen aber regelmäßiger überprüft und angepasst werden“, sagt McKinsey-Direktor Thomas Vahlenkamp, der den Index entwickelt hat. Nur bei sechs der 15 untersuchten Indikatoren wird derzeit ein Erreichen der Ziele als „realistisch“ eingestuft: weiterlesen…

Wintershall baut Engagement auf norwegischem Kontinentalschelf aus

„In der Nordsee fängt Europas Energiesicherheit an“

„Versorgungssicherheit beginnt für Europa traditionell vor der eigenen Haustür“, beginnt Wintershall, größter deutscher Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Kassel und 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF, eine Pressemitteilung. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, davon habe sich Martin Bachmann, im Wintershall-Vorstand zuständig für Exploration und Produktion, auf der Fachmesse Offshore Northern Seas (ONS) in Stavanger überzeugt gezeigt: „Die Nordsee – und hier vor allem Norwegen – wird auch in Zukunft für Europas Versorgung mit Erdöl und Erdgas von herausragender Bedeutung sein. Norwegen hat die Ressourcen, ist politisch stabil und verfügt über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur.“ Wintershall plant, das Engagement auf dem norwegischen Kontinentalschelf weiter deutlich auszubauen. weiterlesen…

Rudern für den Klimaschutz

47 km über den Atlantik – an einem Tag – Symbolik
Flasbarth: Diskussion um CO2-Grenzwert erst ab 2017 – vorher Backloading

Veit Quack ist eigentlich Dozent der Potsdamer Filmhochschule. In seiner Freizeit rudert der 43jährige, seit Kindesbeinen. Nach einem gefährlichen Sturz ins November-kalte Wannseewasser vor zwei Jahren fasst er den Entschluss, etwas Großes zu wagen. Er will mit seiner Partnerin Anna Warnke so weit wie bisher noch niemand über den Atlantik rudern, von der Atlantikinsel Porto Santo nach Punta de Sao Lorenzo auf Madeira 47 km, ca. 20.000 Schläge. Quack will ein Zeichen setzen, für den Klimaschutz, „zeigen, dass auch ein normaler Mensch etwas Großes bewegen kann.“ weiterlesen…

Energiewende zu Unrecht kritisiert?

Rechnungshof-Kritik an Energiewende geht ins Leere, sagen die Ministerien

Die schwarz-rote Bundesregierung hat die Kritik des Bundesrechnungshofs an der Umsetzung der Energiewende zurückgewiesen. Ihre Einwände sollten die Rechnungsprüfer gefälligst an die frühere schwarz-gelbe Bundesregierung  richten, so klang es am 21.08.2014 u.a. aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Der Bericht überzeichne die Belastungen, verzichte aber auf eine „ökonomische, soziale und ökologische Gesamtbewertung“, hieß es im Haus von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Die große Koalition habe inzwischen die Energiepolitik im Wirtschaftsressort gebündelt und damit die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen für die Umsetzung der Energiewende geschaffen. Der Rechnungshofbericht überzeichne die Belastungen, verzichte aber auf eine „ökonomische, soziale und ökologische Gesamtbewertung“, betont es. Bei der Energiewende handele es sich um einen „lernenden Prozess“, in dem permanent nachgesteuert werden müsse. Dies sei heute leichter als zu Zeiten von Schwarz-Gelb. weiterlesen…