Regierung wähnt sich „auf Zielkurs“

Energiewende-Bericht: Erneuerbare wachsen stark

Die Bundesregierung hat ein positives Fazit der Energiewende gezogen. Auch im Jahre 2012 habe sich der dynamische Ausbau der erneuerbaren Energien fortgesetzt, heißt es in dem von der Regierung als Unterrichtung (18/1109) vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht Energie der Zukunft. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch sei 2012 auf 12,4 Prozent gestiegen. Damit habe Deutschland bezogen auf die im Energiekonzpet genannten Ausbauziele der erneuerbaren Energien auch im Jahr 2012 auf Zielkurs gelegen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch stieg nach Angaben der Regierung im Jahr 2012 auf 23,6 Prozent. Damit seien die erneuerbaren Energien nach der Braunkohle der zweitgrößte Stromerzeuger in Deutschland. weiterlesen…

Experten-Stellungnahme zur Energiewende

Gabriel nimmt Monitoring-Bericht „Stand der Energiewende“ entgegen – Kommission „ziemlich entsetzt, was der bayerische Ministerpräsident gemacht hat“

Das Bundeskabinett hat am 08.04.2014 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ verabschiedet. Ein Monitoring-Prozess überprüft laufend die Umsetzung der Energiewende und des Energiekonzeptes 2010 der Bundesregierung. Eine unabhängige Kommission aus vier renommierten Energie-Experten (Andreas Löschel, Frithjof Staiß, Georg Erdmann, Hans-Joachim Ziesing, Foto: v.l., Mitte: Volker Ratzmann) begleitet diesen Prozess und hat nach der Übergabe an Gabriel ihre Stellungnahme zum Monitoring-Bericht  in der Berliner Landesvertretung Baden-Württemberg der Öffentlichkeit vorgestellt. weiterlesen…

Jobverluste durch Energiewende?

Anlagenbauer und konventionelle Kraftwerks-Serviceanbieter sehen 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Energiewende gefährdet nach Einschätzung deutscher Kraftwerks-Zulieferer Arbeitsplätze. „Die Auswirkungen stellen die Unternehmen des Energieanlagenbaus und die Kraftwerks-Serviceanbieter vor schwierige Marktbedingungen, da die Auftragsvergabe fast zum Stillstand gekommen ist“, sagte der Vorstand des Fachverbands Anlagenbau, Reinhard Maaß, der Wirtschaftswoche. Immer mehr technisches Wissen drohe ins Ausland abzuwandern. Bundesweit seien derzeit etwa 10 000 Arbeitsplätze akut bedroht. weiterlesen…

Chancen für Fracking?

Merkel will Energiepolitik komplett überdenken

Putin und die Folgen – eine aufgeregte Diskusison in Deutschland. Die einen wollen die Atomkraftwerke länger laufen lassen (Ex-Minister und Wirtschaftsausschussvorsitzender Ramsauer, CSU) andere wollen mit Schiefergas Deutschlands Abhängigkeit von russischen Energie-Importen verringern. Welt  Handelsblatt, WamS und FAZ zur – teils bizarren – Diskussion innerhalb der schwarz-roten Koalition. weiterlesen…

30.000 demonstrierten pro Energiewende

„Energiewende retten – Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom“ – Kritik an der Energiepolitik der Großen Koalition

In den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden sowie in Wiesbaden gingen am 22.03.2014 insgesamt 30.000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von atomaren und fossilen Energieträgern auf die Straße. Bei den Kundgebungen forderten mehrere Redner den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken. Kritisiert wurden Pläne der Bundesregierung, die Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an Land zu begrenzen. weiterlesen…

„Gemeinschaftsprojekt Energiewende. Der Fahrplan zum Erfolg“

Warum die Energiewende notwendig ist, und wie sie gelingen kann

Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima vor drei Jahren setzte sich die Bundesregierung ambitionierte Ziele für eine beschleunigte Energiewende – die hätten aber in letzter Zeit zusehends wieder an Fahrt verloren, so der Voraustext zum Buch „Gemeinschaftsprojekt Energiewende. Der Fahrplan zum Erfolg“, aus dem Oekom-Verlag, vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Wissenschaftler (VDW) herausgegeben. Es will erklären, warum die Energiewende notwendig ist und wie sie gelingen kann.
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Die Energiewende – kein europäisches Projekt?

Antrag von Fraktion B90/Grüne warnt vor „Renationalisierung“

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat vor einer „Renationalisierung“ der europäischen Energiepolitik gewarnt. Ein Sprecher der Fraktion führte am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie als Beleg die britischen Pläne für neue Atomkraftwerke und die polnische Kohlepolitik an. Die Fraktion hatte daher einen Antrag (18/777) eingebracht, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, die Energiewende europäisch zu verankern. Die Bundesregierung stehe in der Pflicht, „jetzt die Chance auf europäischer Ebene zu nutzen, um die von allen Fraktionen unterstützte nationale Energiewende auch in Europa zu verankern und ihren Fortgang damit effizienter und schneller zu gestalten“, heißt es in dem Antrag, der von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt wurde, die Linksfraktion stimmte zu. weiterlesen…

Hüttl: „Energiewende hat weltweite Signalwirkung“

Reinhard F. Hüttl, acatech Präsident, im Solarify-Selbst-Gespräch

Also, wenn Sie mich fragen: Schafft es Deutschland bis 2022 aus der Kernenergienutzung auszusteigen?

Dann sage ich: Ja, das ist absolut realistisch. Zu diesem Ergebnis sind wir bereits 2011 im Rahmen der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ gekommen. Jetzt gilt es, diesen Ausstieg so zu gestalten, dass die Energieversorgung in Deutschland sicher und bezahlbar bleibt. Dabei müssen wir auch unbequeme Folgen offen ansprechen. Dass wir etwa unsere Energienetze ausbauen müssen, weil mehr Strom von Nord nach Süd transportiert und immer mehr dezentrale Energieerzeuger integriert werden müssen. Und dass wir auch mittelfristig effiziente Gas- und Kohlekraftwerke brauchen. weiterlesen…

Gabriel: Ende März Kuh vom Eis

„Wir kommen Stück für Stück zueinander“

Bundeswirtschafts- und Energieminister Gabriel ist zuversichtlich, dass er im Konflikt mit der EU um die deutschen Ausnahmen von der EEG-Umlage bald eine Lösung erreichen werde: „Ich bin sehr sicher, dass wir bis Ende März die Kuh vom Eis haben“, sagte er am 15.03.2014 in der Sendung „Zwölfzweiundzwanzig“ des Berliner inforadios. Brüssel sieht in den Befreiungen von mehr als 2000  energieintensiven deutschen Unternehmen von der EEG-Umlage unzulässige Beihilfen. Berlin klagt gegen das Verfahren beim EuGH. weiterlesen…

Deutsche EE-Unternehmen fordern: Energiewende nicht platzen lassen!

Bundesweiter Aktionstag verdeutlicht: Den Ausbau Erneuerbarer Energien zu bremsen, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland

Mit dem Appell „Energiewende nicht platzen lassen!“ haben sich am 06.03.2014 mehr als 60 Unternehmen der EE-Branche in ganz Deutschland an Politiker der Bundes- und Landesebene gewandt. Im Rahmen der Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ setzten Anlagenhersteller, -betreiber und Projektierer mit öffentlichen Aktionen am jeweiligen Firmensitz Zeichen für Planungs- und Investitionssicherheit, während Bundes- und Landespolitiker über die Novellierung des EEG beraten. Sie warnten davor, dass ein Ausbremsen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien genau jenen Branchen schade, die wichtig seien für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschlands. weiterlesen…