Agora-Kurzstudie: Energiewende und EEG-Umlage

EEG-Umlage erhöht sich vor allem wegen Entwicklung der Großhandelspreise und Industrieausnahmen

Agora Energiewende stellt Kurzstudie zur Zusammensetzung und Entwicklung der EEG-Umlage vor. Der EEG-Rechner wurde mit den von den Übertragungsnetzbetreibern vorgelegten Zahlen aktualisiert: Demnach bleibt die EEG-Umlage bis 2016 weitgehend konstant. Deutlich wird in den Veröffentlichungen auch der Einfluss der Photovoltaik auf die Kosten der Energiewende: Trotz des weiterhin konstanten Zubaus von Solarstromanlagen spielen die neuen Anlagen für die künftige EEG-Umlage kaum eine Rolle mehr. weiterlesen…

BMU veröffentlicht neue Kommunal-Förderrichtlinie

Altmaier: Kommunen zentrale Partner bei Klimaschutz und Energiewende 

Mit Beginn des Jahres 2014 können Städte und Gemeinden wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Das Bundesumweltministerium hat die entsprechende Richtlinie novelliert und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit ist der Startschuss für die Kommunen gefallen: Sie können jetzt anfangen, die Anträge für das nächste Jahr vorzubereiten. „Städte und Gemeinden sind zentrale Partner beim Klimaschutz. Seit dem Jahr 2008 haben wir rund 5.000 Projekte in 2.500 Kommunen gefördert. Mittelstand und Handwerk in den jeweiligen Regionen haben davon besonders profitiert“, betonte Bundesumweltminister Peter Altmaier. weiterlesen…

RNE-Appell an Koalitions-Verhandler

Nachholen und voranstellen – Anforderungen der Nachhaltigkeitspolitik an die Koalitionsverhandlungen

„Das Thema Nachhaltigkeit hat im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt. Deutschland hat ein Festival des kurzfristigen Kalküls erlebt. Das darf jetzt nicht weitergehen. Jetzt muss das Versäumte nachgeholt werden. Der Gedanke der Nachhaltigkeit muss der Politik als Leitschnur vorangestellt werden.“ Das sind die Forderungen aus dem Herbst-Statement des Rates für Nachhaltige Entwicklung – und die Forderungen an die beginnenden Koalitionsverhandlungen – Solarify dokumentiert das Statement des turnusgemäß von der Bundesregierung im Juni 2013 für weitere drei Jahre neu berufenen Gremiums (und hat Zwischentitel eingefügt). weiterlesen…

HU Berlin gründet IRI THESys

Integratives Forschungsinstitut zu Transformationen von Mensch-Umwelt-Systemen – Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

In Berlin wurde im Rahmen eines Festakts am 16.10.2013 das IRI THESys an der Humboldt-Universität aus der Taufe gehoben. Das inter- und transdisziplinär angelegte Institut soll sich einer „gesellschaftlichen Jahrhundertaufgabe“ widmen, nämlich der „Einbettung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Erdsystem-, Sozial- und Geisteswissenschaften in den weltweiten Diskurs um Wohlstand, globale Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit“. Als „Teil eines globalen Netzwerks führender Forschungsinstitutionen zu Themen der Transformationsforschung“ stelle es den Beitrag der HU zum internationalen Forschungsprogramm „Future Earth“ dar. weiterlesen…

Thema Energie: Einflussnahme auf die öffentliche Meinung

Täglich wird die Diskussion über die Energiewende lauter – nicht nur während des Wahlkampfs und der Regierungsbildung. Die Expertin für erneuerbare Energien Tina Ternus vom Photovoltaikbuero Rüsselsheim hat die Ergebnisse ihrer sehr dataillierten Recherchearbeit samt zahlreichen Querverweisen ins Netz gestellt – ihr Thema: Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch interessierte Stakeholder. Ternus fördert zum Teil überraschende Datails ans Tageslicht. Solarify dokumentiert die Arbeit. weiterlesen…

Negativ-Beispiel Australien: Aus für CO2-Steuer

Australien als Beispiel, wie man eine eingeleitete Energiewende abwählen kann: Der neu gewählte konservative Premier Abbott kippte als erste Amtshandlung die weltweit beispielhafte CO2-Steuer und weitere Steuern auf Großgewinne der Minenindustrie. Dabei ist das Land einer der größten Klimasünder. Erst im Juli 2012 waren Steuern auf CO2 und Riesengewinne von Minengesellschaften eingeführt worden. weiterlesen…

FFE: Energiewende vergisst Wärme und Verkehr

Forschungsstelle für Energiewirtschaft: großes Potenzial der Solarthermie

Die Energiewende war eines der beherrschenden Themen der vergangenen Legislaturperiode. Im Wahlkampf wurden bestimmte Einzelthemen zugespitzt, um griffige Wahlkampfaussagen zu generieren. Die Herausforderungen beim Umbau der Energiewirtschaft bleiben jedoch nach Ansicht der Forschungsstelle für Energiewirtschaft bestehen und müssen nun in der kommenden Legislaturperiode bewältigt werden. weiterlesen…

Lesehinweis: Wahlergebnis und Energiewende

Green-Wiwo: Weder Gelb noch Grün wurden vom Wähler honoriert

Die goldene Mitte bei der Energiewende scheinen CDU und SPD zu repräsentieren. Laut CDU sollen die Erneuerbaren bis 2020 auf einen Anteil von mindestens 35 Prozent kommen, die SPD plant mit 40 Prozent. Beide Parteien wollen die Ausnahmen für die Industrie geringfügig beschneiden. Gegensätzliche Positionen haben Rot und Schwarz aber bei der Stromsteuer: Die SPD will sie um 1,6 Milliarden Euro senken, die CDU will dagegen nicht auf die Einnahmen für die Staatskasse verzichten. weiterlesen…

WWF und Germanwatch lehnen BDI-Vorschläge ab

„Anschlag auf die Energiewende“

Der WWF und Germanwatch lehnen die BDI-Vorschläge zur Energiewende ab, da sie „den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien massiv bedrohen, die konventionelle Stromversorgung stark verteuern und die Bürgerenergiewende ausbremsen würden“ – so eine gemeinsame Eerklärung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)  hatte einen sogenannten Masterplan zur Umstrukturierung des Strommarktes und zur Förderung der erneuerbaren Energien vorgelegt. WWF und Germanwatch: Unter dem Mantel einer objektiven Abwägung vertritt er dabei knallhart Partikularinteressen bestimmter Industrieakteure. Zentrale Bestandteile sind die Einführung einer sogenannten strategischen Reserve, bei der über eine Auktion Stromerzeugungskapazitäten beschafft werden sollen, und ein Auktionierungsmodell für erneuerbare Energien. weiterlesen…

Gestatten, Energiewende

Sommerakademie in der baden-württembergischen Landesvertretung

In fünf Workshops hat die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin jenseits des Wahlkampfs eine Sommerakademie zur Energiewende veranstaltet – Titel „Gestatten, Energiewende“. Die Themafragen der Workshops: Braucht die Energiewende einen energie- und wirtschaftspolitischen Masterplan?  Wie viel Klimaschutz verträgt ein „Autoland“ oder wie viel braucht es? Mit welchen Prinzipien und welchen Strukturen wird die Energiewende ein Erfolg? Bürgerbeteiligung – Die Energiewende, umso schneller, umso besser? Solarify dokumentiert die Ergebnisse. weiterlesen…