Energiegipfel – Kommentar-Ausschnitte deutscher Medien
„Manchmal ist das beste Ergebnis kein Ergebnis.“
„So verhält es sich auch bei dem so genannten Energiewende-Gipfel… Gemessen an dem, was im Vorfeld so alles an Vorschlägen und Ideen kursierte, mit denen der Ausbau der erneuerbaren Energien gedeckelt, quotiert, abgestimmt oder sonstwie gebremst werden sollte, ist das Null-Resultat dieser Runde schon als Erfolg zu werten… Nach der Entscheidung zum zügigen Ausstieg aus der Atomkraft stehen wir besser da als selbst Optimisten seinerzeit erwartet hatten… Wer angesichts (der) Fakten von „Energiekrisengipfel“ redet, von Chaos zwischen Bund und Ländern und schnellem Handlungsbedarf, dem ging die Energiewende nicht zu langsam, sondern offenbar zu schnell. Es ist kein Geheimnis, dass E.on, RWE, Vattenfall und EnBW zu den Verlierern der Energiewende gehören…
Sicher, es gibt durchaus Verbesserungsbedarf beim Umbau unseres Energiesystems… Aber das laute Geschrei über die fehlende Abstimmung zwischen den Bundesländern beziehungsweise zwischen Bund und Ländern ist schlicht übertrieben. Und schaut man auf die Vorschläge, die mit diesem Geschrei verbunden waren – Deckelung des Windkraftausbaus, Abschaffung des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien, Liefergarantie für Betreiber von Wind- und Solaranlagen -, dann weiß man auch, aus welcher Richtung der Wind weht. weiterlesen…