EWI: Langer Gaslieferstopp problematisch

Versorgungsprobleme bei mehrmonatigem Lieferstopp für Gas aus Russland – EWI-Studie sieht nur geringe Kompensationsmöglichkeiten

Ein Stopp russischer Erdgaslieferungen nach Westeuropa etwa ab November würde nach sechs Monaten zu erheblichen Versorgungsstörungen in Deutschland führen. Das ergibt sich aus einer Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) . Um den Ausfall russischer Lieferungen innerhalb dieses Zeitraums kompensieren zu können, müsste in Europa erheblich mehr Flüssiggas als 2013 importiert werden, heißt es in einer Pressemeldung. weiterlesen…

Russischer Gaspreis ohne große Auswirkung

Erhöhung des Erdgaspreises durch Russland würde nur geringen Anstieg der Strompreise  für Großhändler und Endkunden bewirken

Nach den Sanktionen gegen Russland durch die EU droht die russische Regierung mit Erhöhung der Erdgaspreise. Energy Brainpool analysierte in diesem Zusammenhang die möglichen Auswirkungen einer Preiserhöhung von Erdgas auf die Entwicklung der Strompreise an der Börse. Anhand des Energiemarktmodells Power2Sim wurden die Strompreise bis 2020 modelliert. weiterlesen…

Kein „Game-Changer “ für Europas Energiesicherheit

Russlands Gas-Deal mit China und seine Folgen

Die strategischen Ziele Russlands und Chinas in der Energiepolitik sind in wesentlichen Punkten deckungsgleich: Dem wachsenden Energiehunger der chinesischen Volkswirtschaft steht das russische Interesse gegenüber, die Absatzmärkte für Rohstoffexporte zu diversifizieren. Eine Studie von Florian Willerhausen, Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau, als eine aktuelle Neuerscheinung aus der internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. weiterlesen…

Öl, Gas, Kohle: Wie lange noch weiter so?

63. BP Statistical Review of World Energy will „Stärken des globalen Energiesystems“ aufzeigen

Die weltweite Energienachfrage hat sich insgesamt beschleunigt; das Wachstum liegt aber mit 2,3% unter dem historischem Mittelwert. Die Schwellenländer dominieren weiterhin Steigerung bei der Energienachfrage. Die BP-Daten zeigen die hohe Bedeutung von energiepolitischen Rahmenbedingungen für Investitionen und Marktentwicklung. Die Förderpolitik für erneuerbare Energie kommt schlecht weg – erwartbar. Begriffe wie „Klima“ oder „CO2“ kommen nicht vor. weiterlesen…

Regierung muss Biogas fördern…

…falls Russland Erdgas abdreht

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Abgeordneten der Großen Koalition davor, der strategisch wichtigen Biogasbranche die Existenzgrundlage zu entziehen. „Wenn Russland der Ukraine den Erdgashahn zudreht, sollte Gabriel das heimische Biogas fördern und nicht behindern“, sagt BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. weiterlesen…

Diversifizierung von Erdgasimporten ist Luftschloss

Analyse der Energy Watch Group: Energieunabhängigkeit von Russland nur mit erneuerbaren Energien möglich

Dass Europa sich so schnell wie möglich aus der russischen Energieabhängigkeit lösen muss, ist unbestritten. Die Diversifizierung der Erdgaslieferländer ist dabei keine Option, so das Fazit der neuen Analyse der Energy Watch Group (EWG). Sehr wohl eine Option ist der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Erdgasfahrzeuge befördern Klimawandel

Studie: Pipeline-Lecks verschlechtern Klima-Bilanz

Erdgasfahrzeuge gelten – eigentlich –  als klimaschonend. Doch sind sie es dann nicht, wenn man sich ihren gesamten Lebenszyklus anschaut, sagt eine neue Studie aus Science. Pipeline-Lecks aus denen Methan austritt, verschlechtern ihre Klimabilanz so dramatisch, dass es sogar besser wäre, Kohle zu verbrennen. Ein Artikel in Technology Review. weiterlesen…

Wiwo-Green: So könnte Deutschland auf Putins Erdgas verzichten

Aber erst in einem Jahrzehnt…

Deutschland und Europa reagieren mit Sanktionen auf die Krim-Krise. Dabei sind wir „abhängig von russischen Energieimporten wie ein Süchtiger von seiner Droge, vor allem von Erdgas“, schreibt Jan Willmroth auf Wiwo-Green. Übrtreibt es die EU mit den Sanktionen,laufen wir Gefahr, dass Putin den Gashahn zudreht. „Noch sind die deutschen Gasspeicher zwar prall gefüllt. Beruhigend ist das aber nicht“, so der Wiwo-Green-Autor.
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