Auch RWE-Gewinn notleidend

„Blutspuren in unserer Bilanz“

„Die Energiewende macht den Energieversorgern immer stärker zu schaffen,“ so das Fazit mancher Beobachter (in diesem Fall n-tv) angesichts neuer Horrormeldungen aus der RWE-Zentrale. Das Überangebot an Ökostrom drücke die Börsenpreise – und damit auch den Gewinn von RWE. In Wirklichkeit hat RWE die Energiewende verschlafen und realitätsfremd starrsinnig auf Atomkraft gesetzt. Und bekommt dafür jetzt die Quittung. weiterlesen…

E.ON weiter im Sinkflug

Gewinn bricht um 13 Prozent ein

Die E.ON Geschäftsleitung hatte es auf der Internetseite so positiv wie möglich formuliert: „E.ON-Geschäftsentwicklung im ersten Quartal wie erwartet – EBITDA und nachhaltiger Konzernüberschuss gesunken, operativer Cashflow gestiegen – Erneuerbare Energien steigern EBITDA um 20 Prozent – Wirtschaftliche Netto-Verschuldung um weitere 1,1 Milliarden Euro zurückgeführt“. Im Klartext: Gewinneinbruch – 13 Prozent weniger – Rückschläge im Ausland – Umsatzrückgang um 11 Prozent. weiterlesen…

Atombefürworter führt Vattenfall

Magnus Hall will Wind- und Wasserkraft, Kohle und Kernkraft erforschen und fördern – Aus für CCS – Entlassungen

Der Vattenfall-Verwaltungsrat hat – wie berichtet – überraschend Magnus Hall zum neuen CEO des staatlich-schwedischen Energiekonzerns gewählt. Er löst Amtsinhaber Øystein Løseth ab. Der 54jährige Hall ist kein Energiefachmann, er hat nahezu 30 Jahre lang beim Holz- und Papierkonzern Holmen – zuletzt als CEO – gearbeitet. Aber, so ließ er wissen, Holmen Paper sei immerhin einer der größten inländischen Stromkunden des Vattenfall-Konzerns. weiterlesen…

Neuer Rekord für Erneuerbare

Erste Quartalszahlen: Öko-Stromverbrauch steigt auf Rekordwert von 27 Prozent – Gründe: Weiterer Zubau und günstige Witterung

Der weitere Zubau und die günstigen Witterungsverhältnisse haben den Erneuerbaren Energien zum Jahresanfang einen neuen Rekordwert beschert, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 10.05.2014 vorab mit. Der Anteil der regenerativen Energien am Brutto-Inlandsstromverbrauch sei im ersten Quartal 2014 nach ersten Berechnungen voraussichtlich auf 27 Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2013 waren es noch 23 Prozent. weiterlesen…

Zugpferd der Energiewende wird unterschätzt

Bioenergie: zwei Drittel aller in Deutschland verbrauchten Erneuerbaren Energien

Was bisher wenige wissen: Energiepflanzen, Energieholz und Reststoffe liefern rund zwei Drittel aller in Deutschland verbrauchten erneuerbaren Energien. „Bioenergie ist zentraler Pfeiler einer echten, erneuerbaren Energiewende, dessen Vorteile noch stärker anerkannt werden sollten“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. So werden die Chancen neuer Energiepflanzen für die Artenvielfalt bisher kaum wahrgenommen. Erste Biogasanlagen sichern flexibel die Stabilität im Stromnetz. Gleichzeitig verringert heimische Bioenergie die Abhängigkeit von den immer knapperen fossilen Energieträgern mit ihren ökologischen und politischen Folgeproblemen. weiterlesen…

Iran entdeckt Erneuerbare Energien

Energieminister Chit Chian in Deutschland

Iran beginnt, auf regenerative Energien zu setzen: Obwohl an dritter Stelle beim Öl innerhalb der OPEC und an zweiter im Erdgas-Ranking, will die Islamische Republik in den kommenden fünf Jahren 5 GW erneuerbare Energien erzeugen: 4,5 davon als Windenergie und 500 MW mittels Photovoltaik. Dies teilte Irans Energieminister Chit Chian am 08.05.2014 bei einer Veranstaltung mit Unternehmen der erneuerbaren Energiebranche in Berlin mit. weiterlesen…

Vattenfall wechselt schon wieder

Magnus Hall soll Staatskonzern führen

Der staatliche schwedische Energiekonzern Vattenfall wird ab Oktober von Magnus Hall geführt. Er wird den bisherigen CEO Öystein Löseth ablösen, wie der Energioeversorger eine Entscheidung des Konzern-Verwaltungsrats verbreitete. Der Schwede Hall hat nahezu 30 Jahre lang beim Holz- und Papierkonzern Holmen – zuletzt als CEO – gearbeitet. weiterlesen…

Vollintegration und Kapazitätsmärkte gefährden EE

Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt

von Eike Schwarz – mit freundlicher Genehmigung des Autors

Aufgrund des inzwischen 25-prozentigen Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung fordern Elektrizitätswirtschaft und Teile der Politik , die Strom­erzeu­gung aus erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren (EEG-Novelle) und einen so genannten Kapazitätsmarkt zur Kapazitätsmarkt zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung. Wichtigstes Ergebnis der folgenden, an Entscheidungsträger in Politik und Ministerien gerichteten Stellungnahme des Bonner Energieexperten Eike Schwarz: „Beide Maßnahmen benachteiligen Windkraft- und PV-Anlagen grundsätzlich gegenüber konventionellen Kraftwerken und gefährden dadurch die Erreichbarkeit der Ziele der Energiewende“. Solarify dokumentiert die Schlussfolgerungen von Schwarz – die gesamte Studie hier. weiterlesen…

EE stärken Wirtschaftsstandort

AEE-Hintergrundpapier zeigt auf: Industrie profitiert von Aufträgen, Exportchancen und günstigen Börsenstrompreisen

Der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr: Die Beschäftigung ist hoch wie nie, Exporte erreichen neue Rekordwerte und Basisindustrien wie die Stahlbranche rechnen für 2014 mit Zuwächsen. Dazu leisten auch die erneuerbaren Energien einen wesentlichen Beitrag: sie bieten nicht nur deutschen Herstellern von Stromerzeugungsanlagen zukunftsträchtige Absatzmärkte im In- und Ausland, sondern versorgen auch zahlreiche mittelständische Zulieferbetriebe mit Aufträgen. Gleichzeitig reduzieren sie die Abhängigkeit von Energieimporten und tragen so zur Versorgungssicherheit bei. Pro Jahr sparen erneuerbare Energien schon jetzt 10 Milliarden Euro an Importkosten ein und sorgen für eine inländische Wertschöpfung in Höhe von rund 17 Milliarden. weiterlesen…

RWE mit Superverlust – Ex-Minister Werner Müller: „Selbst schuld“

2,8 Mrd. Minus – CEO Terium vertröstet Aktionäre: RWE in „sehr ernster Lage“

RWE-Vorstandschef Terium erwartet für 2014 weiter schrumpfende Ergebnisse. Erst für die Zeit danach sieht er Licht am Ende des Tunnels. RWE muss nicht nur schwere Einbußen in der Stromerzeugung verdauen, sondern kämpft auch mit Schulden von mehr als 30 Milliarden Euro. Terium will daher weiter Stellen abbauen, Investitionen zurückfahren und Kraftwerke mindestens vorübergehend stilllegen. Zudem soll das Geschäft mit Energiedienstleistungen und der Vernetzung von Elektrogeräten im Haushalt ausgebaut werden. weiterlesen…