Extremes und unerträgliches Unrecht – von Staaten

Tödliches Nichtstun

Die EU hat ihre Marinemission „Sophia“ ausgesetzt, die Staatengemeinschaft tut nichts dagegen, dass Migranten in Seenot geraten. Ist staatliches Unterlassen extremes Unrecht? Prof. Eckardt Buchholz-Schuster von der Hochschule Coburg erweitert die Diskussion über Klimawandel, Flucht und Tod im Mittelmeer um eine rechtsethische Perspektive, schrieb Natalie Schalk am 31.08.2021 auf der Internetseite der Hochschule Coburg. (Foto: Schwimmwesten und Schlauchboote an Mittelmeerstrand – © Jim Black auf pixabay) weiterlesen…

Klimakrise zwingt jährlich 20 Millionen zur Flucht

Vor der UN-Weltklimakonferenz COP25 in Madrid

Tornadofolgen auf Kuba - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyKlimabedingte Katastrophen waren in den vergangenen zehn Jahren die Hauptursache für Binnenflüchtlinge. Sie zwangen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen – das ist eine Person alle zwei Sekunden. Die ärmsten Länder trifft es dabei am härtesten: Das zeigt der neue Oxfam-Bericht Forced From Home, der zum Start der UN-Weltklimakonferenz COP25 in Madrid erscheint. Es braucht endlich raschere und weitreichendere Emissionssenkungen der Industrieländer sowie die Einrichtung einer Finanzierungsmöglichkeit, die arme Länder bei der Bewältigung von unvermeidlichen Verlusten, Schäden und Zerstörungen durch die Klimakrise unterstützt. weiterlesen…

Versinkende Staaten von Amerika

Klimawandel in den USA

Der Klimawandel macht auch den USA zu schaffen. Erste Gemeinden planen bereits die Umsiedlung. Die Betroffenen fragen sich, ob eine US-Regierung ihnen helfen wird, die den Klimawandel leugnet. Timo Fuchs vom ARD-Studio Washington hat die bedrohten Krabbenfischer auf der Insel Tangier besucht und am 15.06.2018 in der Tagesschau der ARD darüber berichtet. weiterlesen…

Jährlich 21,5 Mio. Klima- und Umweltflüchtlinge

Naturkatastrophen und Umweltzerstörung immer häufigere Fluchtursachen für 200 Millionen von 2008 bis 2015

Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen, teilt die UNO-Flüchtlingshilfe mit. Neben Menschenrechtsfragen, werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören.
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Greenpeace-Schiff „Beluga II“ informiert über Klimawandel als Fluchtursache

Jährlich fliehen 25 Millionen vor Naturkatastrophen

Zu einer mehrwöchigen Info-Tour für den Klimaschutz hat das am 01.09.2017 in Münster abgelegt. Die Beluga II wird entlang des Rheins, Mains und anderer deutscher Flüsse in insgesamt elf Städten – darunter Koblenz, Frankfurt und Mainz – anlegen und seine Türen für Besucher öffnen. Zu Beginn der 23. Weltklimakonferenz in Bonn wird die „Beluga II“ dann am 6. November in der Nähe des Konferenzgebäudes erwartet. weiterlesen…

Misereor fordert mehr Einsatz für Afrika und gegen Klimawandel

Bilanz: 53,2 Millionen Euro Spenden für Kampf gegen Armut, Hunger und Menschenrechtsverletzungen. Kritik an Afrika- und Klimapolitik.

Das weltgrößte katholische Entwicklungshilfswerk Misereor fordert die Bundesregierung auf, sich effizienter für Afrika und den Klimaschutz zu engagieren. Darüber hinaus warnen kirchliche Entwicklungsexperten davor, Entwicklungszusammenarbeit zur Abwehr von Flüchtlingen zu instrumentalisieren. weiterlesen…

Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…