Klimakrise zwingt jährlich 20 Millionen zur Flucht

Vor der UN-Weltklimakonferenz COP25 in Madrid

Klimabedingte Katastrophen waren in den vergangenen zehn Jahren die Hauptursache für Binnenflüchtlinge. Sie zwangen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen – das ist eine Person alle zwei Sekunden. Die ärmsten Länder trifft es dabei am härtesten: Das zeigt der neue Oxfam-Bericht Forced From Home, der zum Start der UN-Weltklimakonferenz COP25 in Madrid erscheint. Es braucht endlich raschere und weitreichendere Emissionssenkungen der Industrieländer sowie die Einrichtung einer Finanzierungsmöglichkeit, die arme Länder bei der Bewältigung von unvermeidlichen Verlusten, Schäden und Zerstörungen durch die Klimakrise unterstützt. weiterlesen…

Versinkende Staaten von Amerika


Klimawandel in den USA

Der Klimawandel macht auch den USA zu schaffen. Erste Gemeinden planen bereits die Umsiedlung. Die Betroffenen fragen sich, ob eine US-Regierung ihnen helfen wird, die den Klimawandel leugnet. Timo Fuchs vom ARD-Studio Washington hat die bedrohten Krabbenfischer auf der Insel Tangier besucht und am 15.06.2018 in der Tagesschau der ARD darüber berichtet. weiterlesen…

Jährlich 21,5 Mio. Klima- und Umweltflüchtlinge


Naturkatastrophen und Umweltzerstörung immer häufigere Fluchtursachen für 200 Millionen von 2008 bis 2015

Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen, teilt die UNO-Flüchtlingshilfe mit. Neben Menschenrechtsfragen, werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören. weiterlesen…

Greenpeace-Schiff “Beluga II“ informiert über Klimawandel als Fluchtursache


Beluga II“ legt in elf deutschen Städten an

Zu einer mehrwöchigen Info-Tour für den Klimaschutz hat das Greenpeace-Schiff „Beluga II“ am 01.09.2017 in Münster abgelegt. Das Schiff wird entlang des Rheins, Mains und anderer deutscher Flüsse in insgesamt elf Städten – darunter Koblenz, Frankfurt und Mainz – anlegen und seine Türen für Besucher öffnen. Zu Beginn der 23. Weltklimakonferenz in Bonn wird die „Beluga II“ dann am 6. November in der Nähe des Konferenzgebäudes erwartet. weiterlesen…

Misereor fordert mehr Einsatz für Afrika und gegen Klimawandel


Bilanz: 53,2 Millionen Euro Spenden für Kampf gegen Armut, Hunger und Menschenrechtsverletzungen. Kritik an Afrika- und Klimapolitik.

Das weltgrößte katholische Entwicklungshilfswerk Misereor fordert die Bundesregierung auf, sich effizienter für Afrika und den Klimaschutz zu engagieren. Darüber hinaus warnen kirchliche Entwicklungsexperten davor, Entwicklungszusammenarbeit zur Abwehr von Flüchtlingen zu instrumentalisieren. weiterlesen…

Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…

Helmholtz macht Geflüchteten Angebot


“Wir bieten Flüchtlingen eine Perspektive in der Wissenschaft“

Die Helmholtz-Gemeinschaft und die Bundesagentur für Arbeit haben am 11.12.2015 eine neue Initiative gestartet: Gemeinsam bieten sie Flüchtlingen einen Einstieg in eine wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Beschäftigung. Ab sofort können sich junge Talente für dieses neue Programm bewerben.
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“Asteroideneinschlag in Superzeitlupe”


Schellnhuber warnt vor Massenflucht

Mit einem drastischen Bild warnt der Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Hans-Joachim Schellnhuber zu Beginn des Pariser Klimagipfels COP21 vor katastrophalen Folgen der Erderwärmung: In manchen Erdregionen könnte es bis zu 60 Grad und mehr heiß werden, falls die Erderwärmung nicht gestoppt werde. Die Folge seien massive Fluchtbewegungen in Richtung Europa. “Der Klimawandel ist wie ein Asteroideneinschlag in Super-Zeitlupe. Und deshalb ist er eine riesige psychologische Herausforderung: Wir verdrängen ihn wegen seiner Langsamkeit”, sagte Schellnhuber der Wochenzeitung Bild am Sonntag. weiterlesen…

Klima, Krieg und Flucht


Als hätten wir es nicht gewusst
Blutzoll der fossilen Energieträger
Jede Sekunde flieht ein Mensch vor Klimafolgen

von Gerhard Hofmann
19.05.1990 – vor mehr als 25 Jahren: in der Reihe “Eine Welt für alle” sendet die ARD den Science-Fiction-Film „Der Marsch“, eine Co-Produktion mit der BBC – Afrikaner auf der Flucht vor der Armut nach Europa – ein Zug verzweifelter Gestalten, die sich vor dem Hungertod retten wollen. Der junge, charismatische Issa Al-Mahdi steht an der Spitze einer unübersehbaren Karawane bitterarmer Menschen aus nordostafrikanischen Flüchtlingslagern, die in Richtung Europa ziehen. Dort sieht er die letzte Chance, seine Landsleute vor dem Hungertod zu retten. Denn dieser droht auf Grund der bitteren Armut, ausgelöst und verschlimmert durch die infolge des Klimawandels eingetretene ökologische Katastrophe in der Region. Damals Science Fiction – wirklich? weiterlesen…