Kohlenstoffmarkt finanziert Klimaschutz

Ursula Heinen-Esser eröffnet Messe CarbonExpo

Die Bundesregierung setzt mit ihrem internationalen Klimaschutzengagment auf die Finanzierungskraft des globalen Kohlenstoffmarkts. Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, bei der Eröffnung der Fachmesse CarbonExpo in Köln. Eine Voraussetzung für weitere Investitionen in internationale Klimaschutzprojek­te seien jedoch Fortschritte bei den Klimaverhandlungen. „Klimaschutz und Kohlenstoffmarkt gehören zusammen. Der Kohlenstoffmarkt soll Klimaschutz­investionen in Milliardenhöhe mobilisieren. Aber dieser Markt braucht ambitionierte Ziele und klare Rahmenbedingungen, die bei den internationa­len Klimaverhandlungen erreicht werden müssen“, betonte Heinen-Esser. weiterlesen…

Exzellenzinitiative mit 19 Klimaschutz-Unternehmen

Klimaschutz fängt bei den Menschen an

Klimaschutz im Unternehmen beginnt zumeist mit einer Entscheidung der Geschäftsführung. Produktion und Produkte werden überprüft, um möglichst energiesparend und umweltfreundlich zu produzieren. Aber auch die Sensibilisierung und die Motivation der Mitarbeiter gehört zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Konzept für mehr Klimaschutz. weiterlesen…

BMVBS stellt Energie- und Klimaschutzkonzept vor

Bundesbau- und Verkehrsministerium stellt Eckpfeiler seines Energie- und Klimaschutzkonzeptes vor

Erste Ideen für ein Energie- und Klimaschutzkonzept wurden beim Workshop des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) diskutiert. Dr. Veit Steinle, Abteilungsleiter beim BMVBS, hob in seinem Grußwort den Stellenwert dieses Konzeptes für die Umsetzung der Energiewende hervor: „Ein integriertes Konzept ist unabdingbar, wenn wir unsere ehrgeizigen energie- und klimaschutzpolitischen Ziele im Gebäudebereich sowie im Verkehrssektor erreichen wollen.“ Steinle betonte, dass vor allem bei der Energieeffizienz Fortschritte gemacht werden müssen, damit die Energiewende gelingt. weiterlesen…

Masterplan 100 % Klimaschutz

19 Kommunen gewinnen BMU-Förderpreis für ihr Engagement 

Bundesumweltminister Röttgen zeichnete 19 Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ durchgesetzt haben. Mit beantragten Fördersummen von im Schnitt rd. 500.000 Euro pro Kommune werden sie vom BMU für die kommenden vier Jahre darin unterstützt, unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, in Energieeffizienz, Gebäudesanierung, Elektromobilität oder in Klimaschutz zu investieren und diese Maßnahmen in einem strategischen Gesamtkonzept, einem „Masterplan“, zusammenzuführen. „Für den Erfolg bei der Energiewende kommt es entscheidend auf die Kommunen an. Die ausgezeichneten Kommunen eint eine Vision: Sie wollen die emissionsfreie Stadt. Und Sie wollen die Energiewende zu 100 Prozent umsetzen. Ich gratuliere den 19 Kommunen für die hervorragenden Strategien und Maßnahmen, mit denen sie vorangehen. Sie sind Pioniere der Energiewende“, sagte der Bundesumweltminister anlässlich der Auszeichnung. weiterlesen…

Klimagerechtigkeit

Ethische, ökonomische, rechtliche und transdisziplinäre Zugänge

Ist Normativität in der Nachhaltigkeits- und speziell in der Klimaforschung im Sinne einer Möglichkeit objektiver ethischer Aussagen überhaupt denkbar? Wie ist insoweit das Verhältnis ethischer, rechtlicher und ökonomischer Aussagen zueinander? Wie lassen sich verschiedene Ebenen einer geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Analyse der Klimaproblematik sorgfältig auseinanderhalten und zugleich in ihrem Zusammenhang erkennen? Kann über Klimaschutz sinnvoll unter voller Fortgeltung des bis dato für moderne Gesellschaften prägenden Wachstumsdenkens reflektiert werden? Nicht zuletzt aber auch: Ist die Behandlung all jener Fragen aus einem primär wirtschaftswissenschaftlichen Blickwinkel unter maßgeblicher Nutzung der Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse angemessen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der vorliegende Band in der einer Zeit, in der die internationale, aber auch europäische und deutsche Klimapolitik entgegen verbreiteter Wahrnehmung alles andere als erfolgreich ist. weiterlesen…

EU-Klimaschutz-Roadmap?

Grüne wollen Auskunft über europäische Roadmap zum Klimaschutz

Die Europäische Klimapolitik steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage (17/9359) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Hintergrund ist die letzte Sitzung des EU-Umweltrates am 9. März 2012, bei der eine Einigung über eine europäische Klima-Roadmap am Widerstand Polens scheiterte. weiterlesen…

DLF: „Europäischer Emissionshandel in der Krise“

DLF: „Europäischer Emissionshandel in der Krise“

Weniger Zertifikate, mehr Klimaschutz. Seit 2005 müssen Unternehmen in der EU für jede Tonne CO2, die sie ausstoßen, „Verschmutzungszertifikate“ vorweisen. Mit diesen Zertifikaten wird gehandelt. Doch das System funktioniert nicht, wie ursprünglich geplant.  – Von Judith Kösters
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Recycling für Kohlendioxid

Kohlendioxid als Rohstoff

Drei Probleme, eine Lösung. Das macht den besonderen Charme eines Forschungsprojektes aus, an dem Malte Behrens und Robert Schlögl am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin arbeiten. Die Chemiker möchten Kohlendioxid als chemischen Rohstoff einsetzen. Auf diese Weise wollen sie das Treibhausgas aus der Atmosphäre fernhalten, Kohle, Gas und Öl ersetzen und regenerative Energie speichern. weiterlesen…

Energie- und Klimafonds ist schwachbrüstig

Finanzministerium: Energie- und Klimafonds nur halbvoll

Die Bundesregierung räumte im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages jetzt ein, dass wichtige Förderprogramme des Bundes aufgrund der Finanzmisere beim Energie- und Klimafonds (EKF) in diesem Jahr zusammengestrichen werden. Der Grund: Die Koalition hat im Zuge der Errichtung des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ wesentlich höhere  Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionszertifikaten erwartet. Aufgrund sinkender Zertifikate-Nachfrage kommt nur halb so viel Geld in den Fonds wie erhofft. weiterlesen…

AEE: 20 gute Gründe für die Förderung Erneuerbarer Energien

Mehr als 365.000 Arbeitsplätze, 118 Millionen Tonnen CO2-Vermeidung und über 10 Milliarden Euro kommunale Wertschöpfung im Jahr 2010 – viele Gründe sprechen für die Förderung Erneuerbarer Energien. Bis zum bundesweiten „Tag der Energie“ am 25. September 2010 zeigte die Agentur für Erneuerbare Energien täglich aufs Neue, warum sich die Unterstützung von Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft lohnt. weiterlesen…