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Archiv: Klimaschutzbericht


Klimaschutzbericht 2017 liegt als Unterrichtung vor

Jetzt ist es amtlich: Deutschland verfehlt sein Klimaziel für 2020. Statt der bis dahin zu erreichenden Verringerung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent prognostiziert die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – eine tatsächliche Minderung um 32 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990. Dies geht aus dem 96seitigen Klimaschutzbericht 2017 hervor, der jetzt als Unterrichtung vorliegt (19/2780). Die Prognose bezieht sich demnach auf die bisher umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen. Als Gründe dafür führt die Bundesregierung unter anderem “unerwartete” Entwicklungen an, wie die dynamische Konjunkturentwicklung und das Bevölkerungswachstum”.


Kabinett beschließt dritten Klimaschutzbericht (2017)

Das Bundeskabinett hat 13.06.2018 den Klimaschutzbericht 2017 beschlossen. Deutschland steuert demnach beim Klimaschutz derzeit auf eine CO2-Minderung bis 2020 von etwa 32 Prozent gegenüber 1990 zu, so die Schätzung der Bundesregierung. Angestrebt war ursprünglich ein Ziel von 40 Prozent, so dass die Handlungslücke voraussichtlich rund 8 Prozentpunkte beträgt – oder umgerechnet 100 Millionen Tonnen CO2. Ohne das 2014 beschlossene Aktionsprogramm Klimaschutz wäre die Lücke mit 12 Prozentpunkten allerdings noch deutlich größer, teilt des Bundesumweltministerium mit.


“Trotz verhaltenem Optimismus: die Maßnahmen wirken”

BMUB logo neuMit dieser doppelsinnigen Überschrift hat das Bundeskabinett im zweiten Jahr nach Verabschiedung des Klima-Aktionsprogramms 2020 hat das Bundeskabinett am 14.12.2016 den Klimaschutzbericht 2016 zum Stand der Umsetzung beschlossen. Dazu teilt die Presseabteilung des BMUB am 14.12.2016 mit: “Der Klimaschutzbericht beinhaltet die aktuellen Trends der Emissionsentwicklung in den verschiedenen Handlungsfeldern. Die Einschätzung, ob die Ziele des Programms erreicht werden können, fällt 2016 etwas weniger optimistisch aus.”