DIW beurteilt CO2-Abgabe positiv

Klimabeitrag kann CO2-Emissionen im Stromsektor effektiv und kostengünstig senken – Alternative Vorschläge ineffektiv und teuer

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der Heinrich-Böll-Stiftung und der European Climate Foundation: Neue Studie vergleicht Klima-, Preis- und Beschäftigungseffekte von Vorschlägen für CO2-Minderung im Stromsektor. Mit dem von der Bundesregierung vorgeschlagenen Klimabeitrag lassen sich die CO2-Emissionen im Stromsektor bis zum Jahr 2020 soweit senken, dass das von der Bundesregierung gesetzte 40-Prozent-Klimaschutzziel erreicht werden kann. Im Vergleich zu anderen derzeit diskutierten Optionen ist er die kostengünstigere und effektivere Variante. weiterlesen…

Klimawandel vernichtet 50 Jahre Fortschritt

Lancet-Studie:  Gesundheit und Entwicklung bedroht

Eine internationale Forschergruppe schlägt in der Fachzeitschrift „The Lancet“ Alarm: Der Klimawandel könnte jahrzehntelange Bemühungen in den Bereichen Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit zerstören. Ein ambitionierter Kampf gegen die Erderwärmung böte hingegen die größte Chance dieses Jahrhunderts für das Wohlergehen der Menschheit, berichtet James Crisp auf EurActiv. weiterlesen…

In den USA 69.000 Tote im Jahr befürchtet

Folgen des Klimawandels, wenn nichts geschieht

Rund 69.000 Tote pro Jahr als Folge des Klimawandels befürchtet die amerikanische Umweltbehörde EPA bis 2100 allein in den USA, wenn nichts geschieht. Am 22.06.2015 wurde ein entsprechender Bericht veröffentlicht. In 49 Städten könnten 57.000 Menschen durch Luftverschmutzung und 12.000 an extremen Temperaturen sterben. weiterlesen…

Der mutige Papst

Mit seiner Umwelt-Enzyklika stellt sich Papst Franziskus auf die Seite der Wissenschaft

Ein Kommentar – mit freundlicher Genehmigung von Mojib Latif

Es hat lange gedauert. Aber jetzt ist sie da. Endlich möchte man sagen. Die Umwelt-Enzyklika Laudato Si‘ von Papst Franziskus ist erschienen. Wie ich es nicht anders erwartet hatte, spricht Franziskus in seiner Enzyklika Klartext. Er beklagt die gewaltige Umweltzerstörung auf der Erde. [note Kommentare geben Meinung und Informationen der Kommentierenden wieder, nicht in jedem Fall die von Solarify.] Er prangert den maßlosen Ressourcenverbrauch einiger weniger an, die mit ihrer Technologie die Welt beherrschen. Er zeigt deutlich, dass Umweltzerstörung eine gewaltvolle Tat einer reichen Minderheit gegenüber einer armen Mehrheit ist. Er wirft Politik und Wirtschaft vor, sie hätten nur die nächsten Wahlen oder kurzfristige Gewinne im Sinn. Franziskus kritisiert die vielen Gipfel, deren Ergebnisse weit unter den Erwartungen geblieben seien. Der Papst spricht mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele. Ihm gelingt eine schonungslose Analyse des Zustands der Erde. weiterlesen…

Schellnhuber, der Papst und das Klima

Klimaforscher spricht im Vatikan zur Öko-Enzyklika: “Risiko für die Menschheit”

Die lang erwartete (und vorab durchgestochene) Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, am 18.06.2015 bei der Vorstellung der Enzyklika im Vatikan. „Gerade die Armen, die am wenigsten profitiert haben von der Ausbeutung der fossilen Ressourcen und die am wenigsten beitragen zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, werden von den Folgen der globalen Erwärmung am härtesten getroffen – es sei denn, wir reduzieren rasch die Emissionen.“ Schellnhuber war als einziger Wissenschaftler eingeladen worden, an der Seite von Kardinal Peter Turkson in Rom zu sprechen. weiterlesen…

Klimaveränderungen: Bootsbauer in der Wüste

Vor 24.000 Jahren

Der Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden. Geologen und Archäologen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der La Trobe University (Australien) und der University of Wollongong (Australien) haben inmitten der australischen Wüste erstmals Belege dafür gefunden, dass der Lake Mungo-See vor 24.000 Jahren einen größeren Füllgrad hatte, als bislang angenommen. Diese Entdeckung wird maßgeblich dabei helfen, frühere Klimaveränderungen besser zu verstehen. Darüber hinaus präsentieren die Forscher archäologische Belege dafür, dass die damaligen Menschen wiederholt eine in der Mitte des Mega-Sees entstandene Insel besuchten. Dazu hatten sie möglicherweise innerhalb der kurzen Zeit, die der Mega-See bestand, das Bootsfahren noch einmal erfunden. weiterlesen…

Papst-Rundschreiben durchgesickert

Franziskus: „Die Sorge um das gemeinsame Zuhause“

Der Inhalt der für übermorgen (18.06.2015)  geplanten Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus ist durchgesickert – ein Leak? Darin ruft das Oberhaupt der Katholiken zu entschiedenem Kampf gegen den Klimawandel auf und betont die Verantwortung der reicheren Länder. Das Durchbrechen der Sperrfrist deuten italienische Medien derweil als Intrige konservativer Kreise gegen Papst Franziskus. Der Vatikan empört sich dabei über eher Unwichtiges: „Eine abscheuliche Tat“. Einem Journalisten wurde gar die Akkreditierung entzogen. weiterlesen…

DKK: Herausforderung Klimawandel

Deutsches Klima-Konsortium stellte Positionspapier in Berlin vor: Perspektiven für Klimaforschung bis 2025

Gernot Klepper, Umweltökonom, Mojib Latif, Klimaforscher und Meteorologe, DKK-Geschäftsführerin Marie-Luise Beck und die Politikwissenschaftlerin Silke Beck stellten am 10.06.2015 in Berlin unter dem Titel „Perspektiven für die Klimaforschung 2015 bis 2025“ ein Positionspapier des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) vor. weiterlesen…

Stimmen zum Klimawandel aus 82 Ländern

Internationaler Bürgerdialog

Das Bundesumweltministerium lud 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem Bürgerdialog ihre Meinung zum internationalen Klimaschutz in die Debatte einzuspeisen. Parallel zur deutschen Veranstaltung am 06.06.2015 in Berlin fanden weitere Klimadialoge in allen Teilen der Welt statt. weiterlesen…

Doch keine Klimapause

Neue Zahlen

Die Erderwärmung pausiere seit mehr als 15 Jahren, behaupteten Forscher bis jetzt und konstruierten Erklärungen, warum beispielsweise die Ozeane viel Wärme aufgenommen hätten, während die Klimaleugner hämisch triumfierten. Sie hätten es sich sparen können, denn neue Berechnungen der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration mit korrigierten Werten zeigen: die Klimaerwärmung geht in Wirklichkeit ungebremst weiter. weiterlesen…