Klimwandel kommt Arme teuer zu stehen

UNEP schätzt: Bis 500 Mrd./a

Die Folgen des Klimawandels werden einer Studie des UN-Umweltprogramms UNEP zufolge die Entwicklungsländer mindestens zwei bis dreimal so teuer zu stehen kommen wie bisher angenommen. Weltbank-Experten nannten bisher Zahlen von 55 bis 80 Milliarden Euro pro Jahr ab 2050. Das Geld wird etwa für den Bau von Deichen gegen den steigenden Meeresspiegel verwendet, für die Umstellung der Landwirtschaft auf weniger temperaturanfällige Sorten oder für die Umsiedlung von Menschen, die durch die Erwärmung ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn ihre Heimat zur Wüste wird. weiterlesen…

Bodenmikroben geraten durch Klimawandel aus dem Takt

Extreme Wetterereignisse beeinflussen Stoffwechselaktivität von Mikroben

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München (TUM) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erforscht, wie Bodenmikroorganismen auf klimatische Veränderungen reagieren. Ihr Resultat: Extremwetterereignisse wie lange Trockenperioden und starke Niederschläge beeinflussen die Stoffwechselaktivität von Mikroben stark. Dies kann zu einer Veränderung des Stickstoffhaushalts im Boden führen und, in extremen Fällen, sogar Konzentrationen des Treibhausgases Distickstoffmonoxid in der Atmosphäre erhöhen. weiterlesen…

325 Meter hoch über dem Regenwald

Ein Meter höher als der Eiffelturm – ATTO: Amazonian Tall Tower Observator zur Klimaforschung – MPG und INPA stehen kurz vor Fertigstellung

„Amazonas Regenwald, S 2° 08′ 45.13“ W 59° 00′ 20.12″, Brasilien“, ist die etwas komplizierte Adresse für das höchste Bauwerk des Regenwaldes. Das Amazonian Tall Tower Observatory, kurz ATTO, soll wegweisende Erkenntnisse und Grundlagen für verbesserte Klimamodelle liefern und wird mit Messgeräten ausgestattet, die Treibhausgase und Aerosolpartikel sowie Wetterdaten sammeln. Der Turm steht 170 km nordöstlich von Manaus im größten zusammenhängenden Regenwald der Erde kurz vor seiner Feritgstellung und ist für Klimaforscher von großer Bedeutung. weiterlesen…

Rifkin: „Wir könnten 70 Prozent des Lebens auf der Erde verlieren“

Jeremy Rifkin warnt in Profil vor Klimawandel – „größte Krise, seit unsere Spezies auf diesem Planeten lebt“

Der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin, einer der bekanntesten gesellschaftlichen Vordenker unserer Zeit, hält den Klimawandel für „dramatisch“ – wenn es nicht gelinge, „den Klimawandel zu bremsen, ist alles umsonst.“ Im österreicchischen Magazin Profil spricht er in einem ausführlichen Interview über das Ende des Kapitalismus, Facebook als Auslaufmodell und die Vision eines neuen Gesellschaftssystems der „Collaborative Commons“. [note Rifkins jüngstes Buch: Die „Null-Grenzkosten-Gesellschaft: Das Internet der Dinge, kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus“]Nach Rifkin ist das „Erschreckende am Klimawandel, dass sich die Wasserkreisläufe auf dem Globus verändern“. weiterlesen…

Klima: „Der neuen Normalität ins Auge sehen“

Weltbank veröffentlicht dritten PIK-Klimareport

Bislang eher ungewöhnliche Wetterextreme wie Hitzewellen könnten bald neue Normalität sein. Das zeigt der jetzt von der Weltbank veröffentlichte Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar und werden selbst dann noch weiter zunehmen, wenn die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Eine ungebremste Erwärmung auf wahrscheinlich 4 Grad noch in diesem Jahrhundert würde diese Folgen jedoch drastisch zunehmen lassen. weiterlesen…

Meilenstein schon, Durchbruch nein

Klimakooperation USA – China vor langem Weg

Das gemeinsame Bekenntnis zu Klimazielen von USA und China löst eine der großen Blockaden in den internationalen Klimaverhandlungen. Ein Durchbruch für den globalen Klimaschutz ist das Vereinbarte aber nicht, meint Susanne Dröge, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einem „Kurz gesagt“.
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BMWi-Klimacheck-Tool für Mittelstand

Uunterstützung des industriellen Mittelstandes beim Management von Klimarisiken

Das BMWi stellt mittelständischen Unternehmen auf seiner Internetseite ein neues „Klimacheck-Tool“ sowie einen ergänzenden Leitfaden zur Verfügung. Diese Instrumente unterstützen Unternehmen bei der Identifikation klimabedingter Risiken und geben Anregungen zum Umgang mit diesen Risiken. Der kürzlich fertiggestellte Sachstandsbericht des IPCC belegt, dass sich der globale Klimawandel auch in Deutschland auf vielfältige Weise auswirken wird. Unternehmen und ganze Branchen können vom Klimawandel nachhaltig betroffen sein und müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, um sich am Markt zu behaupten. Aufgrund der immer enger vernetzten globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten kann hiervon auch der industrielle Mittelstand betroffen sein. weiterlesen…

Die G20 und das Klima

5 1/2 Milliarden Dollar für Grünen Klimafonds – Energieeffizienz „enttäuschend“ behandelt

Bis zuletzt hatte sich Klimaleugner Abbott dagegen gewehrt. EU-Diplomaten sprachen gar von „Grabenkrieg“ in der Klimafrage. In der Abschlusserklärung stand dann doch ein verstärkter Kampf gegen den Klimawandel. Frankreichs Präsident Francois Hollande hatte mit eindringlichen Worten vor den Gefahren des Klimawandels gewarnt. weiterlesen…