Deal der Elefanten


eo.n kauft (und zerschlägt?) innogy

Offenbar sei der erzwungene Abgang von Innogy-Vorstandschef Peter Terium Ende 2017 “nur das Vorbeben zur Nachricht vom Wochenende” gewesen, schreibt der Tagesspiegel-Background: E.on und RWE wollen jetzt nichts Geringeres als die deutsche Stromwirtschaft neu planen – wenn die deutschen und EU-Kartellbehörden zustimmen. Die höchstgerichtlich verordnete Rückzahlung der Brennelementesteuer hat ein wenig Liquidität in die Kassen, der eigentlich hoch verschuldeten Energieriesen gespült – die gibt vor allem RWE sofort aus. Weil sie sich in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit im europäischen Maßstab nicht stark genug finden, wollen sie sich spezialisieren – “E.on auf das stabile Netzgeschäft, RWE auf das riskantere und wettbewerbsintensivere Business mit den Erneuerbaren. Was aus der Innogy wird, ist offen” (T-Background). weiterlesen…

14,3 GW sollen endgültig stillgelegt werden


Bundesnetzagentur veröffentlicht Kraftwerksstilllegungsanzeigenliste

Zum 01.12.2017 waren laut Bundesnetzagentur 14,3 MW konventionelle Kraftwerkskapazitäten zur endgültigen Stilllegung angemeldet worden. Der aktuellen Kraftwerksliste der Netzagentur zufolge entfielen 6 GW auf Anlagen in Süddeutschland. Wie die Regulierungsbehörde zudem mitteilte, gingen insgesamt bereits fast 8,7 GW Kraftwerkskapazitäten endgültig vom Netz. weiterlesen…

Flexiblere Turbinen entwickeln


BINE: Schwankende Stromerzeugung der Erneuerbaren ausgleichen

Die Stromversorgung in Deutschland wird mehr und mehr von den Erneuerbaren Energien übernommen. Konventionellen Kraftwerken fällt künftig die Aufgabe zu, den restlichen Bedarf zu decken und die schwankende Erzeugung von Solar- und Windstrom auszugleichen. Dafür müssen Gas- und Dampfturbinen flexibler werden. Das BINE-Projektinfo „Flexible Turbomaschinen stabilisieren das Stromnetz“ (07/2017) stellt das Forschungsprogramm ECOFLEX-turbo vor. weiterlesen…