Autobahnen bald mit PV-Dächern?
337 km2 stünden für Solarenergie zur Verfügung
Tobias Werner, Architekt aus Hedingen bei Zürich, hatte (schon 2011) die Idee und berechnete zusammen mit zwei Energie-Ingenieuren ein PV-Kraftwerk auf einer Autobahn. Das „A4-KW“ wäre damals 10 km lang geworden, hätte „sehr vorsichtig gerechnet“ 280 Mio. Euro kosten und 40 Mio. kWh Strom pro Jahr produzieren sollen. Jetzt will das Austrian Institute of Technology (AIT) gemeinsam mit dem und der Forster Industrietechnik GmbH einen Projekt-Cluster für PV-Überdachung einer Autobahn starten. Immerhin bedecken die Autobahnen Deutschlands mit einer Länge von mehr als 12.000 Kilometern rund 337 Quadratkilometer des Landes.
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Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu Wind- und Solarenergie: Das ist machbar, aber Erneuerbare Energien benötigen mehr Platz als konventionelle Energieformen. Eine
Aus heutiger Sicht sei „nicht davon auszugehen, dass die Energieversorgung Deutschlands oder Europas ausschließlich mithilfe der Photovoltaik realisierbar ist oder sein könnte“. Wenn aber die Defossilierung unseres Energiesystems angestrebt werde, könnte die photovoltaische Stromerzeugung eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien darstellen, die eine derart weitgehende Reduzierung der Klimagasemissionen maßgeblich unterstützen würde – idealerweise im systemischen Zusammenspiel mit der Windenergie. Laut dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sind Kosten für den Solarstrom von unter 1 Cent je kWh mittelfristig denkbar. Das schreibt er in seiner neuen Publikation „Photovoltaik im Energiesystem – Der Joker der Energiewende?“. Die
Ausgeschrieben waren nur 192 MW – eingereicht wurden aber Gebote für 779 MW. Der durchschnittliche Zuschlagswert beträgt jetzt 5,18 ct/kWh. In der Vorrunde seien es 5,27 Cent gewesen, so Ralph Diermann am 30.07.2020 im
In Berg im Gau zwischen Ingolstadt und Augsburg entsteht derzeit das größte Solarkraftwerk Bayerns.
Die „intelligente Nutzung von Elektroautos bietet großes Potenzial für die Energiewende“, so Audi in einer Medienmitteilung am 23.07.2020, in der es vor allem um bidirektionales Laden geht, das Zwischenspeichern von eigenem PV-Strom möglich machen soll. Dabei, so Audi und die
Mit dem Corona-Konjunkturpaket hat die Regierung beschlossen, die
Im Forschungsprojekt
Das Öl- und Gasunternehmen OMV und VERBUND, größter österreichischer Stromerzeuger und einer der größten europäischen Wasserkraftbetreiber, haben am 08.07.2020 mit dem Bau der größten Flächen-PV-Anlage in Österreich begonnen. Das zehn Millionen Euro teure Projekt soll ein Zehntel des Stromverbrauchs der OMV Austria decken und als Pilotprojekt für weitere solche PV-Anlagen auch im Ausland dienen. Greenpeace kritisierte den Spatenstich scharf als Greenwashing-Projekt des Öl-Konzerns: Die Anlage werde „missbraucht, um noch mehr klimaschädliches Öl und Gas zu produzieren“.