CEP: EU-weite Kreislaufwirtschaft für Verpackungen bleibt Utopie
„Brüssel bleibt auf halbem Weg stehen“
Die EU-Kommission will mit einer neuen Verpackungsverordnung Umweltschutz und Marktchancen für recyceltes Material stärken. Das Centrum für Europäische Politik (cep) sieht in einer EU-weiten Kreislaufwirtschaft großes Potenzial. Allerdings bleibe Brüssel auf halbem Weg stehen. Mitgliedstaaten dürften den einheitlichen Binnenmarkt weiterhin mit zu vielen nationalen Vorgaben torpedieren. weiterlesen…
Wie kann Beschaffung, Verarbeitung und Logistik von Kunststoffen in eine zirkuläre Wertschöpfung überführt werden? Und: Kann die Beantwortung dieser Frage dazu beitragen, den Transfer an der Fachhochschule Bielefeld einheitlicher und effizienter zu gestalten? Das sind die Kernfragen von
Jährlich landen in Europa rund 30 Millionen Matratzen auf dem Müll. Würde man all diese weggeworfenen Matratzen übereinander stapeln, würden sie den Großglockner 80mal überragen. Oder 20.000 Eiffeltürme ergeben.
Gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen aus Forschung, Recyclingbranche und Zulieferindustrie prüft Audi für die Produktion von Neufahrzeugen den Wiedereinsatz sogenannter Post-Consumer-Materialien aus Kundenfahrzeugen, die am Ende ihres Lebenszyklus stehen. Das Projekt ist Teil der
Seltene Erden sind essenziell für zahllose Hightech-Anwendungen. Einem Forschungsteam unter Leitung der
Mehrere internationale Startups arbeiten daran, Plattformen für den Austausch von bisher sogenannten Abfällen zu entwickeln, die bisher deponiert oder verbrannt werden, also eine Art Ebay für Abfälle. Drei von ihnen bringen aktuell im Wuppertaler
Allein in ganz Deutschland fallen pro Jahr ca. 6,2 Millionen Altmatratzen an. Ein Stoffstrom, den der
Gebrauchtwagen oder Unfallautos werden oftmals mit hohem Energieaufwand verschrottet, selbst wenn viele Teile noch funktionsfähig sind.
Wissenschaftler, die an einer Lösung für Kunststoffabfälle arbeiten, haben ein zweistufiges chemisches und biologisches Verfahren entwickelt, um gemischte Kunststoffe aufzuspalten und in wertvolle Bioprodukte umzuwandeln. Das Projekt, an dem mehrere Institutionen beteiligt sind, stützt sich auf das Fachwissen im Bereich der synthetischen Biologie am
Angesichts der Naturzerstörung beim Abbau von Primärrohstoffen werden Recycling und Wiederverwertung immer wichtiger. Ausgedienten PV-Modulen und Rotorblättern ein zweites Leben zu geben, ist gar nicht so leicht und außerdem teuer. Die Windkraft- und Photovoltaikanlagen der frühen 2000er Jahre erreichen nach und nach ihr Lebensende. Die Mengen an Komponenten, die dann zum Recycling anstehen, werden kontinuierlich steigen.