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Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Deutsche Umwelthilfe zieht Bilanz mit ehemaligem Grünen-Umweltminister Jürgen Trittin und CDU-Staatssekretär Clemens Stroetmann

DUH_Signet„Mehr als 17 Milliarden Getränke werden umweltbelastend in Plastik-Einwegflaschen verkauft, obwohl Deutschland das weltweit größte und in weiten Teilen intakteste Mehrweg-Getränkesystem der Welt hat“, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH)Stiftung Initiative Mehrweg - logo in einer Mitteilung zum „Jubiläum“. Bundesumweltministerin Hendricks plane gar die Abschaffung der Mehrwegschutzquote. Die Forderungen der DUH und der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM): Beibehaltung einer verbindlichen Mehrwegquote für Getränkeverpackungen, klare Kennzeichnung von Mehrweg und Einweg auf dem Produkt sowie eine 20 Cent Lenkungsabgabe auf Dosen und Plastikflaschen.


Alternative zum Divestment

e-fundresearch logoSpätestens seit der UN-Klimakonferenz 2015 hat die Bedeutung des „Carbon Footprint“ von Unternehmen deutlich zugenommen: Über die Rolle dieser Kennzahl im Asset Management und wie sich ein „CO2-freies“ Portfolio erzielen lässt, sprach der Informationsanbieter über Investmentfonds e-fundresearch.com mit Laurent Jacquier-Laforge, und Perrine Dutronc, vom französischen Asset-Manager La Française Inflection Point.


Massiver Netzausbaubedarf erfordert angemessene Zinssätze für Investitionen

Ohne zügigen Netzausbau würden Kosten für Energiekunden deutlich steigen

bdew-logoDer BDEW kritisiert die von der Bundesnetzagentur vorgeschlagene Höhe der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzinvestitionen. „Ein marktadäquater Zinssatz ist von hoher Bedeutung. In den nächsten Jahren muss vor allem im Zusammenhang mit der Energiewende massiv in die Netze investiert werden.“ Der aktuelle Vorschlag der Bundesnetzagentur würde eine Senkung des Eigenkapitalzinssatzes um 25 Prozent bedeuten, schreibt der BDEW am 18.08.2016 in einer Pressemitteilung.


Recycling und Gelber Sack: It’s complicated!
Warum Verbraucher dennoch trennen sollten

nabu logo25 Jahre nach Einführung des Gelben Sacks würden Kunststoffverpackungen zwar größtenteils getrennt gesammelt. Jedoch wanderten über die Hälfte der eingesammelten Verpackungen in die Müllverbrennung. Warum Mülltrennung trotzdem das Beste für mehr Ressourcenschutz sei, erklärt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Website.


Ein Jahr Aufschub

logo_solarworld 2015Das im Juli erfolgte Urteil aus den USA im Prozess des Siliziumlieferanten Hemlock Semiconductor Hemlock Semiconductor Group - Foto © hscpoly.comgegen die US-Tochter SolarWorld Industries Sachsen GmbH wegen nicht erfüllter Verträge könnte das Bonner PV-Unternehmen in Bedrängnis bringen. Solarworld hat daher einem Bericht des n-tv_logoNachrichtensenders n-tv und anderen Medien folgend (pv-magazine.de) dagegen Berufung eingelegt.


Erst 19 von 122 bezuschlagten Freiflächenprojekten realisiert

pv magazine logoViel wird über die Realisierungsquoten bei den Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus den Ausschreibungen diskutiert: Sie sind gering – wie gering genau, wollte pv magazine nun von der Bundesnetzagentur wissen – Sandra Enkhardt fragte detailliert nach. Für insgesamt lediglich 19 Zuschläge, die sich auf 17 Photovoltaik-Freiflächenanlagen verteilen, sind bis jetzt Förderberechtigungen abgerufen worden. Erst gut 100 von 650 Megawatt aus den ersten vier Runden sind damit realisiert und am Netz.


Tauende Permafrostböden in Sibirien geben Milzbrandbakterien frei

Bacillus_anthracis - Foto © CDC - Centers for Disease Control and Prevention's Public Health Image Library (PHIL)In Sibirien ist erstmals seit 75 Jahren Milzbrand ausgebrochen – in Jamalo-Nenezki auf der Jamal-Halbinsel in Nordwestsibirien starb ein zwölfjähriger Junge – rund 90 Menschen, mehr als die Hälfte davon Kinder, kamen laut „Siberian Times“ („Zombie-Anthrax-Ausbruch“) mit Verdacht auf Milzbrand in Krankenhäuser – die Region wurde unter Quarantäne gestellt. Nachdem und 2.300 Rentiere verendet sind, wurden 40.000 Tiere geimpft.

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SWR-Windräder-Doku in der Kritik


Miserables Handwerk

Ein mieses Agitprop-Stück ist zu beklagen: Am 1. August, um 21.45 Uhr – also zu bester Sendezeit – sendete der SWR (der Schreiber dieses Textes war selbst Chefreporter dieses Senders und hat das ARD-Medienhaus in Deutsch-Südwest in besserer Erinnerung) die „Dokumentation“ „Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche“. Der primitive Angriff auf die Energiewende hatte die scheinbare Objektivität insinuierende Unterzeile „Eine Recherche von ‚Report Mainz'“- scheinbar deshalb, weil das Polit-Magazin eigentlich als seriöse Veranstaltung gilt, besser: galt- denn, so die Selbstdarstellung: „Wir decken Missstände und Fehlentwicklungen auf, zeigen die Wahrheit dahinter und nennen die Verantwortlichen beim Namen. Uns ist wichtig, sorgfältig zu berichten und einen langen Atem zu haben. Wir sind unvoreingenommen, unabhängig….“ Wie? Pustekuchen…!
Denn dem Film ging es ganz offensichtlich nicht um objektive Darstellung der Konflikte um Windräder: Stattdessen schlugen sich die Autoren auf die Seite der Windkraftgegner und übernahmen kritiklos deren „Argumente“ – zwar oft nachweisbar falsche, dafür aber bejubelt von der Bildzeitung. Die Windenergie sei ein korruptes Milliarden-Geschäft ohne Einflussmöglichkeit der Bürger, das am Hungertuch nagende Geringverdiener finanzieren müssten. So die simple Botschaft, mit O-Tönen republik-bekannter Energiewendegegner verziert, wie etwa Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs: „Ich habe es nie bei einer anderen Lobby so erlebt, dass so brutal vorgegangen wurde“.
Immerhin: Nach der Ausstrahlung brach ein Proteststurm los. „Lehrstück perfider Demagogie, das allen Grundsätzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht“, lautete eine Verurteilung, eine andere: „Bei derart einseitigem Journalismus wie in diesem Film kann man schon ins Zweifeln kommen, ob die Autoren wirklich selbst die Unabhängigkeit vorleben, die sie von anderen einfordern.“ Eine dritte („der Bericht strotzt nur so von Mutmaßungen, verfälschten Tatsachen“) diagnostizierte „eine journalistische Fehlleistung erster Güte“. Wieder andere sahen schlimmste „Hetzpropaganda“, „ein Lehrstück perfider Demagogie“ und Journalismus im Bildzeitungs-Stil. Ein anderer Kritiker protokolliert Halb- und Unwahrheiten im Dutzend…

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