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SOLARIFY

Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Frankreichs unterirdische Speicherforschung

ANR logo Das von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) geförderte Projekt FluidSTORY, untersucht seit 2016 unterirdische Speichermöglichkeiten von Energie: Überschüssiger Strom wird in Form von Methan gespeichert – bei Bedarf wird er wieder in elektrische Energie zurück verwandelt, wie das Wissenschaftsportal Wissenschaftsportal der französischen Botschaft - logoder französischen Botschaft in Berlin mitteilt.


Treibstoff aus Kohlendioxid

Science ORF logoAmerikanische Forscher haben eine Solarzelle entwickelt, die aus CO2 Treibstoff herstellt – ganz ähnlich, wie Pflanzen es tun. Das künstliche Blatt ist erstaunlich effizient: Die Erfindung könnte die Energiebranche revolutionieren, schreibt Robert Czepel auf science.ORF.at.


Britische Regierung will erst im Herbst entscheiden

AKW Hinkley Point - Foto © Richard Baker, CC BY-SA 2.0 commons.wikimedia.org„Fiasko“ und „Desaster“ – starke Begriffe benutzt die Süddeutsche Zeitung im Zusammenhang mit dem britischen AKW-Projekt „Hinkley Point C„. Der Verwaltungsrat des französischen Stromkonzerns EDF hat am 28.07.2016 grünes Licht für den heftig umstrittenen Bau gegeben. Damit könne die EDF nun die Verträge unterzeichnen, wurde anschließend mitgeteilt.


30 Tonnen in Windgenerator

Wingenerator an A 2 in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Energiewende beschert manchen Branchen, auf die man nicht sofort kommt, neue Geschäfte, zum Beispiel der Kupferindustrie. Weil Kupfer elektrischen Strom sehr gut leitet, steckt es in vielen Erneuerbaren Energie-Anlagen. Etwa 30 Tonnen werden für eine moderne Windkraftanlage benötigt. Nicht nur das: für Solarmodule, Elektroautos oder Stromtrassen wird ebenfalls reichlich Kupfer gebraucht, schreibt Johannes Schiller auf MDR AKTUELL.


Investitionen in Offshore-Windparks boomen

WindEurope logoDie europäische Offshore-Wind-Industrie hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 neue Rekord-Investitionen in Höhe von 14 Milliarden Euro angelockt. Für sieben neue Projekte mit insgesamt 3,7 GW fielen in diesem Jahr die endgültigen Investitionsentscheidungen. Fast drei Viertel dieser neuen Investitionen entfielen auf Großbritannien (10,4 Mrd. Euro), gefolgt von Deutschland mit 2,5 Mrd. – so eine Medienmitteilung von WindEurope.

Franz Alt: Klare Alternative
-mit freundlicher Genehmigung-
Franz-Alt-Foto-©-Caren-Alt_Sonnenseite.de_-150x150Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik: Für den Republikaner Donald Trump ist der Klimawandel ein „großer Schwindel“ – für die Demokratin Hillary Clinton eine „große Gefahr“. Die beiden Kandidaten und das Programm ihrer Parteien stehen für konträre Positionen.


US-Einzelrichter gibt Schadensersatzklage erstinstanzlich statt – SolarWorld Industries Sachsen GmbH wird Rechtsmittel einlegen

logo_solarworld 2015Im Rechtsstreit zwischen dem amerikanischen Siliziumlieferanten Hemlock Semiconductor Corp. und der SolarWorld Industries Sachsen GmbH, einer Tochtergesellschaft der Bonner SolarWorld AG, gab der Einzelrichter eines US-Bundesgerichtes am 26.07.2016 in einem erstinstanzlichen Urteil der Klage Hemlocks in Höhe von 585 Mio. Doller (€ 532 Mio.) plus 208 Mio. USD (€ 189 Mio.) Zinsen statt. Insgesamt soll die Solarworld-Tochter 721 Mio. Euro zahlen.

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Energie contra Klima


Oder: SPD schizophren

Politiker (und Journalisten) sollten vorsichtig mit Superlativen hantieren, denn sie tun nicht nur weh, wenn sie einem auf den Fuß fallen – sie schaden auch der Reputation. „Die größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung in den 90er Jahren“ nannte Wirtschaftsminister und SPD-Chef Gabriel das am 08.07.2016 verabschiedete Energiepaket. (Der Beobachter verkneift sich einen Gegen-Superlativ.) Kritiker zeihen die Regierung der Heuchelei, wenn sie paradoxerweise in der gleichen Woche das COP21-Ratifizierungs-Gesetz einbringt, sehen im neuen EEG gar einen Bruch der Pariser Klimaverträge, die Regierung samt „Klimakanzlerin“ werde international unglaubwürdig.
Ebenso widersprüchlich wirkte der gleichzeitige Hinweis, das weltweite Bevölkerungswachstum müsse stärker im Zusammenhang mit dem Weltklima betrachtet werden und „Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern“ seien stärker auszubauen. SPD-Berichterstatterin Gabriela Heinrich seherisch: „Die internationalen Klimaziele werden wir nur erreichen, wenn wir das Wachstum der Weltbevölkerung mit einer vorausschauenden Energiepolitik begleiten.“ Denn Heinrich weiß: „Die Energieversorgung ist Voraussetzung für das Entstehen von Wertschöpfungsketten und Armutsreduzierung.“ Gilt aber nicht bei uns. Hier deckeln wir die Erneuerbaren auf Teufel komm raus; angeblich bleibt der Strom dann bezahlbar – falsch: nach dem neuen EEG wird er teurer; angeblich fehlen Leitungen – falsch: die sind in Wahrheit mit schmutzigem Kohlestrom verstopft, der sogar exportiert wird, an dessen Folgen aber mehr Menschen sterben als im Straßenverkehr.
Wie die Kaninchen auf die Schlange starren (vor allem) SPD-Politiker in Bund und Land auf politik(er)-verdrossene Kohlekumpel, und meinen, sie durch klimaschädlichen Goodwill doch an die Wahlurne zu locken. Welch krasse Fehleinschätzung! 73.000 verloren in den vergangenen Jahren in der Photovoltaik ihren Arbeitsplatz, allein 2015 waren es 40.000 (genauso viele, wie derzeit noch im fossilen Bereich arbeiten). Deutschland hat den Weltmarktführerstatus verspielt, jetzt ist der Wind dran. Die Erneuerbaren haben eben keine so schlagkräftige Lobby (inklusive Gewerkschaft) wie die Fossilen…
-Gerhard Hofmann-

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