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SOLARIFY

Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Nutzerumfrage 2016 gestartet

Seit fünf Jahren arbeitet die Agentur für Erneuerbare Energien am Forschungsradar Energiewende – einer Datenbank für Studienergebnisse rund um den Ausbau Erneuerbarer Energien. Forschungsradar Energiewende Header - © AEEEnde Mai 2016 startet die Agentur für Erneuerbare Energien eine Nutzerumfrage zum Forschungsradar Energiewende, um das bisherige Serviceangebot zu evaluieren und zu erörtern, ob und gegebenenfalls wie das Portal ab 2017 weiter betrieben werden kann.


Lesehinweise auf Welt und FAZ

Die Welt logoDie Novelle des EEG – demnächst im Bundestag – wirft dunkle Schatten voraus. warnt in der Welt („Wie aus gutem Biogas plötzlich böses Biogas wurde“): „Die Förderung für Biogas-Anlagen könnte wegfallen und viele Bauern ruinieren. Großen Anteil an dieser Entwicklung trägt Sigmar Gabriel.“ FAZ logoUnd in der FAZ (Schreckenstage für die Freunde der Windkraft“) droht Manfred Köhler: „Wenn es nach dem Bundeswirtschaftsministerium geht, wird der Ausbau der Windenergie in Hessen erliegen.“


Nina Scheer, MdB – Hermann Falk, BEE

EEG 2016 Cover - © Carl Heymanns VerlagDie SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer hat Anfang Mai in ihren Eckpunkten zur EEG-Novelle den Sinn von Ausschreibungen bestritten, wie sie ab 2017 eingeführt werden sollen. Der Ausbau Erneuerbarer Energien sei aufgrund von Marktverzerrungen zugunsten der Fossilen immer noch auf Förderung angewiesen. Die Umstellung auf Ausschreibungen gefährde allerdings die Akteursvielfalt und stoße auf Protest. Die Erneuerbaren-Verbände applaudierten. Solarify dokumentiert den Brief des BEE-Geschäftsführers Dr. Hermann Falk.


Australien verharmlost Klimabericht

Korallen am Great Barrier Reef - Foto © Toby Hudson - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, wikimedia.orgAustralien hat einen Bericht der UNESCO zensiert: In dem Report unter dem Titel „Weltnaturerbe und Tourismus bei wandelndem Klima“ sollte erwähnt werden, dass das Taucher-Paradies ein vom Klimawandel gefährdetes Weltnaturerbe geworden sei. Doch die australische Regierung intervenierte und ließ laut Guardian die Passage streichen – sie fürchtet zurückgehende Touristenzahlen. Zahlreiche Berichte in fast allen Medien – hier heute.de.

VW wird e-mobil


„Spekulationen“ um geplante Milliarden-Investition

VW-Six - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftMitten im Abgasskandal plant Volkswagen laut Medienberichten, bis zu zehn Milliarden in den Ausbau der Elektromobilität zu investieren: Nach dem Vorbild des US-Konkurrenten Tesla wil der Wolfsburger Konzern laut dpa und Handelsblatt mit Bezug auf Konzernkreise in zehn Jahren jährlich eine Million Elektroautos bauen. Für diese spektakuläre Strategiewende erwägt der Autokonzern den Bau einer gigantischen eigenen Batteriefabrik im Raum Salzgitter, wo bisher herkömmliche Motoren gebaut werden.


Ausstieg aus den Fossilen befördert Investitionen in Erneuerbare Energien

Solarplaza logoNach einem Knick im Jahr 2013 ist Solarenergie eine angesehene Anlage-Klasse auf den Kapitalmärkten geworden – bis 115 Billionen Euro („$ 130 trillion“) könnten investiert werden. In weniger als einem Jahrzehnt könnten EE-Investitionen die Eine-Billion-Dollar-Marke überschreiten, so eine der einflussreichsten Stimmen in Sachen institutionelle Investitionen zum Rotterdamer Solar-Netzwerk Solarplaza.

Bundesregierung reist klimaneutral


UBA löscht Gutschriften für Treibhausgasemissionen

UBA und BMUB logoDie Bundesregierung wird die Klimawirkungen der notwendigen Dienstreisen ihrer Beschäftigten für die laufende Legislaturperiode (2014-2017) ausgleichen, teilte das BMUB mit – die Klimawirkung der Dienstreisen werden durch Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle kompensiert, indem Emissionsminderungs-Gutschriften aus anspruchsvollen Klimaschutzprojekten erworben werden.

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Bärendienst am E-Auto

Ein „Desaster für Klimaschutz und Steuerzahler“ nannte der Verkehrsclub Deutschland das Förderpaket der Regierung für die Elektroautos – und einen „Bärendienst“ für die Strom-Chaisen. Der VDC hat Recht. Wie das? Wo es die Regierung doch so gut gemeint hat! Ganz einfach: 60.000 Euro teure Kutschen ungeachtet des Nutzwerts und Energieverbrauchs zu fördern, sei „aus der Sicht der Klimaschutzes sinnfrei“. Und: elektrisch heißt eben nicht von Haus aus sauber. Die Elektrischen sind nämlich keineswegs so sauber, wie es den Anschein hat – ihr Auspuff ist lediglich ins (Braunkohle-)Kraftwerk verlegt. Denn erst wenn der Strom für die E-Kfz nicht mehr – wie jetzt immer noch – zum größten Teil aus Braunkohle-Dreckschleudern kommt, wenn er aus Erneuerbaren Energieträgern stammt, erst dann sind die Steckdosen-Renner wirklich sauberer als ihre Benzin- und Diesel-Kollegen. Und denen gehört eine ordentliche CO2-Steuer verordnet – eine Auspuff-Steuer, die CO2-Sparen wirtschaftlich interessant macht. Denn die meisten Autofahrer können, müssen rechnen – was sich rentiert, das machen die Menschen auch. Bei genauem Hinschauen entpuppt sich die Kaufprämie als versteckte indirekte Subventionierung der Autokonzerne – die das auch dringend nötig haben, wie man am Beispiel Daimler unschwer erkennen kann – Gewinn vor Steuern und Zinsen 2015: 13,8 Milliarden Euro. Dass die Autoschmieden zudem für ihre dummdreisten Manipulationen – heißen sie nun „Thermofenster“ oder „Teststands-Erkennungssoftware“ – samt schleppender Aufklärung mit Milliarden aus Steuergeld belohnt werden, dürfte die aktuell ohnehin protest-geneigten Wähler kaum zur Rückkehr in den Schoß der Altparteien veranlassen. Warum gibt sich diese mehr und mehr selbst-verzwergte Große Koalition nicht endlich einen Ruck, streicht das EEG ersatzlos samt dem Streit darum und erhebt eine Steuer auf jede Kilowattstunde Strom, die bei ihrer Erzeugung einen bestimmten (sinkenden) CO2-Grenzwert übersteigt? Und würde das EEG ersatzlos streichen – samt dem Streit darum. Das wäre transparent, berechenbar, ehrlich und wirkungsvoll.
-Gerhard Hofmann-


PS: 23,3 Mrd. Euro für Zwischen- und Endlagerung allen deutschen radioaktiven Mülls sind wohl eher ein Trinkgeld – die Konzerne, einst Weltmeister im Atom-Geld-Drucken, brechen jetzt Weltrekorde im Jammern – kein Mitleid.