discount christian louboutin

SOLARIFY

Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Greenpeace-Gutachten kritisiert Entscheidungsprozess zum Klimaschutzplan 2050 – Bürgerbeteiligung als Feigenblatt: Kurzfristiges Lobbydenken macht gute Ansätze zunichte

rucht-beteiligungsprozess-am-klimaschutzplan-2015Das Bundesumweltministerium wollte 2015 gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft den Klimaschutzplan 2050 entwickeln. Doch solche neuen Wege müsse die Bundesregierung „künftig ernster nehmen und nicht als ‚Beruhigungspille‘ mit ‚Ventilfunktion‘ missbrauchen. Sonst drohe der Prozess alle Beteiligten zu entmutigen und das bereits beschädigte Vertrauen in die Politik weiter zu untergraben“, so beschrieb Franz Alts Sonnenseite unter dem Titel „Kein Wunschkonzert der Wirtschaftslobby“ das Ergebnis eines Gutachtens von Prof. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), im Auftrag von Greenpeace.


29 Patente – bis 2200 Kilometer Reichweite

Nach dem Motto: „Tu Gutes und rede darüber“: iveco-z-truck-konzept-foto-ampnet_ivecoDer italienische Lkw-Bauer Iveco präsentiert bei der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover als Weltpremiere mit seinem IVECO Z-Truck das „Konzept eines Fernverkehrs-Lkw, das sich von jedem Zwang eines Zero-Impact-Fahrzeugs für ein völlig nachhaltiges Verkehrssystem löst“ (Pressemitteilung von auto-medienportal.net).


Karl Remmers bloggt: Der Photovoltaikmarkt 2016/2017

Karl-Heinz Remmers - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftIm Weltmarkt für neu installierte PV-Systeme sind nach Meinung vieler Marktbeobachter über 100 GWp in 2020 zu erreichen. Die Zahlen variieren, der Markt könnte allerdings nach für 2016 erwarteten 72 GWp 2017 64 GWp fallen, bevor 2018 wieder ein Anziehen erwartet wird. Durch ein (zu erwartendes) schwaches zweites Halbjahr 2016 sind die Preise für Solarmodule auch in den durch Zölle abgeschotteten Märkten der EU und den USA stark gefallen. Remmers blickt in seinem Blog in die Zukunft.

Silizium auf Partnersuche


Neue Konzepte für Tandemsolarzellen vom ISFH

logo-isfhAm Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) fand am 22.09.2016 ein Kickoff-Meeting für das neue, von mehreren Partnern aus der Solarindustrie unterstützte Forschungsvorhaben EASi („Epitaxiefreier*) Absorber für kostengünstige Tandemsolarzellen auf Silizium“) statt, das vom BMWi mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro gefördert wird.
*)Für Epitaxie siehe solarify.eu/epitaxie.


Chinas Dumping kostet erneut Jobs in der Solarindustrie Handelsminister beraten Umgang mit China

Euro-ProSun logoDie sich gerade erholende deutsche und europäische Solarindustrie habe erneut mit chinesischem Dumping zu kämpfen – aktuell gelangten große Mengen Dumpingimporte aus China auf die europäischen Märkte, so eine Meldung der Industrieinitiative EU ProSun flagge-chinain Brüssel vom 22.09.2016. Ursache sei die Entscheidung der chinesischen Regierung, ihr heimisches Solarförderprogramm von einem auf den anderen Tag faktisch zu stoppen. Die Produktion aus chinesischen Überkapazitäten dränge dadurch wieder auf die internationalen Märkte und auch nach Deutschland.


Wirkungsvolle Einmischung in den Bundestagswahlkampf geplant

< BBEn logoDas Bündnis Bürgerenergie – ein Zusammenschluss von mehr als 100 Organisationen – will sich aktiv insbesondere in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf einmischen. Seine inhaltlichen Forderungen hat das Bündnis im „Bremer Manifest“ zusammengefasst.


Weltenergierat: 30 Prozent der weltweiten Stromerzeugungs-Kapazitäten erneuerbar

world-energy-perspectives-renewables-integration-2016-titel Im Jahr 2015 wurden die Erneuerbaren Energien weltweit in 164 Ländern staatlich gefördert. 95 dieser Länder gehören zu den „developing countries“, berichtet der neu veröffentliche Report „Variable Renewables Integration in Electricity Systems 2016 – How to get it right“ des World Energy Council.

nächste Seite »

SWR-Windräder-Doku in der Kritik


Miserables Handwerk

Ein mieses Agitprop-Stück ist zu beklagen: Am 1. August, um 21.45 Uhr – also zu bester Sendezeit – sendete der SWR (der Schreiber dieses Textes war selbst Chefreporter dieses Senders und hat das ARD-Medienhaus in Deutsch-Südwest in besserer Erinnerung) die „Dokumentation“ „Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche“. Der primitive Angriff auf die Energiewende hatte die scheinbare Objektivität insinuierende Unterzeile „Eine Recherche von ‚Report Mainz'“- scheinbar deshalb, weil das Polit-Magazin eigentlich als seriöse Veranstaltung gilt, besser: galt- denn, so die Selbstdarstellung: „Wir decken Missstände und Fehlentwicklungen auf, zeigen die Wahrheit dahinter und nennen die Verantwortlichen beim Namen. Uns ist wichtig, sorgfältig zu berichten und einen langen Atem zu haben. Wir sind unvoreingenommen, unabhängig….“ Wie? Pustekuchen…!
Denn dem Film ging es ganz offensichtlich nicht um objektive Darstellung der Konflikte um Windräder: Stattdessen schlugen sich die Autoren auf die Seite der Windkraftgegner und übernahmen kritiklos deren „Argumente“ – zwar oft nachweisbar falsche, dafür aber bejubelt von der Bildzeitung. Die Windenergie sei ein korruptes Milliarden-Geschäft ohne Einflussmöglichkeit der Bürger, das am Hungertuch nagende Geringverdiener finanzieren müssten. So die simple Botschaft, mit O-Tönen republik-bekannter Energiewendegegner verziert, wie etwa Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs: „Ich habe es nie bei einer anderen Lobby so erlebt, dass so brutal vorgegangen wurde“.
Immerhin: Nach der Ausstrahlung brach ein Proteststurm los. „Lehrstück perfider Demagogie, das allen Grundsätzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht“, lautete eine Verurteilung, eine andere: „Bei derart einseitigem Journalismus wie in diesem Film kann man schon ins Zweifeln kommen, ob die Autoren wirklich selbst die Unabhängigkeit vorleben, die sie von anderen einfordern.“ Eine dritte („der Bericht strotzt nur so von Mutmaßungen, verfälschten Tatsachen“) diagnostizierte „eine journalistische Fehlleistung erster Güte“. Wieder andere sahen schlimmste „Hetzpropaganda“, „ein Lehrstück perfider Demagogie“ und Journalismus im Bildzeitungs-Stil. Ein anderer Kritiker protokolliert Halb- und Unwahrheiten im Dutzend…

mehr »