discount christian louboutin

SOLARIFY

Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




NABU-Abfall-Bilanz 2016: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander

nabu logo„2016 ist aus abfallpolitischer Sicht vor allem ein Jahr verpasster Chancen“ – so eine Bilanz des nabu: „Trotz jahrelanger Diskussion, muelltonnen-leichtverpackungen-und-papier-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyentgegen hoher Ambitionen und vieler politischer Programme haben es Bund und Länder bisher versäumt, wirksame Gesetze für mehr Ressourcenschutz und eine hochwertige Kreislaufwirtschaft zu erlassen.“ Es gibt immer noch kein Wertstoffgesetz.


acatech-Studie

automobiles-fahren-acatech-studie-titelIn einer neuen Studie unter dem Titel „Neue Automobilität“ beschreibt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech), wie der Straßenverkehr bis 2030 vernetzt, automatisiert und damit sicherer und fließender werden kann. Nach der Definition eines Zielbildes für den automatisierten Straßenverkehr 2030 in einer acatech POSITION (2015) erörtert die acatech Projektgruppe Neue autoMobilität mit dieser acatech STUDIE nun detailliert, welche Weichenstellungen erfolgen müssen, um dieses Zielbild erfolgreich zu realisieren.


von Hans-Josef Fell

hans-josef-fell-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify„Einen von Menschen gemachten Klimawandel gibt es nicht“. „Die Erneuerbaren Energien treiben die Energiepreise nach oben“. „Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg“. „Die EEG Novellen seit 2012 haben für die PV Verbesserungen gebracht“. „Die deutschen Klimaziele müssen nicht angepasst werden, um die Pariser Ziele zu erreichen“. „Neue Kohlekraftwerke dienen dem Klimaschutz“. „Atomkraftwerke sind sicher“. „Erneuerbare Energien haben in Deutschland nichts zum Klimaschutz beigetragen“. „Windräder gefährden den Bestand von Vogelarten“. Alle diese Thesen und viele andere weit verbreitete, sind falsch und halten einem Faktencheck nicht stand…


„Einzigartiges EE-Potenzial“

Laut einer Untersuchung der Lappeenranta University of Technology, Finnland (LUTlut_logo) und VTT Technical Research Centre of Finland Ltd. ist eine komplett erneuerbare Stromversorgung in Südamerika schon bis 2030 möglich. vtt-logoDie Studie zeigt auch, dass ein Elektrizitäts-System auf Basis von 100 % Erneuerbaren die billigste Option ist und mit wenigen Energiespeichern erreicht werden kann.

Das EU-Winterpaket


EU-Kommission stellt Energie-Legislativpaket vor – BMWi: „Aus deutscher Sicht wichtiger erster Schritt, um Europa energiepolitisch voranzubringen“ – Gabriel: „Flickenteppich aus Einzelfallgenehmigungen“

BMWi logo neuInsgesamt vier Richtlinien und vier Verordnungen umfasst das von der Europäische Kommission vorgestellte sogenannte Winterpaket. Dazu zählen Vorschläge zur besseren Koordinierung nationaler Energiepolitiken, zur EU-FlaggeReform der Richtlinien für Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien sowie zum Strommarktdesign. Das Maßnahmenpaket soll laut einer Medienmitteilung aus dem BMWi den Rahmen für die Energiepolitik in der EU bis zum Jahr 2030 prägen.


VDMA-Roadmap Batterieproduktionsmittel 2030

vdma_logoIn der Produktion von Batterien für Elektroautos ist die enge Zusammenarbeit von Maschinenbau und Autoindustrie eine Garantie für den Erfolg. Deutschland habe das Potenzial zur Weltspitze in der Batterieproduktion, zellassemblierung-pem-foto-rwth-aachen-universityso die Kernaussage einer VDMA-Studie unter dem Titel „Quo Vadis Batterieproduktion in Deutschland?“ Die Roadmap konkretisiert, wie deutsche Maschinen- und Anlagenbauer dazu beitragen können.


Klimaveränderung erwärmt Meere und verändert Nährstoffhaushalt

mpimm-logoIn den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an gasförmigem Stickstoff – ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Ein nature geoscience logoForscherteam veröffentlichte eben in Nature Geoscience, dass sich eine weitere Todeszone im Golf von Bengalen ausdehnt.

nächste Seite »

Atom-Richterspruch aus Karlsruhe


Kirche im Dorf lassen

Unter Kindern gilt der schlichte Satz: „Geschenkt ist geschenkt!“ Geschenke zurückfordern geht nicht. Nicht nur deshalb ist das Urteil der Roten Richter ausgewogen: Der unvorhersehbare Eingriff der Politik in den mit der Laufzeitverlängerung als sicher gewähnten Besitzstand von E.on RWE und Vattenfall (das Geschenk der schwarz-gelben Regierung) verstieß gegen das Grundgesetz, das „berechtigtes Vertrauen in den Bestand der Rechtslage“schützt. Denn „die Eigentumsbeeinträchtigung ist quantitativ erheblich und wiegt vor allem wegen des rechtlichen Hintergrundes der 2002 zugesprochenen Reststrommengen schwer.“ Andererseits, so die Richter, sei der Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung sowie der natürlichen Lebensgrundlagen „ein legitimes Regelungsziel“ – verstärkt durch den furchtbaren Fukushima-GAU. Feste Abschalttermine und die Streichung der 2010 zugewiesenen Zusatzstrommengen seien „geeignet, die endgültige Beendigung der Kernenergienutzung schneller als nach der bisherigen Rechtslage gesichert herbeizuführen.“ Insofern erweise sich die Streichung der Zusatzstrommengen von 2010 durch die Regierung als verhältnismäßig. Andererseits waren die Atomstromer gezwungen, vor Gericht zu gehen – nicht weil nach Tschernobyl und Fukushima irgendein Restzweifel an der Unbeherrschbarkeit und Gefährlichkeit der Atomkraft verbliebe, sondern weil sie das sowohl ihren Arbeitnehmern als auch ihren Aktionären schuldig waren. RWE und Co. hätten sich sonst unrechtmäßige Risiken für den Besitzstand der Beschäftigten (Arbeitsplätze) wie auch der Aktionäre vorwerfen lassen müssen. Ob das Karlsruher Urteil Jobs sichert oder die Aktien nachhaltig befeuert, bleibt dahingestellt. Ebenso verharmlost das eben Gesagte keinen einzigen der horrenden Management-Fehler, allen voran nicht den Kardinal-Irrtum, jahrelang arrogant die Zeichen der Zeit verschlafen und die Erneuerbaren Energien belächelt zu haben. Glasklar bleibt: Die Atomenergie ist nicht beherrschbar, am allerwenigsten die – nach wie vor ungelöste – Entsorgung des gefährlich strahlenden Mülls: In Japan stehen immer noch Tausende strahlender Plastiksäcke mit kontaminierter Erde am Strand. Keiner weiß, wohin damit. Wir überblicken nicht einmal einen Bruchteil des Zeitraums, den die Uranisotope sicher gelagert werden müssen – reden aber von „Endlagerung“.

mehr »