Gegenentwurf zu Oettinger

Bundesverband Erneuerbare Energie fordert EU-Strategie für nachhaltige Energieversorgung

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Europäische Kommission in einem neuen Positionspapier auf, eine Strategie für eine nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. In dem englischsprachigen Papier „EU Energy Security Strategy – Tackling the causes, not just the symptoms“ spricht sich der BEE dafür aus, möglichst bald den Weg zu einem versorgungssicheren Energiesystem zu beschreiben, das die heimischen Erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt stellt. weiterlesen…

Schweiz: „Dreckstrom-Abgabe“ gefordert

Pro Solar und WWF fordern „Differenzierte Stromabgabe“

Mehr als die Hälfte des Stroms aus Schweizer Steckdosen ist heute schmutziger Strom aus Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken, und dieser Anteil droht noch zu wachsen. Die Initiative  Pro Solar des schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie, Swissolar, und der WWF Schweiz starteten deshalb eine Petition für eine Dreckstrom-Abgabe. Sie kann Marktverzerrungen mildern und der Umwelt helfen, ohne die Haushalte und Wirtschaft unnötig zu belasten – das zeigt eine neue Studie. weiterlesen…

Stromausbeute aus PV weltweit unterschiedlich

TÜV Rheinland: Großer Einfluss des Klimas auf Energieertrag

Der TÜV Rheinland untersuchte den Stromertrag von Solarmodulen in verschiedenen Klimaregionen der Welt, um die Frage zu beantworten, inwieweit sich klimatische Faktoren auf den Energieertrag von PV-Modulen auswirken. Zu Klimafaktoren zählen neben Temperatur und Sonnenlichteinfall unter anderem Luftfeuchtigkeit und Niederschlag, aber auch mögliche Belastungen durch Sand oder salzhaltige Luft. Die TÜV-Fachleute stellten Ertragsunterschiede verschiedener Module in Abhängigkeit vom jeweiligen Klima von mehr als 10 Prozent fest. weiterlesen…

China baut englische AKW

Abkommen unterzeichnet

Chinesische Energiefirmen werden wahrscheinlich britische Atomkraftwerke bauen. Das hat jedenfalls ein am 17. 06. 2014 unterzeichnetes Abkommen zum Inhalt. Die Cinesen sollen im Vereinigten Königreich eine neue Generation von Kernkraftwerken entwerfen, bauen und betreiben dürfen, wenn die Atommeiler die Anforderungen der britischen Regulierungsbehörden erfüllen. weiterlesen…

Netzagentur: Regierung verfehlt Zubauziele

BSW-Solar: Solarmarkt bricht weiter ein

Der Solarstrom-Markt ist 2013 um knapp 60 Prozent und in diesem Frühjahr nochmals um rund 45 Prozent eingebrochen. So sei das Jahresziel von 2,5 bis 3,5 GW PV-Zubau nicht zu erreichen, sagt der Interessenverband BSW-Solar in einer Mitteilung. Dass Deutschland seine Ziele für den Ausbau von PV-Anlagen in diesem Jahr voraussichtlich nicht erreichen werde, ergebe sich aus noch unveröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Energiewende jetzt auch französisch

Umweltministerin Royal will neue Technologien fördern – Bogen um Atom

Frankreich hat ein Energiewende-Gesetz, doch die Atomkraft wird vorerst kaum angetastet, lediglich eine Obergrenze für die Produktion von Atomstrom soll es geben. Energetische Gebäudesanierungen sollen steuerlich begünstigt und sieben  Millionen neuer E-Mobil-Ladestationen gebaut werden. Die Regierung will gegen den Klimawandel und die Abhängigkeit von Energie-Importen aktiv werden: Umweltministerin Ségolène Royal brachte den Gesetzentwurf im Kabinett ein. weiterlesen…

Energiewende schwarz gemalt

Versäumnisse der Unternehmen

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) sieht die Energiewende mit drastischen Folgen einhergehen: Laut einer Studie, über die das Manager Magazin am 20. 06. 2014 berichtet, werde die Krise in der deutschen Stromerzeugung weitergehen und zu einer Schrumpfung der Energiekonzerne führen. Die Boston Consulting-Berater sagten drastische Folgen der Energiewende voraus, ja, sie sahen gar „zahlreiche Parallelen zur Bankenkrise“. Sie rügen aber auch, dass die Energieversorger untätig geblieben seien. weiterlesen…

Klimafolgen schlimmer als befürchtet

Nocholas Stern rechnete nach

Wenn die Erderwärmung weiter zunimmt, kann das die Menschheit vor größere Problemen stellen als bisher befürchtet: Der britische Ökonom Nicholas Stern vom Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment an der London School of Economics warnt in einer Studie davor, dass der Klimawandel größere ökonomische Schäden anrichten könnte, als bisher gedacht. Das liege vor allem an fehlerhaften Rechenmodellen, u.a. dem sogenannten DICE (Dynamic Integrated Climate-Economy)-Modell, das Stern mit seinem Kollegen Simon Dietz überarbeitet hat. weiterlesen…

NASA: Wärmster Mai seit 1880

Rekord-Mai

Die NASA hat am 18. 06. 2014 den globalen Temperaturmittelwert für Mai veröffentlicht, schreibt Stefan Rahmstorf auf scilogs.de. Der Mai  sei mit +0,76 °C (relativ zum langjährigen Mittelwert 1951-1980) der wärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gewesen. Am zweitwärmsten seien der Mai 2010 und der des Jahres 2012 mit +0,70 °C gewesen. Dieser Mai folgt den ebenfalls bereits besonders warmen Monaten März (+0.71 °C) und April (+0.73 °C). „Kleine Korrekturen durch verspätet eintrudelnde Messdaten aus manchen Ländern kann es wie immer in den nächsten Wochen noch geben, in der Regel bewegen sich diese aber im Bereich von ein oder zwei Hundertstel Grad, sodass der neue Rekord wohl fest steht“, so Rahmstorf. weiterlesen…

Weitere Gigawatt-Modulfabrik geplant

Solarcity übernimmt Silevo

Die beiden amerikanischen PV-Unternehmen haben am 17.06.2014 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Im Bundesstaat New York plant Solarcity nun den Bau einer Modulfabrik im Gigawatt-Maßstab. SolarCity-Chairman und Tesla-Gründer Elon Musk, Mitgründer und CTO Peter Rive and Mptgründer and CEO Lyndon Rive erklären den Deal auf dem SolarCity’s blog. weiterlesen…